Title: Therapiehunde
Author: RegioHelden
Published: 15. August 2024
Last modified: 19. März 2026

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# Blog: Therapiehunde

## Helfer auf vier Pfoten

Herzlich willkommen oder wie man in Uganda sagt: KARIBU auf dem Blog von unseren
Therapiehunden Amalia und Noah!

„

Hallo, ich bin **Zoe – Zoe Rath – die Tochter von Heike Rath, der 1. Vorsitzenden**
von Lichtstrahl Uganda. Als ich acht Jahre alt war, ist meine Mutter das erste Mal
in den Norden Ugandas gereist! Ich kann Euch sagen, ich habe mir manchmal echt Sorgen
gemacht! Afrika bedeutete für mich damals – wilde gefährliche Tiere! **Mit 16 Jahren**
bin ich das **erste Mal mitgeflogen** und war ziemlich stolz auf meine Mutter, denn
zu sehen und zu erleben, was sie aufgebaut hat – Wahnsinn!

Besonders haben mich aber schon damals die vielen **unglaublichen Geschichten der
Kinder** beschäftigt! So weit weg von meiner wohlbehüteten Welt in Münster! Als 
dann plötzlich vor einigen Jahren meine Gedanken im Kopf getanzt haben und ich immer
unruhiger wurde, trat mein verrückter Hund Nelson Mandela in mein Leben! Er war 
meine ganz **persönliche Therapie**! Lange Spaziergänge, viel Natur, Ruhe und tiefes
Durchatmen haben mir sehr geholfen! Vor ca. vier Jahre rief Mama plötzlich aus Uganda
an und erzählte, dass auch die Gedanken vieler Mädchen in unserem Kinderkrisendorf
anfingen zu tanzen, sicher stark bedingt durch ihre erlebten Traumata. Lag da nicht
die verrückte Idee von mir nahe – oder?

“

## Begleiter mit Herz: Unsere Therapiehunde

Wenn aus einer verrückten Idee Wirklichkeit wird – zwei Therapiehunde für unser 
Lichtstrahl Kinderkrisendorf! Wahnsinn… **zwei Jahre **hat es nun gedauert, bis 
Amalia und Noah **voll als Therapiehunde ausgebildet** waren und wir endlich die
langersehnte Reise in den Norden Ugandas in unser Lichtstrahl-Kinderkrisendorf antreten
konnten.

**Florian, sein Team von der Komm! Hundeschule und die tollen Pflegefamilien** haben
Amalia und Noah über zwei Jahre ausgebildet. Aber ganz wichtig: Florian hat sich
vorher selbst von den Gegebenheiten hier in Nord Uganda überzeugt. Das Leben hier
ist so anders mit allen dazugehörigen Bedingungen, dass nur ein Fachmann sagen kann,
ob diese verrückte Idee überhaupt umsetzbar ist. Nachdem er die Schicksale der Kinder
hier kennenlernen und die Umgebung kennenlernen konnte, war er überzeugter denn 
je und hat direkt Mike, unseren Sozialarbeiter, eingeladen, **die beiden Foxred-
Labradore** in seiner Hundeschule in Senden persönlich kennenzulernen. Mike kam 
auch in 2023 nochmal , damit er möglichst gut vorbereitet werden konnte für diese
Verantwortung.

**Anfang 2024 **gingen Amalia und Noah nun auf ihre ganz besondere Mission und **
leben nun zusammen mit unseren 54 Kindern** in unserem Kinderkrisendorf! Natürlich
werden sie nicht nur Wegbegleiter für diese Kinder, sondern auch für unsere vulnerablen
Kinder in unseren beiden Schulen. Zusammen mit unserem Sozialarbeiter Vincent kümmert
Mike sich wunderbar um die beiden. Sie haben euch echtes Herz für Tiere, was längst
keine Selbstverständlichkeit hier ist!

In unserem Blog haben wir versucht, **Amalias und Noahs Lebensweg bis jetzt** zu
dokumentieren – warum und wieso ist die Idee überhaupt entstanden, ihre Welpenzeit,
ihre Ausbildung und, nicht zu vergessen, die intensive Vorbereitung und die Reise
auf den afrikanischen Kontinent. Nehmen Sie sich etwas Zeit und einen Kaffee und
tauchen Sie etwas in das Leben dieser beiden Fellnasen ein.

**Ein Jahr ohne unsere Amalia** (14.07.2025)

![Roter Hund sitzt fröhlich inmitten einer Gruppe von Menschen vor einem orangefarbenen
Gebäude.](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/10657/2025/
07/9B47DBB1-2409-453F-98F6-834D5000EF08-1.jpg)

![Kind lächelnd neben braunem Hund. Bunter Pullover, roter Gurt. Hund hechelt neben
Metalltopf.](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/10657/2025/
07/92A9E7F5-2FE3-4A1E-9641-2ACB4775B20A_1_105_c-1.jpg)

![Drei Kinder mit neutralem Gesichtsausdruck stehen mit einem braunen Hund auf einem
grünen Feld.](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/10657/2025/
07/226B0D00-BE14-4835-BB83-C226F82C11AC_1_105_c-1.jpg)

![Ein brauner Hund hält ein Stoffspielzeug im Maul auf einer roten Schotterstraße.](
https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/10657/2025/07/553749C3-
BE9A-4E6D-A98F-8AB18589BB71-1.jpg)

![Ein lächelndes Kind streichelt einen sitzenden braunen Hund im Freien.](https://
www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/10657/2025/07/83783801-2A8D-43F3-
A08A-28CF019C300A_4_5005_c.jpg)

![Ein glücklicher, brauner Hund sitzt vor einem orange-braunen Gebäude im Freien.](
https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/10657/2025/07/98853436-
0F68-4F70-92B6-69AC308E242D_1_102_a.jpg)

![Eine Gruppe fröhlicher Kinder und ein Mann mit einem Hund auf einer Wiese bei 
Palmen.](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/10657/2025/07/
Vincent-und-Noah.jpg)

![Gruppe von Kindern mit Hund im Gras; lächelnd, farbenfrohe Kleidung, rotes Haus
im Hintergrund.](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/10657/
2025/07/A2577B40-C166-4935-ABF7-D8B1B0403C3E_1_105_c.jpg)

![Ein Kind in blauem Shirt sitzt mit neutralem Gesichtsausdruck und streichelt einen
braunen Hund.](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/10657/
2025/07/A115B60A-2F4C-4E43-A64A-0F93A23CC341_1_102_o.jpg)

Ein Jahr ist mittlerweile schon vergangen, seit wir uns von unserer Therapiehündin
Amalia verabschieden mussten. Ich bin mir aber sicher, sie sitzt oben auf einer 
gemütlichen dicken Wolke, flitzt durch den strahlend blauen Himmel von Regenbogen
zu Regenbogen, futtert sich durch das leckere Essen und hat dabei immer ein Auge
auf uns hier unten, unsere tollen Kids im Kinderkrisendorf und ganz besonders auf
Ihren Fellfreund Noah.

Für uns alle war es ein sehr emotionales Jahr – ein Jahr voller Gedanken an Amalia.
Besonders für unsere Kinder, die Sozialarbeiter, aber sicher am meisten für Noah,
war Amalias Tod ein großer Schock und man merkt ihnen immer noch die Trauer über
den Verlust an. „Eine Freundin“ gehen zu lassen in eine Welt, die für uns so weit
weg erscheint, ist mehr als nur ein Verlust – es ist ein Prozess.

Wenn ich Noah jetzt aber erlebe, wie er über unser Gelände flitzt, die Kinder nach
der Schule am Eingang empfängt, mit ihnen spielt, spazieren geht, aber auch ganz
viele Kuscheleinheiten abholt, dann fühlt es sich für mich danach an, dass es ihm
gut geht. Es war sicher die Kombination: Erst Monicas Tod und nur kurze Zeit später
Amelias Tod, der nicht nur die Kinder, sondern auch unser ganzes Projekt und mich
erschüttert hat. So schrecklich beide Verluste auch sind, so scheint das Leben oft
zu sein und es macht einem immer wieder aufs Neue bewusst, wie wertvoll das Leben
ist. Wie schnell die Zeit dann doch vergeht, habe ich im Juni gemerkt. Ich habe 
mit einer Reisegruppe den Osten Ugandas erkundet und natürlich durften Tage im Lichtstrahl-
Projekt nicht fehlen. Als wir im Kinderkrisendorf waren, haben die Kinder mich zur
Seite genommen und sind mit mir zur Amalias Urne gegangen. Wir hatten vergessen 
ihren Todestag zu feiern und das fanden die Kinder gar nicht gut. Also war schnell
klar – das muss nachgeholt werden!

Der Tod ist ein alltäglicher Begleiter im Norden Ugandas und trotzdem gibt es keine
Situation, die liebevoller und respektvoller begleitet wird. Die Kids haben sich
ein Stück Lemon Cake gewünscht und wenn ich im September wieder da bin, werden wir
nochmal gemeinsam in die Wolken gucken und sicher Amalias Geschichten zum Besten
geben.

**Amalia – die Arbeitende** (13.09.2024)

![Therapiehund amalia 2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/
10657/2024/09/therapiehund-amalia_2.jpeg)

![Therapiehund amalia 4](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/
10657/2024/09/therapiehund-amalia_4.jpeg)

![Therapiehund amalia 9](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/
10657/2024/09/therapiehund-amalia_9.jpg)

![Therapiehund amalia 6](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/
10657/2024/09/therapiehund-amalia_6.jpeg)

![Therapiehund amalia 3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/
10657/2024/09/therapiehund-amalia_3.jpeg)

![Therapiehund amalia 1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/
10657/2024/09/therapiehund-amalia_1.jpeg)

![Therapiehund amalia 10](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/
10657/2024/09/therapiehund-amalia_10.jpeg)

![Therapiehund amalia 7](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/
10657/2024/09/therapiehund-amalia_7.jpeg)

![Therapiehund amalia 8](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/
10657/2024/09/therapiehund-amalia_8.jpeg)

![Therapiehund amalia 5](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/
10657/2024/09/therapiehund-amalia_5.jpeg)

Völlig unerwartete Ereignisse und besonders wenn die einfach nur traurig sind, reißen
einem oft den Boden unter den Füßen weg! 

Das konnte doch nicht wahr sein – aber doch es war wahr und ich merke wie mir die
Tränen ins Gesicht schossen… „Amalia, unsere tolle Therapiehündin hat es nicht geschafft“!

Warum, Wieso, was war nur passiert…? Sonntagmorgen erzählten Mike und Mama mir, 
dass Amalia das Frühstück nicht gefressen hat, aber da eine Stunde später sowieso
Dr. Godra zum regelmäßigen Routinecheck für unsere beiden Fellnasen kommen wollte,
hatten wir kurz auf sie gewartet. Sie kam sogar zufällig früher und hat Amalia, 
wie immer, so liebevoll durchgecheckt. Sie tippte sofort auf das „Tick Bone Fever“
und hat die notwenige Therapie direkt in die Wege geleitet. Amalia ging es nach 
der ersten Medikamentengabe deutlich besser und somit hatten wir alle das Gefühl–
in ein paar Tagen ist sie wieder fit! Leider gibt es bei dem „Tick Bone Fever“ aber
ganz aggressive Verläufe, die selbst trotz aller rechtzeitigen Medikation nicht 
helfen und somit zum Tod führen – unfassbar, aber wahr und leider war es auch bei
Amalia so!

