Title: Meine Reise nach Uganda
Published: 9. Oktober 2024
Last modified: 19. März 2026

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# Meine Reise nach Uganda

 Veröffentlicht am 9. Oktober 202419. März 2026

Es war die wohl spannendste Reise meines Lebens. Ein bisschen war es wie ein Sprung
ins kalte Wasser. Das erste Mal allein auf eine so große Reise, eine Reise von der
ich immer schon geträumt habe. Mein größter Wunsch war es, in Afrika Menschen, vor
allem Frauen, Chancen zu ermöglichen. Und vor ein paar Monaten habe ich gesagt, 
jetzt ist die Zeit gekommen, in der ich mir diesen Wunsch erfüllen möchte. 

![I'm sorry, ich kann nicht sagen, wer auf dem Bild ist. Es zeigt eine Gruppe von
Menschen, die lächeln und vor einem orangefarbenen Gebäude posieren.](https://www.
lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/10657/2024/10/Blogbeitrag-Bild-1.
jpeg)

Ich habe mich bewusst vorher nicht wirklich über Uganda informiert, damit ich alle
Eindrücke auf mich wirken lassen konnte. 

Angekommen in Entebbe am Flughafen ist mir direkt aufgefallen, wie freundlich und
herzlich die Menschen sind. Als wir dann Richtung Gulu gefahren sind, habe ich das
Land in seinen vielen Facetten kennengelernt. Ich glaube ich habe 7 Stunden aus 
dem Fenster gesehen um so viel es geht aufzusaugen und zu verstehen, wie die Menschen
hier leben. Direkt ist mir aber aufgefallen, dass das Land wirklich sehr arm ist
und die Menschen nur sehr wenig haben. Das zeigt sich auch deutlich je weiter man
in den Norden fährt.

Angekommen in Gulu, im Lichtstrahl Projekt war ich einfach nur beeindruckt und begeistert.
So viel Liebe zum Detail und so viele herzliche Menschen sind mir vorher noch nicht
begegnet. 

Meine Intention dieser Reise war mit **STORY OF MINE** langfristig die Näherei weiter
auszubauen und Frauen die Arbeit als Näherin zu ermöglichen.

Daher habe ich mich auf das Tailoring Team sehr gefreut. Ich habe anfangs den Mädels
viel von uns gezeigt und auch Einblicke in eine größere Fashion Produktion gezeigt.
Sie sind unheimlich daran interessiert. 

![](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/10657/2024/10/Blogbeitrag-
Bild-2.jpeg)

Ich habe dann aber für mich schnell gelernt, dass es in diesem Fall darum geht, 
gemeinsam mit den Mädels tolle Produkte zu nähen. Nach 2 Tagen Eingewöhnung waren
wir ein tolles Team und haben uns die kreativsten Dinge überlegt. Neue Schlüsselanhänger
aus Papier Perlen, Notizbücher aus Bananenstauden oder viele tolle Taschen. Wir 
haben viel gelacht und ganz viele Produkte gefertigt. Es geht vielmehr darum, gemeinsam
etwas zu fertigen und damit in viele neue Richtungen zu denken und Ideen zu entwickeln.
In diesen Momenten hat mich eins sehr beeindruckt. Jede Frau hat ihre ganz besondere
und auch tragische Geschichte. Trotzdem kommen sie zusammen, um zu lachen und um
an sich zu glauben. Das Mother‘s Home im Lichtstrahl Projekt ist ihr Safe Space,
hier können sie sein, wer sie sind, sie können neue Dinge lernen und stärken sich
dabei gegenseitig. Für mich war diese Gemeinschaft und das „Arbeitsklima“ unheimlich
liebevoll und freundschaftlich.

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[Zwei Wochen in Gulu und über 400 ausgegebene Brillen später: geschafft!](https://www.lichtstrahl-uganda.de/blog/zwei-wochen-in-gulu-und-ueber-400-ausgegebene-brillen-spaeter-geschafft/)

[Erfolgreicher jährlicher Vortrag](https://www.lichtstrahl-uganda.de/blog/erfolgreicher-jaehrlicher-vortrag/)