Die Traurigkeit unserer Sozialarbeiter, aber besonders unserer Kids im Kinderkrisendorf,
war für uns alle sehr bewegend. Warum? weil wir nie gedacht hätten, dass die Verbundenheit
zwischen Amalia, Noah und den Kids nach so kurzer Zeit so intensiv und emotional
sein würde. Amalia war sicher die einfühlsamste, aufgeweckteste und für die Kids
lustigste Hündin, die sie je in ihrem Leben erlebt haben, deswegen wird sie, egal
wo sie jetzt auch ist, immer bei uns sein. Nach 5 Monaten zu äußern, sie haben eine
Schwester und eine Freundin verloren, macht uns allen deutlich, wie wichtig Amalia&
Noah und das Thema Therapiehunde für vulnerable Kinder in unserer Community geworden
ist.

Es war uns allen schnell klar, Amalia soll nach „Hause“ kommen. Also haben wir eine
kleine Zeremonie für sie vorbereitet. Dr. Godra hat die Asche vorbeigebracht und
wir haben Sie in eine Urne gelegt und danach eine kleine Gedenkfeier für sie organisiert.
Wir haben zusammen gebetet, gesungen und ein paar Worte an Amalia gerichtet. Zum
Abschluss haben wir alle zusammen einen Kuchen angeschnitten und gegessen – das 
ist hier eine Tradition zu besonderen Anlässen, die ich immer sehr schön finde! 
Amalias Urne steht nun bei uns im Administrations Gebäude in unserem Kinderkrisendorf,
sodass jedes Kind, jederzeit zu ihr gehen kann. Mir persönlich hilft es oft, dass
in Uganda ganz „normal“ mit dem Thema Tod umgegangen wird, denn genauso wie die 
Geburt gehört es einfach zum Leben dazu. Als Andenken haben wir am Tag danach einen
Baum gepflanzt, sodass der Spirit von Amalia immer auf dem Gelände ist und wir bald
unter „ihrem Baum“ sitzen können und ganz viele Geschichten über sie erzählen können.

Was ich aber besonders erwähnen möchte und was mich bei all der Trauer wirklich 
ergriffen hat, war Dr. Godra! Eine Tierärztin zu finden mit so viel Fürsorge, Wissen,
Verantwortungsbewusstsein und einer tiefen emotionalen Verbindung, ist selbst in
Deutschland schwer zu finden und war für uns alle ein echter Segen. Sie hat Amalia
bei den ersten Anzeichen keine Sekunde mehr aus den Augen gelassen, bis sie am Enden
in ihren Armen eingeschlafen ist. Wir sind uns sicher Amalia hat diese tiefe Verbundenheit
gefühlt. 

Natürlich war auch für Noah der Abschied kein leichter. Die tiefe Verbundenheit 
besonders zu Mike und einiger unsere Kids scheint es für alle etwas einfacher zu
machen. Man hat fast ein wenig das Gefühl, sie sind in ihrer Traurigkeit noch ein
Stück näher zusammengerückt. 

Ich freue mich schon jetzt, auch bald wieder bei ihnen zu sein! 

Eure Zoe 

**Finde jemanden der genauso verrückt ist wie Du und ein Traum kann Wirklichkeit
werden…** (11.02.2024)

Am 06.01.2024 startete die wohl aufregendste Reise für unsere zwei Fellnasen Amalia
und Noah und wenn ich ehrlich bin – auch für Florian und mich!!

![Lichtstrahl uganda therapiehunde flugzeug](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-
content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-flugzeug.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde fahrt](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-fahrt.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde einkauf](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-
content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-einkauf.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde gassi](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-gassi.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde untersuchung](https://www.lichtstrahl-uganda.
de/wp-content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-untersuchung.
jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde training](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-
content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-training.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde team](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-team.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde streicheln](https://www.lichtstrahl-uganda.de/
wp-content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-streicheln.
jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde kind](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-kind.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde gruppenfoto](https://www.lichtstrahl-uganda.de/
wp-content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-gruppenfoto.
jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde gruppe](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-
content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-gruppe.jpg)

![Uganda therapiehunde](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/
10657/2024/08/uganda-therapiehunde.jpeg)

Nach monatelanger Vorbereitung, unzähligen notwendigen Dokumenten und vielen Telefonaten
mit der Fluggesellschaft, waren wir am 06.01.24 endlich abflugbereit. Alle wichtigen
Sachen zusammengepackt…besonders die für Amalia und Noah…starteten wir mitten in
der Nacht Richtung Schipol Airport. Allein schon die Entscheidung, welche ist die
tierfreundlichste Airline, können die Beiden wirklich im Passagierraum mitfliegen,
ist es sinnvoll oder eher doch stressiger als wir denken mit all den vielen Menschen…
nicht einfach! Wir waren echt nervös und irgendwie waren Amalia und Noah fast zu
beneiden, sie wussten ja nicht, was kommt. In Amsterdam angekommen, wurden wir super
nett und vor allem super kompetent empfangen. Wir merkten sofort, die verstehen 
etwas von Hunden und Tiertransporten via Airway und ehrlich das hat zumindest meinem
Pulsschlag gut getan. Es gab ein langes Beratungsgespräch wie beide Optionen funktionieren,
das Thema ist im Transport „oben“ die Tiere dürfen auf keinen Fall Körperflüssigkeiten
entleeren ….mhhhh, das ist wie dem Kind, welches im Auto plötzlich „schlecht“ wird….
unten im Frachtraum war aber eigentlich nie das, was wir den Beiden zumuten wollten.
Das hoch qualifizierte Personal hat uns dann aber doch davon überzeugt und die Art
und Weise, wie sie mit unseren beiden Süßen umgegangen sind, hat uns Skeptiker überzeugt
es doch genauso so zu tun. Mit einigen „Knuddeleinheiten“ mussten wir uns irgendwann
verabschieden…und jetzt brauchte ich erst einmal einen starken Kaffee!!  Es verging
kaum eine Minute in der nicht einer von uns daran gedacht hat, ob das wohl alles
so klappt, wie wir uns es erhoffen. Das es allerdings noch besser klappt, das hat
uns echte Freudentränen weinen lassen. Mama war schon vorgeflogen und hatte versucht
auf ugandischer Seite alles vorzuplanen und zu regeln, aber wisst ihr, wie Afrika
tickt? KLM Airline fliegt wie viele über Ruanda/ Kigali….dort gibt es einen kurzen
Zwischenstopp und dann nochmal eine knappe Stunde bis Entebbe…insgesamt gute 10 
Stunden Flugzeit. Wir hatten Arthur vom Ministerium für Vet schon auf Florians erster
Reise vor 1.5 Jahren kennengelernt. Diese Reise damals hatten wir genutzt, um Florian
als Experten zu fragen, ob diese Idee zwar eine verrückte ist, aber klasse wäre 
oder sie einfach doch keinen Sinn macht. Wir hatten alle offiziellen Offices besucht,
gefragt, Meinungen ausgetauscht ….es ging ja nicht um uns…es ging und geht um Amalia
und Noah, die uns allen sehr am Herzen liegen. Nach der Reise, war klar…..es wäre
toll, wenn diese Idee, Wirklichkeit werden würde. Ja und seitdem wurden die Beiden
für ihr Leben hier ausgebildet. Jetzt waren wir so nah dran….nur noch heil landen
und …….??????? Das wir allerdings weniger als 45 Minuten brauchten zwischen aus 
dem Flugzeug steigen, durch die Immigration Office, Koffer vom Kofferband holen,
durch den Zoll und unsere beiden Fellnasen gesund und munter in Empfang zu nehmen
mit allen offiziellen Papieren, die für die Einreise notwendig sind….EHRLICH…das
hat keiner von uns auch nicht im Traum erwartet. DER ABSOLUTE OBERHAMMER!!! Mit 
zwei Autos ging es dann ins Carpe Diem Guesthouse…dort kennen sie uns schon und 
es gibt ein Zimmer mit einer eigenen Rasenfläche. PUH…ich kann Euch gar nicht sagen,
wie viele Tonnen Steine von meinem Herz gefallen sind. Wir standen alle noch unter
echter Adrenalinausschüttung und die Nacht war deswegen kurz – aber wir waren happy!!
Am nächsten Morgen erkundeten wir nach einem leckeren Frühstück für uns alle….ENTEBBE.
Hier wohnen viele Politiker, Botschafter…und es gibt eine große Shoppingmall. Hier
hatte Mama schon vorher gesehen….eine kleine Tierabteilung….aber das es hier deutsches
Hundefutter gab, Shampoo, Spielzeug….Wahnsinn!! Wir machten die Taschen voll und
riefen Edgar unseren Freund und Fahrer an, den Van voll mit Hundefutter zu machen.
Es war aber auch ein Zeichen für uns, dass Amalia und Noah längst nicht die einzigen
importierten Hunde hier in Uganda sind!! ABER die ersten beiden Therapiehunde und
das hat für mächtig Aufsehen gesorgt.  

Am Straßenrand saßen zwei Jungs (ca. 6 und 10 Jahre alt) und als sie uns mit Amalia
und Noah sahen warfen sie Ihre selbst gebauten Spielsachen an die Seite, rannten
zu uns und wollten die Hunde streicheln. Florian und ich schauten etwas irritierte…
damit hatten wir nicht gerechnet und doch so schön. Klar dürft ihr die Hunde streicheln
und es dauerte nicht lange, da wollte sie sogar die Leine halten. Also fanden wir
uns nach kurzer Zeit hinter den beiden Jungs, die superstolz mit Amalia und Noah
an der Straße zum Supermarkt liefen – wenn wir es bis jetzt selber noch nicht realisiert
hatten, aber spätestens jetzt – YES, die zwei Jahre Training zahlten sich schon 
jetzt aus.

Nach unserer Shoppingtour, Beine vertreten und etwas Mittagssonne genießen, machten
wir uns gegen 15.00Uhr auf den Weg in den Norden Ugandas. Weitere 8 Stunden Autofahrt
lagen vor uns, aber nach diesem Flug fühlten wir uns deutlich mehr reiseerfahren
und machten es uns im Auto gemütlich. Ein kulinarischer Pommes Zwischenstopp, eine„
Rasenrennspielpause“ für Amalia und Noah und ein finales Ankommen in unserem Lichtstrahl
Projekt um 22.00 Uhr. Auch wenn es spät war, aber eine kleine Vorstellungsrunde 
der neuen vierbeinigen Mitarbeiter an die Nachtschicht durfte nicht fehlen !! Schließlich
musste Marteio unser bewaffneter Wachmann ja wissen, welche neuen Geräusche und 
Bewegungen evtl. nachts passieren könnten.  

**Das Kennenlernen – solange davon geträumt…..**

Ich glaube wir beide haben in der Nacht nur so halb geschlafen, weil wir viel zu
aufreget waren. Der 15minütige Fußmarsch Richtung Kinderkrisendorf hat gefühlt eine
Ewigkeit gedauert und wir haben kaum geredet. Anspannung lag in der Luft, was wenn
die Kinder sich am Ende doch nicht so freuen, wenn es irgendwie doch keine sinnvolle
Entscheidung war…wir wissen doch alle…es liegen manchmal Welten zwischen Traum und
Realität!

Jetzt aber war genau dieser Moment, das Tor öffnete sich und die Kids sahen zum 
ersten Mal Ihre neuen vierbeinigen Mitbewohner… WOW wir waren alle mehr als sprachlos,
voller Gänsehaut, bei jeden flossen die Freudentränen und die erste Zeit war es 
fast still auf dem gesamten Gelände. Die Kids waren so aufgeregt, dass sie fast 
nur stillsaßen und Alles beobachteten. Wir setzten uns gemeinsam auf den Boden, 
machten einen Kreis und legten die beiden Hunde in die Mitte… Florian fing an mit
den Hunden innerhalb des Kreises einmal rumzugehen, während ich versuchte, den Kindern
zu erklären, das sind jetzt tatsächlich Eure Hunde, ihr könnt sie nun wahrhaftig
anfassen. Ehrlich gesagt – alle waren etwas überfordert mit der Situation – zwei
Jahre warten und plötzlich ist der Moment da, das braucht  wiederum einen Moment,
um es zu realisieren. Was allerdings schnell klar war, die Hunde bleiben direkt 
die erste Nacht unten bei den Kids. Sie brauchen ebenso ihre Zeit zum Ankommen in
ihrem neuen afrikanischen Zuhause. Für Florian und mich bedeutete es allerdings….
wir machen uns nach einer langen Zeit allein auf den Weg zurück in unser Guesthouse–
ein wahrhaft komisches Gefühl.

Wir waren gespannt auf ihre erste Nacht im Kinderkrisendort und konnten es kaum 
erwarten am nächsten Morgen wieder durch das Tor zu gehen und zu sehen, wie es ihnen
allen zusammen geht. Tja und was wir dann erleben durften, hat jede restliche Anspannung
verfliegen lassen. Es wirkte als würden die Beiden schon Wochen hier leben – es 
fühlte sich an, wie Liebe auf den ersten Blick bei Allen!!

Die folgenden Tage verbrachten wir mit vielen Theoriestunden für Mike & Vincent,
welches die Beiden dann später den Kids erklärt haben, wir machten erste Liveschaltungen
nach Deutschland, um uns bei den Sponsoren zu bedanken oder zeigten den Kids, was
man alles Tolles mit Hunden machen kann. Wir haben Gulu Stadt erkundet und einige
offizielle Besuche mit den Beiden und natürlich Mike und Vincent absolviert. Ein
echter emotionaler Höhepunkt war natürlich der Busch im Village. Amalia & Noah sind
zum ersten Mal in das afrikanische Buschland gelaufen und haben äußerst vulnerable
Kinder identifiziert. Wir nutzten die Gelegenheit die Hunde mit unserer Community
bekannt zu machen und wollten auch herausfinden, wie die Kids auf die Hunde reagieren
und ggf. mit Ihnen interagieren. Die gute Aufklärungsarbeit in der lokalen Sprache
leisteten Mike & Vincent, wir setzten uns einfach an den Rand und schauten gespannt
zu. Es dauerte keine 5 Minuten da stand das erste kleine Kind ca. 6 Jahre vor Amalia
streichelte sie, gab ihr etwas Futter und gab die ersten Kommandos… ein Kind welches
vorher nicht geredet hat… Mike und Vincent platzten fast vor Freunde und wir waren
emotional überwältigt. Ich glaube wir haben beide nicht wirklich gedacht, dass es
alles so unkompliziert und so schnell so gut läuft… aber wir hatten viel schneller
als gedacht, das Gefühl sie waren bereits ein Team und freuten sich total drauf 
endlich mit den beiden Fellnasen zu arbeiten.

Am Freitag stand dann nochmal ein ganz besonderer Programmpunkt auf dem Plan. Die
offizielle Übergabe der Hunde und er dazugehörigen Dokumente an Mike & Vincent. 
Einige wichtige Offizielle wurden eingeladen. Amalia und Noah sind die ersten Therapiehunde
hier im Einsatz in Uganda. Neben der Polizei, dem Veteriänaramtsarzt, dem Jugendamt,
der Divison Bürgermeister, die locale Leaderin, das Gesundheitsamt , aber das wohl
aufregendste waren die 4 Fernsehsender und die 6 Radiosender, die die ganze Veranstaltung
gefilmt haben und jeder seinen eigenen Beitrag dazu machen wollten. Es wurde sich
vorgestellt, viele Reden wurden „geschwungen“, Fragen durften gestellt werden, besonders
natürlich an den Experten Florian und am Ende durfte das „Cutting of the Cake – 
Welcome Amalia and Noah auf keinen Fall fehlen. Die Reaktionen waren so positiv,
mit voller Wertschätzung gegenüber unserer verrückten Idee, dass wir einmal mehr„
schlucken“ mussten, denn damit hatten wir gar nicht gerechnet. In den nächsten Tagen
kamen Einige davon mit ihren Kindern wieder und man merkte, dass es eine echte Bereitschaft
gibt, über Tiere anders zu denken, als es hier oft sonst der Fall ist.  Ein sicherlich
sehr ehrenvoller Tag, besonders für Amalia und Noah, aber auch für Mike und Vincent,
die jetzt alle 4 stadt- und landesweit bekannt sind.

Danke Florian haben wir es auf den Instagramm Account der Stadt Gulu geschafft!

Ein anderes wichtiges Ereignis ist „das Segnen“ – Kirche und der damit verbundene
Glauben haben einen sehr hohen Stellenwert in der Kultur hier. Damit war klar- die
Hunde sollten auch gesegnet werden. Aber einen Priester zu finden, der Hunde segnet
war nicht so easy. Die meisten Menschen hier haben totale Angst vor Hunden, da diese
hier als aggressiv gelten und fast immer nur zum Bewachen des Grundstücks genutzt
werden. Also mussten wir dem Priester erklären, dass unsere Beiden anders sind. 
Wir hatten Glück- er war mutig und irgendwie total aufgeregt und wollte diese Therapiehunde
kennenlernen. Also stand am Sonntagmorgen das Segnen der beiden Hunde an – der Priester
machte es super und war total hin und weg von den sooo lieben Hunden, auch für Ihn
eine besondere Ehre die beiden zu segnen und die Kids waren überglücklich das Ihre
beiden Fellnasen nun auch von Gott in ihrem Leben begleitet werden.

In den zweiten Wochen standen noch weitere offizielle Termine auf dem Programm. 
Das persönliche Treffen, ein kurzes Vorstellen und eine kleine Schokolade mitbringen
sind superwichtig – Teil des Netzwerks zu sein, bedeutet hier extrem viel und wird
sehr großgeschrieben. Also machten wir uns mit dem Lichtstrahl-Auto auf den Weg 
in die City… Vorstellungsrunde der Therapiehunde beim Amtstierarzt, Jugendamt und
natürlich bei der Polizei – sehr süß – sie versprachen Amalia und Noah ein Leben
lang auf Sie polizeilich aufzupassen Ich glaube es sind nicht nur die Kids, die
die Hunde schon jetzt lieben.  Es ist wirklich unglaublich zu sehen, wie sehr die
ganze Stadt bei diesem Projekt mitfiebert und die Hunde positiv aufnimmt Man merkt
wie stolz Gulu ist, die beiden ersten Therapiehunde in ihrem Land Uganda zu haben!

Wir nutzen die Zeit aber auch für weitere Theoriestunden und um den Alltag der Hunde
mit Mike & Vincent zu besprechen. Da ja immer ein Hund auch mit in den Schulalltag
gehen soll, wir haben über 170 äußerst vulnerable Sponsorenkids in unserer Nursery
und Primary Schule, aber auch viele andere Kids, die Unterstützung benötige. Aktuell
sind hier große Ferien und deswegen stellen wir eine Schulklassensituation mit den
Kids aus dem Kinderkrisendorf nach.  Man merkt immer mehr, wie Mike & Vincent in
der Arbeit mit den Hunden aufgehen, immer alles wissen möchten und selber schon 
tolle Sachen ausprobieren.

Besonders spannend fanden Sie auch die Live Schaltungen nach Deutschland. Zu sehen
wer hinter dieser Ausbildung der beiden Hunde steckt bedeutet Ihnen extrem viel.
Ebenso der Einblick in das Leben von Amalia und Noah hier fanden alle superspannend.
Einige Kunden der Komm!Hundeschule stellten unterschiedliche Bereiche vor, die sie
mit Ihren eigenen Hunden machen. Sei es das Suchen von Menschen, Tricks, Spaziergänge
im Wald, das Leben mit einem Hund am Pferdestall oder die kleine Physiotherapie-
Einheit. Ihr hättet wirklich sehen sollen, wie sie hier saßen. So ruhig sind die
Kids sonst selten und sie saßen fast 2 Stunden still auf ihrer Bank und konnten 
den Mund vor lauter Staunen kaum schließen – einfach Alles viel zu aufregend!!

Besonders wichtig war uns Beiden allerdings auch das Thema Hygiene, medizinische
Basisversorgung und einen guten Tierarzt für die beiden Hunde zu finden. Wir erklärten
Mike & Vincent die Basics, machten ein Buch zusammen fertig mit allen wichtigen 
Sachen und zum Notieren für ggf. entstehende Auffälligkeiten. Am Samstag besuchte
uns Maxwell, er wird der Tierarzt der beiden und wird einmal im Monat einen Check-
up der Hunde machen. Die Ergebnisse wird er an uns schicken, sodass wir einen guten
Überblick über die Gesundheit der beiden Hunde haben.

Für das Leben mit Amalia, Noah und den Kids zusammen sind uns Allen aber auch bestimmte
Spielregeln wichtig. Wir legen Sie alle zusammen fest, drucken sie aus und laminieren
Sie , sodass jetzt in jedem Haus, in jeder Klasse und in unseren administrativen
Gebäuden genau diese Regeln für Jeden ersichtlich hängen.

Die Zeit rannte so unglaublich schnell und plötzlich kam der Tag sich von den Kids,
Mike, Vincent und besonders von Amalia & Noah zu verabschieden. So ein verrücktes
Gefühl sie hier zu lassen und jetzt alleine nach Deutschland zurückzufliegen, aber
wenn man sieht, wie sehr die beiden schon Teil der großen Lichtstrahl – Familie 
geworden sind, fiel der Abschied deutlich leichter. Außerdem war uns beiden klar,
wir werden sie noch ganz oft wiedersehen und Sie auf ihrem ugandischen Weg weiter
begleiten. Es geht also nur ein Kapitel zu Ende und ein neues startet. Ein Kapitel
welches für uns alle absolut neu ist, aber ich bin mir sicher Mike und Vincent werden
es grandios machen und super auf die beiden Fellnasen aufpassen. Wir werden uns 
wöchentlich updaten und sie so oft es geht vor Ort besuchen… VERSPROCHEN!!!

Im Namen des gesamten Lichtstrahl Uganda Teams möchte ich mich nochmal bei ALLEN
bedanken, die uns auf dieser verrückten Reise bis jetzt begleitet haben. Sei es 
bei der Ausbildung der Hunde, bei der Entwicklung der Idee oder bei der Reisevorbereitung!!
Ohne Euch wären wir nicht so weit gekommen… DANKE!!!

Jetzt wünschen wir Amalia und Noah eine weitere tolle Eingewöhnungszeit und wir 
werden versuchen, Euch immer wieder auf dem aktuellen Stand zu halten.

Hier findet Ihr den Link zu einem Artikel, der über Amalia & Noah in Uganda veröffentlicht
wurde

[https://bit.ly/3udAkZ4](https://bit.ly/3udAkZ4)

**Juhu……Ostern 2023 und wir reisen in die ugandische „Heimat“! **(24.04.2023)

![Lichtstrahl uganda reise1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise1.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise2.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise3.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise4](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise4.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise5](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise5.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise6](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise6.jpg)

… endlich war es soweit. Ich hatte wirklich alles versucht, diese Reise so gut es
ging zu planen. Wie wir aber wissen, gibt es so viele Ereignisse des Lebens, dass
trotz „fast perfekter“ Planung nicht Alles klappen muss! 19 Uganda, Lichtstrahl 
oder einfach nur reise -und abenteuerfreudige Menschen fieberten schon seit Monaten,
Wochen und sicher in den letzten Tagen auf diesen „ABREISETAG“!  Ich konnte es selber
kaum glauben, als wir im Bus Richtung Düsseldorf Flughafen sitzen, alle Reisenden
in der Warteschlange vor dem Check In Schalter von Türkisch Airline stehen, alles
Gepäck (Vieles davon sind Hilfsgüter für unser Projekt) problemlos eingecheckt ist
und wir einfach nur – bewaffnet mit einem Kaffee, den ich jetzt auch endlich genießen
kann, warten. Ich hatte mir meine Nervosität nicht anmerken lassen, aber wer zur
Zeit in der Touristik arbeitet weiß, wie unsicher pünktliche Abflüge etc. geworden
sind…aber es ist soweit….unser Flug wird aufgerufen und los geht es!! Mit im Flieger
saßen übrigens auch 3 Euch nicht unbekannte Menschen – Isa Hopp und Steffi und Georg
Goerdt (Unternehmer aus Ottmarsbocholt)! Viele von Euch kennen die 3 aus der Hundeschule
und nun durfte ich ihnen Uganda und unser Lichtstrahl Projekt zeigen – für mich 
eine ganz besondere Ehre!  Steffi und Georg unterstützen Lichtstrahl schon seit 
einiger Zeit, Steffi hilft bei Event Orga mit und ein Teil ihres Herzens widmen 
sie Daisy, die letztes Jahr notfallmäßig in unser Kinderkrisenhaus eingezogen ist.
Isa hatte schon länger den Traum Afrika kennenzulernen und einmal mehr hat mir diese
Reise gezeigt, dass es echte Naturtalente gibt. Die Meinung dieser 3 ist mir besonders
wichtig, denn noch in diesem Jahr kommen Amalia und Noah genau zu diesen traumatisierten
Kindern in unser Kinderkrisenhaus. Nein – stimmt nicht ganz, es ist kein Haus mehr,
sondern seit Januar diesen Jahres sind alle Kids in unser Kinderkrisendorf gezogen
und auch ich hatte es fertig noch nicht gesehen! Isa, Steffi und Georg werden bei
all den vielen Eindrücken sicher auch ihren Blick darauf richten, ob unsere beiden
Fellnasen sich hier wohlfühlen können und wo evtl. kritische Themen sind, damit 
wir alles möglichst gut vorbereiten können für die Zwei. Ja, Florian hat letztes
Jahr schon alles „abgenommen“ und noch zu klärende Punkte haben wir schon danach„
abgearbeitet“, aber Menschen, die dieses Projekt mitunterstützen, sind uns natürlich
ganz wichtig und ich kann nur hoffen, dass sie Lichtstrahl ähnlich positiv erleben,
wie Florian letztes Jahr!!

Unsere Reise startet aber 8 Stunden entfernt von unser Lichtstrahl Projekt – in 
Entebbe. Von dort aus schnuppern wir erst einmal ugandische Luft und machen uns 
auf Entdeckungstour in den Südwesten Ugandas. Wir sind mit Jeeps gefahren, haben
den Nil per Boot entdeckt, mit Rädern ging es durch den Nationalpark und ganz oft
sind wir einfach nur gelaufen und haben gestaunt über so viel schöne Erlebnisse.
Die einzigartigen Eindrücke der faszinierenden Landschaft, der unglaublich vielseitigen
Tierwelt, die so anderen Gerüche, Farben und Wetterleuchten am Himmel, haben Allen
geholfen, ein wenig anzukommen in einem Land, welches unterschiedlicher kaum sein
könnte!  Steffi Goerdt hat es am Ende der Reise besonders schön ausgedrückt: Die
Tage vorher haben uns danach deutlich gemacht, wie anders und vielleicht ein ganz
kleines Stückchen besonders Lichtstrahl Uganda ist. Man darf glaube ich sagen, dass
Ordnung, Sauberkeit und Pünktlichkeit nicht so extrem dem Afrikaner im Blut stecken,
aber es fällt auf, dass es im Lichtstrahl Projekt wichtig geworden ist“. Lichtstrahl
Uganda finanziert sich fast ausschließlich über Spenden und Mama war es deswegen
schon immer super wichtig, dass diese auch „richtig und vernünftig“ eingesetzt werden.
Natürlich geht auch bei uns mal etwas schief…aber wir versuchen, sehr darauf zu 
achten.  

Samstagabend kommen wir in Gulu an und hier merken alles sofort….es wird verdammt„
local“! Wasser ist ein echtes Thema und bei den Toilettensitzen sollte man auch 
besser vorsichtig sein. Wir sind eben im Norden Ugandas….hier ist es deutlich ärmer,
denn hier gab es vor vielen Jahren einen über 20 jährigen Bürgerkrieg. Ostersonntag
ist es dann endlich soweit….alle ab auf die Bodas ( Mopedtaxis) und auf die Plätze
fertig los! Die Kinder in unserem Kinderkrisendorf konnte es kaum mehr erwarten…
und ich würde sagen, es geht uns ebenso. Letztes Jahr im Juni war ich hier und Florian
und ich haben den Kids Amalia und Noah näher gebracht, sie jetzt alle wiederzusehen,
mit ihren soooooo vielen Fragen über die beiden Fellnasen….es macht mich glücklich,
sie so happy in ihrem neuen Dorf zu erleben!

Es gibt ein großes „WELCOME“ und ich fühle förmlich …den Kids geht es gut hier in
ihrem neuen Kinderkrisendorf!  Steffi und Georg hatten noch einen „Osterhasenkoffer“
gepackt und seit vielen Jahren gibt es deswegen jetzt erst einmal ein gemeinsames
lustiges Ostereiersammeln. Da der Wettergott es aber ausgesprochen super mit uns
meint und die Sonne fleißig vom Himmel scheint, müssen wir uns beeilen, die Schoko
Lollys schnell zu finden. Auf die Plätze fertig los ……und am Ende wird das Gesammelte
schön geteilt – ist ja klar!!

Die weiteren Lichtstrahl Tage nutzen wir für ganz viele unterschiedliche Aktivitäten.
Natürlich darf eine Projektführung nicht fehlen, aber da ich ja schon alles kenne,
habe ich versucht Facebook und Instagram zu bedienen….sorry leider vergeblich. Das
Netz hier ist mal besser als in Deutschland, aber auch gerne mal gar nicht verfügbar!
Der Montag gehörte „dem Buschland“. Um wirklich zu verstehen, warum wir uns hier
engagieren und warum so viele Kinder unter Gewalt, Vernachlässigung, Missbrauch 
etc. leiden, muss man wissen, wo sie herkommen und wie das alltägliche Leben hier
im Buschland ist. Was aber jeden Tag auf dem Plan stand….Zeit mit unseren Kids aus
dem Krisenhaus. Besonders für Daisy war es toll „ihre Sponsoren“ kennenzulernen,
die es möglich machen, dass sie bei uns leben kann.  Alle Drei Steffi, Georg und
Isa konnten so einiges über das Zusammenleben mit Hund berichten, was wichtig ist,
wie Hunde in Deutschland leben und am Tollsten fanden sie natürlich, dass die 3 
in der gleichen Hundeschule trainieren wie Amalia und Noah! Wir nutzen die Zeit 
und erzählen viel und versuchen Fragen zu beantworten. Man merkt so deutlich, wie
die sehr die Vorfreude auf Amalia und Noah steigt und ihre Augen einfach nur noch
leuchten! Es macht mir jedes Mal aufs Neue klar, dass so verrückt die Idee auch 
gewesen sein mochte, sie sich immer noch so richtig anfühlt und wir 3 uns alle so
sicher sind, dass Kids die beiden Fellnasen tief in ihre Herzen schließen werden.

Ein absolutes Highlight war noch der Besuch von Obita Olum, ein Ingenieur aus Gulu,
der im Rotary Club Gulu City aktiv ist und immer wieder gerne unseren Lightray Roestbar
Coffee Shop besucht. Heute ist er nicht alleine, sondern er hat „Fluffy“ mitgebracht.
Mama  hatte mir schon nach ihrer letzten Reise erzählt, dass es jemanden gibt, der
seinen Hund genauso „hält“, wie wir hier in Deutschland. Ich muss ehrlich gestehen,
ich war skeptisch. Aaaaaber Sie hatte Recht!! Fluffy lief ohne Leine die ganze Zeit
bei Olum am Bein, ist bei uns im Roestbar Coffee Shop frei herumgeflitzt und lebt
ganz normal mit der Familie im Haus. Also, liebe Amalia & lieber Noah – wir haben
euren ersten Fellfreund  kennenlernen dürfen und der ist „a little bit crazy“ , 
aber Fluffy hiflt euch sicher, eure neue ugandische Heimat zu entdecken 🙂

Die zwei Wochen sind einfach „verflogen“ und ich habe mich sehr gefreut, dass Steffi
und Georg sich mit auf den Weg gemacht haben, um sich von unserem  Lichtstrahl  
Projekt direkt vor Ort zu überzeugen. Besonderen Respekt habe ich aber vor dir lieber
Isa!!! In deinem Alter, komplett ohne Eltern, nur mit einer fast völlig unbekannten
Reisegruppe und mir Zoe sich auf den Weg in eine so weit entfernt und  total andere
Welt zu trauen,  ist wirklich Wahnsinn!!! Du hast die Gruppe immer wieder zum Staunen
gebracht, durch deine unglaublich feinfühlige Art, warst du genau da, wo Hilfe nötig
war, hast Mechtild den Koffer getragen, damit sie mit ihren 81 Jahren das nicht 
tun musste und hast mich durch dein so ruhiges Wesen entspannt. Du warst ein echter
Gewinn für diese Reise, warst in so kurzer Zeit so mit den Kids verbunden – der 
Hammer – Du kannst wirklich stolz auf dich sein und ich möchte auch deinen Eltern
Steffi und Stefan Hopp danken, dass sie mir vertraut haben, dass ich dich gesund
wieder nach Hause bringe. Ich bin mir sicher, dass es nicht unsere erste und letzte
gemeinsame Reise nach Uganda war. Steffi, Georg, Du , ich und vielleicht noch einige
andere Interessierte Menschen „müssen“ ja regelmäßig schauen, ob es Amalia und Noah
auch gut geht!! Also DANKE; dass du uns und mich begleitet hast….wir und ich hätten
sonst vielleicht nie so viel gelacht!!!:)

Jetzt sind wir zurück in Deutschland und freuen uns auf den Frühling, der hoffentlich
noch kommt! Ketty und Mike startet dafür nun  ihre Reisevorbereitung ,denn am 11.06.
geht es für sie noch einmal auf große Reise in das hoffentlich dann sommerliche 
Münster! Zwei Wochen sind die Beiden wieder bei uns und auch darauf freue ich mich
riesig. Zwei Wochen Afrika und Spaß, um sich zu haben – was gibt es Schöneres? Vor
allem freuen die beiden sich aber darauf, endlich ihre beiden Fellnasen Amalia und
Noah wieder zu sehen!! Sie reden so oft darüber, vermissen die Beiden sehr und können
es kaum abwarten Amalia und Noah wieder in die Arme zu schließen.

Selbstverständlich werden wir Euch auch in dieser gemeinsamen Zeit mitnehmen und
nachher in einem Blogbeitrag mit euch die zwei Wochen fast „live erleben“!

Danke an Euch Alle, die dieses Projekt unterstützen und somit den Kindern in unserem
Lichtstrahl Kinderkrisendorf echte Lichtstrahlen schickt!!!!

**Es war einfach zu schön…und deswegen wird es noch einmal wahr!** (05.03.2023)

![Lichtstrahl uganda reise2023 1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise2023-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise2023 2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise2023-2.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise2023 3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise2023-3.jpg)

Im Juli 2022 erfüllt sich für Ketty und Mike ein Traum. Vieles hatten Sie aus Erzählungen
schon von Deutschland gehört, aber am Ende selbst zum allerersten Mal in ein Flugzeug
zu steigen, über Wolken zu fliegen und auf einem so anderen Kontinent wieder zu 
landen – ihr Traum ging in Erfüllung! Neben den vielen tollen menschlichen Begegnungen
hatte eine ganz besondere Begegnung absolute Priorität. In nur wenigen Minuten eroberten
Amalia & Noah ihr Herz – nein keine menschliche Begegnung, sondern eine tierische.
Anscheinend beruhte dieses Gefühl allerdings auf Gegenseitigkeit, alle 4 – Ketty
mit Noah und Mike mit Amalia verbrachten unvergessliche zwei Wochen miteinander.
Angeleitet von Florian und seinem Team nahmen sie an unterschiedlichen Kursen teil,
machten Spaziergänge, lernten Therapiestunden kennen, oder hatten einfach nur Spaß
miteinander. Danke an dieser Stelle auch nochmal an Euch alle, dass ihr diese Reise
zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht habt. Der Abschied viel schwer, sehr schwer.
Vielleicht nicht Amalia und Noah, aber Ketty und Mike hattet feuchte Augen. Das 
Leben in Uganda ist ein so anders und oft weiß man nie, was der nächste Tag bringt.
Das sie nochmal eine solche Reise machen würden, damit hätten sie nie gerechnet.
Dank unserer Partnerschule, der Mathilde-Anneke-Schule in Münster, dürfen die beiden
in den letzten zwei Wochen vor den Sommerferien noch einmal Flug- und Lebenserfahrung
sammeln.

Die Mathilde-Anneke-Schule veranstaltet jedes Jahr, kurz vor den Sommerferien, Projekttage.
Schon letztes Jahr stand dabei das Thema Hund im Vordergrund, denn auch Sie haben
zwei Therapiehunde im Einsatz. Dieses Mal dürfen nicht nur Mike und Ketty, sondern
auch Amalia und Noah teilnehmen. An den anderen Tagen werden Sie sicher auch wieder
an Unterordnungskursen und anderen komm! Hundeschul-Unternehmungen teilnehmen. Wir
und besonders Ketty und Mike freuen sich sehr Euch alle wieder zu sehen.

Sie werden natürlich auch diese Zeit intensive nutzen, Amalia und Noah noch besser
kennenzulernen, denn schon bald gehen unsere beiden Fellnasen auch Ihre erste große
Reise, auf den so anderen afrikanischen Kontinent.

… auf den auch ich mich schon wieder sehr freue… In den Osterferien geht für mich
mit einer Reisegruppe aus Sponsoren & Lichtstrahlinteressierten nach Uganda. Wir
starten mit einer Reise durch den Westen Ugandas, die unglaublich schöne Landschaft&
Tierwelt, sollte man sich nie entgehen lassen. Das absolute Highlight ist aber natürlich
unser Lichtstrahl Projekt und viel Zeit verbringen mit unseren Kids aus dem Kinderkrisendorf.
Einige der Mitreisenden unterstützen unsere Kinder dort und wie immer im Leben, 
ist das persönliche Miteinander einfach das Schönste!

Durch den regelmäßigen Austausch mit Ketty und Mike weiß ich wie neugierig die Kids
auf News über Amalia und Noah sind. Schließlich dauert es ja auch nicht mehr ganz
so lange, bis die beiden dort einziehen…..

Ich werde sicher Zeit finden die Fragen der Kids zu beantworten, ihnen neuste Fotos
und Videos von den beiden zu zeigen und vielleicht schaffen wir sogar ein Zoom Meeting
mit Deutschland.

Ich kann mich nur immer wieder für Eure wunderbare Unterstützung bedanken, wenn 
ihr die Kinder erleben würdet, wüsstet ihr warum!

**..das Jahr des Umzuges nach Uganda **(31.01.2023)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde 1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde 2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-2.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde 3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-3.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde 4](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-4.jpg)

Jetzt haben wir schon Januar 2023 erreicht.

Das Jahr 2023 bedeutet für Amalia und Noah, Umzug nach Uganda.

In circa einem dreiviertel Jahr treten die beiden ihre Reise zu den Kids ins Kinderkrisenhaus
an. Wenn ich an diesen Moment denke weiß ich schon jetzt, dass ein lachendes und
ein weinendes Auge den beiden hinterherschauen wird, denn natürlich baut man in 
so einer langen Zeit eine Beziehung zu den beiden Fellnasen auf. Der Abschied wird
bestimmt nicht einfach werden, die Freude darüber, dass sie so vielen Kinder helfen
werden und ein so wunderbares neues Zuhause mit viel Spaß, Kuscheleinheiten und 
Zuwendungen bekommen, ist aber noch viel größer.

Zeit um euch einen etwas tieferen Einblick in die beiden Charaktere zu geben, denn
wie das bei Geschwistern häufig ist, sind sie trotz Verwandtschaft doch sehr unterschiedlich.

**Noah**

Die Kids können sich auf eine Schmusebacke auf vier Pfoten freuen – Noah ist super
verschmust und seeeehr kuschelbedürftig. Sobald man sich auf den Boden setzt kommt
er vorbei getapst um sich seine Portion Streicheleinheiten abzuholen und es sich
im Schoß gemütlich zu machen. Gemütlich ist das richtige Stichwort, denn „Probiers
mal mit Gemütlichkeit“ ist Noahs Lebensmotto.  Liegt er einmal im Platz, kann man
sich darauf verlassen, dass er dort in jedem Fall liegen bleibt, wenn man vergisst
aufzulösen vielleicht sogar über Stunden :).  Leckerchen sind Noahs höchste Motivation
zu arbeiten, da kann er glatt schnell werden!

Im Umgang mit Kindern ist Noah wundervoll. Seine ruhige, gelassene Ausstrahlung 
überträgt sich sofort auf alle kleinen Zweibeiner und lässt auch sie etwas runterfahren.
Auch wenn viel Gewusel ist – Mr. Noah bringt nichts aus der Ruhe!

**Amalia**

Amalia ist in jedem Fall die frechere und flottere Variante von Noah! Die hübsche
Hündin weiß mit ihrem Charme die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken – nutzt genauso
gern Momente der Unaufmerksamkeit ihres Zweibeiners, um die Nase in den Wind zu 
stecken und nachzusehen, was so am Wegesrand auf sie wartet. Natürlich im vollen
Bewusstsein darüber, dass ihre Nase dort nichts zu suchen hat… 🙂 Wenn man sie dann
daran erinnert, dass das doch eher ein unerwünschtes Verhalten ist, lenkt sie umgehend
ein und setzt ihren Weg gemeinsam mit ihrem Menschen auf richtiger Bahn fort :).

Amalia lässt sich schnell für Training und Übungen motivieren, ist aufmerksam und
hat Lust auf auch ein bisschen mehr Action in Form von Agility, Apportieren usw.

Auch sie lässt sich gerne streicheln und knuddeln, im Gegensatz zu Noah schläft 
sie aber auch gerne mal allein in ihrem Körbchen ohne, dass sie dabei eine Zweibeiner-
Hand auf ihrer Pfote braucht.

Amalia möchte was erleben, ist mutig, liebt es zu schwimmen und mit ihrem Menschen
zu toben, spazieren zu gehen und die Welt unsicher zu machen.

Perfekt für unsere Weltentdecker in Uganda!

Gemeinsam bilden die beiden einfach ein spitzen Geschwisterpaar ab, welches sich
durch die verschiedenen Charaktereigenschaften toll ergänzt.

Da die beiden gerade erst ein Jahr alt sind, ist ihre Entwicklung noch nicht zu 
100% abgeschlossen. Wir können also gespannt sein was sich vielleicht noch ändern
oder verfestigen wird 🙂 Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

**Happy Birthday Amalia und Noah – unsere zwei Fellnasen feiern ihren 1.Geburtstag!!!**(
26.12.2022)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde geburtstag 1](https://www.lichtstrahl-uganda.
de/wp-content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-geburtstag-
1.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde geburtstag 2](https://www.lichtstrahl-uganda.
de/wp-content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-geburtstag-
2.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde geburtstag 3](https://www.lichtstrahl-uganda.
de/wp-content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-geburtstag-
3.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde geburtstag 4](https://www.lichtstrahl-uganda.
de/wp-content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-geburtstag-
4.jpg)

Wahnsinn wie schnell die Zeit doch immer vergeht…!! Ich kann mich noch so gut daran
erinnern, wie wir alles an einem runden Tisch saßen und unsere kreativen Gedanken
sortierten, um uns auf ein großes gemeinsames Abenteuer einzulassen.

Jetzt ist schon Halbzeit und Amalia & Noah gehen im September 2023 auf eine ganz
besondere Reise.

Ein Jahresende ist oft mit einem kleinen Rückblick verbunden und ich glaube, ich
kann von uns allen sagen, es war ein super aufregendes Jahr. Ein Jahr mit so vielen
lustigen, abenteuerlichen, emotionalen und lernreichen Momenten. Ein Jahr in dem
uns das Projekt aber auch vor gewisse Herausforderungen gestellt hat. Zum ersten
Mal seit langer Zeit auf große Reise gehen, obwohl Fliegen nicht zur Lieblingsdisziplin
gehört, in ein Land einzutauchen, welches doch so anders ist, als unsere Welt hier,
eine Ausbildung von zwei kleinen Welpen bis zum Junghund so detailliert zu begleiten,
alles Mögliche über Einreisen und Ausreisen mit Hunden zu lernen, eine komplette
Therapiehundeausbildung in bilingual durchzuführen, Deutschland aus ugandischer 
Sicht kennenzulernen und noch so viele weitere bewegende Momente. Eine besondere
Reise, die für uns alle bis jetzt neu, aber auch so unglaublich aufregend und toll
war.

Ganz besonders aufregend war das 1. Lebensjahr aber für unsere 2 Fellnasen Amalia
und Noah. Sie haben wahrscheinlich schon früh gemerkt, dass sie anders groß werden
als viele ihrer Artgenossen 🙂

Nicht nur, dass sie direkt viele Familien kennenlernen durften, es ging auch sofort
mit dem Training los. Viele unterschiedliche Sachen wurden geübt, damit die Zwei
schon von Anfang an auf ihre Arbeit in Uganda vorbereitet werden. Ein absolutes 
Highlight war natürlich, dass sie auch ihr neuen Hundeführer für zwei Wochen kennen
lernen durften. Plötzlich einen Menschen mit anderer Hautfarbe neben sich laufen
zu sehen, daran müssen sich auch die Beiden erst gewöhnen…..dachten wir, aber es
war mehr „Liebe auf den ersten Blick“….auf beiden Seiten übrigens. Wir hätten nie,
aber auch nie gedacht, dass sowohl Ketty als auch Mike sich so sehr in die beiden„
verlieben“ würden. So wirklich hatten sie keine Ahnung von dem Thema Therapiehund….,
aber jetzt, jetzt haben sie es und sind so unendlich stolz, dass Amalia und Noah
in ihr Land reisen und dort eingesetzt werden. Amalia und Noah waren natürlich top
auf den „wichtigen Besuch“ vorbereitet und haben direkt gezeigt, was ihre tollen„
Pflegefamilien“ und Trainer ihnen schon alles beigebracht hatten. Der warme Sommer
hat auch schon geholfen, sich an das ugandische Klima zu gewöhnen und wenn ich ehrlich
bin, ist die Wärme dort viel besser auszuhalten. Aber nun dürfen die beiden Fellnasen
ja auch noch „etwas westfälischen Winter“ genießen. Ich finde – für ihr erstes Hundejahr
haben die zwei schon unglaublich viel erleben, lernen und hoffentlich auch schöne
Momente haben dürfen.

Besonders möchte ich mich aber ganz persönlich bei Allen bedanken, die uns bei diesem„
etwas ungewöhnlichen, aber so schönen Projekt“ so unglaublich grandios unterstützen.
Sei es die tollen verschiedenen Pflegefamilien, die immer so super auf die kleinen
Granaten aufpassen und sie großartig auf ihre Arbeit und Leben in Uganda vorbereiten,
dem komm! Hundeschul Team, die immer auf Amalia & Noahs Wohl achten, „Dr. D“. die
wohl weltbeste Tierärztin, welche sich Amalia & Noah nur wünschen können, dem Lichtstrahl
Team, was uns in allen Momenten immer unglaublich unterstützt und vor allem Euch
wunderbaren Sponsoren, denn ohne diesen tollen Zusammenhalt wäre so ein Projekt 
sicher gar nicht möglich.

Das Jahr 2023 wird sicher nochmal super spannend und ebenso emotional. Die beiden
Fellnasen auf Ihrer großen und einmaligen Reise zu begleiten ist sicherlich ein 
absolutes Highlight, aber der Abschied hier aus Deutschland wird sicher nicht nur
für die Hunde sehr emotional.

Aaaaaber……wenn alles „nach Plan“ läuft, dann kommen Ketty und Mike in den 2 Wochen
vor den Sommerferien noch einmal nach Münster und werden mit Amalia und Noah üben,
trainieren und einfach nur Zeit verbringen, damit sie sich noch ein bisschen mehr
aneinander gewöhnen.

……..und dann kann ich Euch versichern…..die Lichtstrahl Uganda Kids, welche Anfang
Januar in ihr neues Kinderkrisendorf ziehen, sind schon jetzt mega aufgeregt…allein
die absolute Vorfreude lässt sie an vielen Stellen schon besser schlafen. „Etwas
Schönes, Besonderes nur für sie – sie fühlen sich durch ihre hochtraumatisierten
Erlebnisse meistens „ausgegrenzt“, aber jetzt….zwei super Fellnasen nur für sie…….
das lässt ihr Selbstbewusstsein schon jetzt merklich steigen.

Im nächsten Jahr werden Amalia & Noah ihre Therapiehunde-Prüfungen ablegen, in Uganda
werden die Kids immer weiter auf die Beiden vorbereitet, Amalia & Noahs eigenes „
Haus“ wird gebaut, damit die Zwei sich auch im Lichtstrahl Projekt richtig wohlfühlen.

Ich wünsche Euch allen einen gesunden Start in ein neues, buntes, tolles und aufregendes
Jahr 2023!

**….Neues von den Welpen…** (29.11.2022)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde 1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-1-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde 2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-2-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde 3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-3-1.jpg)

… naja, als Welpen kann man Amalia und Noah nun wirklich nicht mehr bezeichnen.

Im Dezember werden unsere Uganda Welpen schon ein Jahr alt, wie sehr die Zeit verflogen
ist und aus den kleinen Red Fox Fellkugeln, zwei hübsche Junghunde geworden sind.

Momentan stecken die beiden mitten in der Pubertät, was man ihnen, wie jedem anderen
Hund auch, an der ein oder anderen Stelle anmerkt.

Bedeutet, dass unser Training sehr strikt weitergeführt, und an der ein oder anderen
Stelle noch einmal intensiviert wird.

Auch die Zwischenprüfung für die Therapiehundeausbildung steht bald an. Wie in einem
der ersten Blogbeiträge schon erklärt, ist die Zwischenprüfung eine reine „Unterordnungsprüfung“
bedeutet es werden verschiedene Aufgaben aus dem regulären Training überprüft: Beifuß
ohne Leine laufen, Treppen laufen ohne den Hundeführer zu überholen, Platz auf Distanz,
das Kommando „nein“ uvm.

Damit die beiden bestmöglich abschneiden befinden sie sich momentan bei uns in der
Hundeschule zum Intensivtraining – sie machen sich wirklich gut, was nicht zuletzt
an unseren fleißigen „Acht-Pfoten-Pfleger*innen“ liegt, die sehr viel mit Amalia
und Noah geübt haben.

Sobald es einen Termin für die Prüfung gibt, lassen wir es euch natürlich wissen
und berichten anschließend darüber wie es gelaufen ist.

Die Abschlussprüfung findet circa im Frühjahr nächsten Jahres statt. Hier werden
die Hunde dann in einer praktischen Therapiestunde in zwei sozialen Einrichtungen
geprüft werden.

Im Dezember steht noch ein Aktionstag in einer Kita in Albachten an, hier werden
Amalia und Noah ihr Können als angehende Therapiehunde unter Beweis stellen und 
mit vielen Kindern einen kleinen Hindernisparcours absolvieren und sich tüchtig 
kuscheln und streicheln lassen.

Unsere Tierärztin Daniela hat in den letzten Wochen noch einige nötige Impfungen
durchgeführt und den Tollwuttiter bestimmen lassen, damit die beiden mit einem vollständigen
Komplettschutz in ein paar Monaten ausreisen können.

Was gibt es sonst noch zu erzählen? Bilder sagen mehr als Worte, daher werden wir
euch in den nächsten Tagen mal wieder mit ordentlich „Acht-Pfoten-Content“ auf unserer
Instagram Seite am Leben der beiden teilhaben lassen.

Wer Noah und Amalia live erleben möchte, der kann sich die Weihnachtsfeier vom

 20. – 22. Dezember an der Hundeschule schon einmal vormerken, wenn wir schon keine
     Rentiere bieten können, dann wenigstens zwei coole Fellnasen!

Außerdem wollen wir euch im Dezember auf Instagram einen Tag im Alltag der Welpen
mitnehmen: Wie sieht ihr tägliches Training aus, was machen die beiden auf Spaziergängen,
mit welchen anderen Hunden sind sie unterwegs, wie geben sie sich im Kontakt mit
anderen Menschen/ Kindern/ Patienten usw.

Den Termin hierfür geben wir auch rechtzeitig bekannt!

**Die aufregendste Reise ihres Lebens… **(25.10.2022)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde reise4](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-
content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-reise4.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde reise3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-
content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-reise3.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde reise2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-
content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-reise2.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehunde reise1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-
content/uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehunde-reise1.jpg)

Schon das Flugticket buchen, hat mich ein wenig aus dem Konzept gebracht…nicht Düsseldorf–
Entebbe, sondern genau andersherum Entebbe – Düsseldorf. Verrückt ist auch, dass
das Ticket teurer ist und man weniger Gepäck mitnehmen darf – welches, soviel darf
ich schon mal verraten, uns am letzten Abend echte Nerven gekostet hat. Schon Wochen
vor ihrem Abflug waren Ketty und Mike so aufgeregt…eben die Reise ihres Lebens! 
Das Ticket war dabei die kleinste Hürde, um von Uganda nach Deutschland zu reisen,
braucht man so Einiges…..einen gültigen Reisepass, den nur ganz wenige Menschen 
in Uganda haben, um diesen überhaupt zu beantragen bedarf es einer gültigen Geburtsurkunde,
Empfehlungsschreiben, polizeiliche Führungszeugnisse, Konto Nachweise, aus Deutschland
ein Einladungsschreiben, eine Verpflichtungserklärung, Kranken und Haftpflichtversicherung–
also mal eben kann man nicht kommen. Florian, Heike und ich waren erst selber gerade
wieder gelandet, als dann endlich der TAG X war gekommen… Ketty und Mike saßen endlich
zusammen mit Mamas beiden Stellvertretungen Monica und Susan im Flieger von Türkish
Airline. Sie hatten Florian und mich zwar schon bei unserem Aufenthalt in Uganda
gefragt, wie das Fliegen so ist, aber da es auch keine Königsdisziplin von uns Beiden
ist, waren die Antworten wohl wenig hilfreich. In Istanbul haben sie fast den Anschlussflug
verpasst…woher soll man auch wissen, dass man von einem Bus am Flieger abgeholt 
wird…. wo man doch jetzt erstmalig ein Flugzeug ganz nah von außen betrachten kann–
automatische Anzeigetafeln….Wow – erst jetzt wird einem klar, wie viele Dinge für
uns im Leben so selbstverständlich geworden sind. Ich glaube, ich habe noch nie 
so oft auf mein Handy „gestarrt“ und den Status des Fliegers gecheckt, wie heute!!
Gefühlt bin ich mitgeflogen, 4 Ugander ohne Internet und Telefonverbindung, ohne
irgendeine Ahnung von dem Land, in welches sie reisen…. eine ziemliche Wundertüte!!
ABER….. was soll ich sagen, sie haben es geschafft und selten in meinem Leben habe
ich in glücklichere Gesichter geschaut als gerade….NEIN, nicht nur, weil sie es 
geschafft haben, sondern weil ich ihren Stolz, dass sie hier sein dürfen sehen und
fühlen konnte. Ihr habt für sie das „fast Unmögliche möglich gemacht“!

Ja und nun beginnen 2 Wochen voller lustiger, herzlicher, liebevoller, bewegender,
lernreicher und so schöner Momente. Ketty & Mike merkte man die riesige Vorfreude
auf Amalia und Noah vom ersten Augenblick an und sie konnten es kaum abwarten! Sonntag
war aber erst einmal Münster Kennenlernen Tag mit Tourbus und Spaziergang, aber 
am Montagmorgen war es dann endlich so weit. Florian hatte extra einen kleinen Bus
organisiert und Thomas war der tolle Busfahrer, den Ketty und Mike ganz schnell 
in ihr Herz geschlossen haben. Auch wenn es manchmal mit Englisch und Deutsch nicht
so einfach war, so verstanden sie sich trotzdem perfekt. Das Aufeinandertreffen 
von Ketty, Mike, Amalia und Noah kann man wohl als „Liebe auf den ersten Blick“ 
bezeichnen. Von der ersten bis zur letzten Minute waren sie unzertrennlich und irgendwie
machte es mich sprachlos, mit wieviel Gefühl und natürlichem Verständnis sie mit
den beiden Fellnasen umgegangen sind.  Jeden Vormittag und viele Abende haben die
4 zusammen an der komm! Hundeschule verbracht und wenn ich die Fahrerin war, wurde
auf dem Weg nach Hause immer das Radio laut gedreht und „Excess Love“ gesungen….
ja, im weitesten Sinne war es genau das….. die Liebe, die diese 2 Wochen zu einem
so einmaligen Erlebnis gemacht haben. Die Liebe zu den Hunden, die Zuneigung, die
sie von Euch Allen erfahren haben, das tiefe Gefühl, wo willkommen zu sein und sie
haben uns gezeigt, was echte tiefe Lebensfreude bedeutet.  Nur ganz selten habe 
ich bis jetzt in meinem Leben, so etwas wahrgenommen…zu oft, fliegt das Leben an
uns vorbei, aber hier wurde alles aufgesogen, alles mitgenommen, alles versucht 
in kurzer Zeit zu lernen, alles beobachtet und alles was wichtig war, abends in 
das Tagebuch, was ich ihnen geschenkt hatte, geschrieben. Am Dienstagabend stand
ich z.B. mit den Beiden und Amalia und Noah in den Kursen zwischen 20 anderen freilaufenden
Hunde und ich glaube, alle von Euch, die es erlebt haben, geben mir Recht – Ketty
und Mike sind echte Naturtalente! Toll war auch, dass wir immer wieder versucht 
haben, unsere Kids in unserem Kinderkrisenhaus in Uganda direkt live durch Zoom 
Meetings mitzunehmen. Sie hatten so viel Freude ihre „Headteacher Ketty“ und ihren„
Uncle Mike“ auf dem Hundeplatz zu erleben, sie mit Amalia und Noah zu sehen und 
natürlich auch Florian wiederzusehen. Sie waren so happy, dass sie sie sogar „live
aus Uganda“ beim Training angefeuert haben – mir standen selbst oft die Tränen vor
Lachen, aber auch vor Freude in den Augen. Die ersten Male habe ich noch übersetzt,
aber ehrlich…. so schnell hatten sie es „raus“ und konnten die Übungen fast allein
mitmachen. Aber natürlich waren es nicht nur die Stunden auf dem Trainingsplatz,
so ein Therapiehund muss viele Stationen in seiner Ausbildung kennenlernen und somit
gingen auch Ketty und Mike mit auf Erkundungs- und Lerntour. Auswertige Therapiestunden,
Schulbesuch, Theorieunterricht, Städtetour, Daniela als Tierärztin über die Schulter
schauen (Ketty hat es geliebt), Kommunikation und Auslastung von Hunden an verschiedenen
orten kennenlernen standen somit ebenso auf dem täglichen Programmplan. Trotzdem
durfte natürlich bei all der Arbeit auch das „Genießen“ nicht zu kurz kommen. Immer
wieder zwischendurch haben wir Ausflüge zusammen gemacht, Sponsoren wie z.B. Radwelt
Coesfeld – Danke an meine liebe Cousine und Juniorchefin Anja Baumeister für die
tollen Einblicke in euer großartiges Familienunternehmen, die so liebevollen Geschenke
für unsere ugandischen Freunde und als Abschluss, dass tolle Essen oder Sandra und
Mario von der roestbar in Münster, Danke auch für den so lustigen Grillabend bei
Euch.

Ganz wichtig war aber auch alle „Acht Pfoten für Uganda Pfleger“ persönlich kennenzulernen.
Schließlich kümmern sie alle sich schon seit dem 1. Tag so unglaublich liebevoll
um Amalia und Noah – ganz ehrlich…. das ist mal gar nicht selbstverständlich und
auch ich bin stellvertretend für Lichtstrahl Uganda e.V. Euch sehr dankbar dafür.
Unsere beiden Fellnasen entwickeln sich nicht zuletzt auf Grund Eures tollen Engagements
so grandios.

Danke an dieser Stelle aber auch an Britta & Caro, die für Ketty & Mike die zwei
Wochen zu einer unvergesslichen Trainingszeit gemacht haben. Ihr beide seid einfach
der Hammer – sogar auf englisch fanden die Kurse bei Euch statt 🙂

…..in den ersten Tagen nach ihrer Abreise habe ich sie ganz schöne vermisst…sie 
haben einfach so viel Lebensfreude versprüht……Wahnsinn!

Viele von Euch haben sicherlich auch den tollen Film von Florian auf dem Sommerfest
gesehen, der unsere Reise nach Uganda super dokumentiert und viele tolle Aufnahmen
zusammengestellt hat.

[Hier gehts zum Ugandareise Film](https://www.youtube.com/watch?v=eeoTz9tJZ9w)

Jetzt geht es für uns weiter mit einer kleinen Amalia & Noah Tournee… Infos dazu
folgen noch. Wir würden uns natürlich sehr freuen, viele von Euch dort auch persönlich
zu  treffen und kennenzulernen.

**Afrika – we are on our way – eine Woche Adventure pur in Uganda!** (06.07.2022)

![Lichtstrahl uganda reise1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise1-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise2-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise3-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise4](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise4-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise5](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise5-1.jpg)

… die Koffer sind gepackt –  endlich –  es geht los!! Eine aufregende, schöne, aber
auch sehr arbeitsreiche Woche liegt vor uns. Sonntagmorgen  Aufbruch zum Airport
Düsseldorf.  Aufgrund der letzten Berichterstattungen über die schwierigen Zustände
dort,  hatten wir uns 4 Stunden vor Abflug getroffen….sicher ist sicher!  Keiner
von uns wollte wohlmöglich hier bleiben müssen und als wir schon um 6.00 Uhr morgens
die Warteschlangen sahen, war klar…..gute Entscheidung.  Wir hatten aber echt super
Glück….vielleicht lag unser Flug irgendwo dazwischen, aber es ging wirklich „flott“
bei uns und auch wenn der Security Check die vorher gekauften „Mentos Kaubonbon“
Rollen suspekt waren , der Rucksack deswegen geöffnet werden musste, war es eher
lustig und auch das sicher mächitg überarbeitete Personal war immer noch zu Scherzen
aufgelegt!! Danke dafür! Es ging über Istanbul via Kigali / Ruanda nach Entebbe /
Uganda. Montag früh gegen 4 Uhr morgens betraten wir ugandischen Boden – wunderbar!
Es ging quer durchs  Land vom Süden in den hohen Norden Richtung Gulu zu unserem
Lichtstrahl Projekt. Wie hat Florian es so schön gesagt: „Immer einfach geradeaus
und dann einmal Links – und Schwupps waren wir bei Lichtstrahl angekommen!“

Die Woche war voll mit offiziellen Terminen – mit dem Besuch der dortigen Tierklinik,
Zoom Meetings mit unseren Partnerschulen aus Deutschland, Unterricht mit den Kids,
alle verschiedenen Abteilungen des Lichtstrahl Projektes kennenlernen, Village Touren
ins Buschland, aber jeden Tag war das Highlight Zeit mit unseren Kids im kinderkrisenhaus
zu verbringen. Unsere Tage starteten ganz früh morgens, damit wir das ganze vorgenommene
Pensum auch schaffen konnten. Die offiziellen Termine bei der Polizei, dem Veterinäramt,
dem Jugendamt und dem Gesundheitsamt waren extrem wichtig, um uns und das Projekt„
Acht Pfoten für Uganda“ gut vorzustellen, aber natürlich besonders, damit sie Florian
persönlich kennenlernen konnten. Wir hatten Ostern zwar schon einiges erzählt, aber
in Uganda ist eine persönliche Vorstellung noch viel wichtiger als hier bei uns 
in Deutschland. Wieder „gewappnet“ mit genug Merci Schokolade hatten wir tolle Meetings,
mit einem abschließenden guten Gefühl, dass es Amalia und Noah in ihrer neuen Heimat
sehr gut haben werden.

Unsere Kids freuten sich jeden Tag über ein ganz buntes Programm! Afrika bedeutet
eben auch oft, spontan, improvisieren – es so nehmen wie es kommt oder was sich 
ergibt. Über die Anatomie des Hundes,  Videos von Amalia und Noah, anderes informatives
Filmmaterial schauen, hin zu alle aufkommenden Fragen beantworten – gab es aber 
auch Zeit zu spielen, lachen und einfach zusammen die Zeit und das Erlebte genießen.
Die Fragen der Kids waren allerding super wichtig für Florian und mich, denn nur
so konnten wir besser verstehen, was sie bewegt, nicht verstanden wurde oder was
wir noch genauer erklären mussten. Die selbstverständliche Einfachheit – unkomplizierte
Art von Florian hat ihnen ganz schnell das Gefühl von „mit einander wohlfühlen“ 
gegeben, so dass wir oft abends einfach nur auf Decken auf der Erde saßen und uns
schon zusammen ausgemalt haben, wie das Zusammenleben mit unseren Fellnasen Amalia
und Noah sein könnte!! Bevor wir uns aber überhaupt über das Thema Hund mit ihnen
unterhalten konnten, musste definitiv JEDES Kind einmal Florians Beine inspizieren,
anfassen und etwas an der Haut „rubbeln“, denn er hat alle seine Hunde auf den Unterschenkeln
tätowiert und sie wollten testen, ob die Farbe auch hält. Wow, das alleine war für
unsere Kids ein echtes Highlight! Es wurde und das war für die Kids ein echtes Erlebnis.

Ein weiteres tolles Erlebnis für die Kids waren die Live Zoom Meetings mit unseren
Partner  -Schulen hier in Münster. Pia hatte Amalia & Noah „im Schlepptau“, fuhr
mit ihnen von Schule zu Schule und unsere Kids in Uganda konnten die ganze Zeit 
live dabei sein. Jede Schule hat eine Kleinigkeit vorbereitet. Unsere Kids in Uganda
staunten nicht schlecht als sie sahen, was für coole Tricks Hunde können, wie unglaublich
entspannt Amalia und Noah in den Klassen waren und wie zutraulich sie Kindern gegenüber
sind. Man kann immer viel erzählen, aber es „Live on stage“  zu sehen war für die
Kids einfach super klasse!!

Natürlich durfte ein Ausflug ins Village – ugandische Buschland für Florian und 
mich nicht fehlen. Wir besuchten das „Zuhause“ mehrerer, unserer Kinder, die jetzt
bei uns im Krisenhaus leben. Ihre verschiedenen, vulnerablen Backgrounds zu verstehen,
sich selbst ein „Bild machen“ warum Lichtstrahl für sie alle ein neues HOME geworden
ist, ist sehr wichtig, besonders um auch Amalia und Noah gut darauf vorzubereiten.
Es dauert ja noch viele Monate, unsere beiden Fellnasen sind ja noch am Anfang ihrer
Therapiehundeausbildung und sind trotzdem jetzt schon einfach nur „echt der Hammer“–
echte Geschenke des Lebens für die Kids!

Ja…..die Hunde sind super wichtig und der Grund dieser Reise gewesen! Unglaublich
toll aber auch zu erleben, dass Florian durch die Eindrücke in unserem Lichtstrahl
Projekt und besonders auf den Boda – Moped Touren durch das Village ganz deutlich
erlebt hat, wie die Menschen hier leben müssen und wie groß ihre Überlebensnot jeden
Tag aufs Neue ist.  Mama, war begeistert von seinem direkten „Tatendrang“ jetzt 
hier und sofort zu helfen. Er postete fleißig, dass dringend Geld für Nahrungsmittel
Pakete benötigt wird und in weniger als 72 Stunden konnten wir den Transporter 2
Mal bis oben hin füllen. Nicht nur mit Nahrungsmitteln, auch Babymilch für unterernährte
Babys, aber auch Decken und Matratzen. Mama war einfach nur begeistert von dieser
spontanen tollen Unterstützung.

Unsere Woche verging wie im Flug und  eher wir uns versehen konnten saßen wir wieder
im Flieger auf dem Weg  Richtung Düsseldorf.

Florian hat viel gefilmt und somit ist tolles Film- & Bildmaterial entstanden. Ihr
könnt Euch nun schon mal den 27.08. um 18 Uhr in Eure Kalender eintragen. Es wird
einen schönen und informativen Filmabend an der komm! Hundeschule in Boesensell 
geben zu dem Ihr alle herzlich eingeladen seid. Dort könnt ihr in unsere Ugandawoche
eintauchen und Florian und Mama beantworten alle Eure Fragen. Später lassen wir 
den Abend mit cooler Musik und leckerem Essen ausklingen. Wer also Lust auf einen
tollen gemeinsam Sommerabend hat –  wir freuen uns riesig unsere Erlebnisse mit 
Euch zu teilen.

**…die einen in Uganda und die anderen in Deutschland** (06.07.2022)

![Lichtstrahl uganda reise1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise1-2.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise2-2.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise3-2.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise4](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise4-2.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise5](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise5-2.jpg)

Während Zoe, Heike und Flo fleißig in Uganda alle Vorkehrungen für Amalias und Noahs
Umzug im Herbst 2023 getroffen haben, waren die beiden Fellnasen und ich natürlich
auch nicht ganz untätig.

Wir haben so gut es geht versucht die Situation, dass Teile unseres Teams Vorort
bei den Kids in Uganda sind, zu nutzen und viel über Zoom Liveschaltungen an verschiedensten
Orten mit den Welpen durchzuführen.

Am Dienstag fand eine Seilchenspring-Action am Annette Gymnasium in Dülmen statt.

Die Kinder der 5. Klassen sammelten wie bei einem Sponsorenlauf durch ihr ausdauerndes
Seilchenspringen Spenden für Lichtstrahl. Die Kids die gerade eine Pause einlegten,
durften mit Amalia und Noah trainieren, sie streicheln und ihnen Leckerchen geben.

Durch die beiden fellnasigen Maskottchen wurden natürlich Bestzeiten der Schüler*
innen präsentiert.

Am Mittwoch hatten wir die Projektgruppe „Mein Lieblingstier der Hund“ von der Mathilde-
Anneke-Schule zu Besuch.

Die 17 Schüler*innen bekamen zunächst eine Führung durch unser Hundehotel und konnten
dann alle möglichen Fragen zum Thema Hund, Hundeerziehung und Hundeausbildung stellen.

Zum krönenden Abschluss bauten wir für die Kids einen Parcours aus unseren Hundesportgeräten
auf. Diesen durften sie dann mit Amalia, Noah, Bruder Solly und drei weiteren unserer
Therapiehunde beschreiten.

Auf der Agenda für Uganda steht auf jeden Fall Geräte für den Hundesport zu bauen.

Sowohl für Kinder als auch für Hunde ist diese Art der Beschäftigung eine super 
Auslastung und macht irrsinnig viel Spaß. Sich immer wieder neue Reihenfolgen des
Parcours zu überlegen, den Hunden neue Geräte beizubringen und an der Schnelligkeit
zu arbeiten fordert viel Ausdauer und Konzentration. Amalia und Noah lieben es jetzt
schon durch die verschiedenen Tunnel zu heizen und über den Steg und die Wippe zu
laufen – klar gibt ja auch jedes Mal eine ordentliche Belohnung!

Was momentan selbstverständlich noch ausgelassen wird, sind die Sprünge. Hierfür
müssen die Hunde mindestens ein Jahr alt und ausgewachsen sein, damit keine Schäden
an den Knochen und Gelenken entstehen.

Donnerstag waren wir pünktlich um 8 Uhr zur 1. Stunde an der Grundschule in Lünen,
an der wir vor ein paar Wochen mit den Hunden schon einmal waren.

Hier fand unser erstes Zoom Meeting an dem Tag statt. Amalia und Noah flitzten zwischen
den 15 Schüler*innen der 2. Klasse her und die Kids in Uganda konnten live über 
Zoom das Treiben in der Schulklasse beobachten. Die Schüler*innen in Deutschland
zeigten den Kids in Uganda wie wunderbar man mit Amalia und Noah kuscheln kann, 
wie sie ihnen am besten Leckerchen reichen und welche Kommandos sie schon ausführen
können.

Für unsere Uganda-Kids war es spannend zu sehen wie andere Kinder mit den Hunden,
ganz ohne Berührungsängste, in Kontakt treten. Dass man Amalia und Noah ganz ohne
Bedenken ordentlich durchkuscheln kann und wieviel Spaß und Freude sie in ein Klassenzimmer
bringen. Die Kids stellten den Kindern in Deutschland viele Fragen zum Umgang mit
den Hunden und wie es sich anfühlt, wenn ein Hund die Hand abschlabbert oder auf
dem Schoß sitzt.

Weiter ging es wieder zurück Richtung Senden genauer gesagt an die Davertgrundschule
nach Ottmarsbocholt, denn hier stand unser nächstes Zoom-Meeting an.

Wir besuchten Margaretes und Tonis 1. Klasse.

Margarete hatte in der letzten Zeit sowohl Noah als auch Amalia häufig mit bei sich
in der Klasse, denn von ihrem eigenen Hund „Toni“ der seit mittlerweile sieben Jahren
als Therapiehund arbeitet, können sich unsere beiden einiges abgucken.

So war es nicht verwunderlich in welch begeisterten und staunenden Gesichter wir
gucken konnten, als Margarete den Kids in Uganda ein paar von Tonis Tricks vorführte.

Vor allem, dass Toni mit seiner Pfote eine kleine Klingel bedienen kann, wenn es
in der Klasse zu unruhig wird, erntete viel Applaus.

Auch Sozialarbeiter Mike war hin und weg, zu sehen, was ein fertig ausgebildeter
Therapiehund alles „leisten“ kann. Wenn er und Katie Ende Juli nach Deutschland 
kommen, steht in jedem Fall ein Treffen mit Margarete und Toni auf dem Plan.

Den Kids hat dieser Tag mit vielen Zoom Meetings und vielen Eindrücken bezüglich
Amalias und Noahs Arbeit und Ausbildung in ihrer Vorstellung davon, wie das Zusammenleben
mit den beiden aussehen kann, glaube ich sehr geholfen. Es ist ja doch nochmal etwas
anderes, live dabei zu sein, wenn andere Kinder mit ihren Hunden arbeiten, als nur
davon zu hören. Besonders anschaulich wurde es dadurch, dass Flo in dem Moment Vorort
in Uganda war und genau erklären konnte, was auf dem Bildschirm genau zu sehen war.
Die Kids konnten sowohl ihm als auch uns in der Situation selbst alle Fragen stellen
und bekamen so einen super Einblick.

Nun läuft die Ausbildung von Noah und Amalia in gewohnten Bahnen erstmal weiter,
bis uns dann Ende Juli Mike und Katie besuchen kommen.

Die beiden werden in Uganda die Verantwortung und die Arbeit mit den _acht Pfoten_
übernehmen. In den zwei Wochen in denen sie hier sind, bekommen sie sozusagen einen
Expresskurs zum Thema Therapiehundeausbildung.

Sie werden 14 Tage kontinuierlich mit Amalia und Noah arbeiten, Hundeschulkurse 
besuchen, mit Kindern und den Hunden hier Vorort trainieren und viel theoretisches
Wissen rund um das Thema Hund, Hundeausbildung und Therapiehunde erhalten.

**Unsere Youngstars…** (24.05.2022)

![Lichtstrahl uganda youngstars1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-youngstars1.jpg)

![Lichtstrahl uganda youngstars2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-youngstars2.jpg)

![Lichtstrahl uganda youngstars3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-youngstars3.jpg)

![Lichtstrahl uganda youngstars4](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-youngstars4.jpg)

Hallo ihr Lieben,

Alle vier Wochen bekommt ihr von uns einen kleinen Überblick über den Ausbildungsstand
und die Fortschritte der Welpen.

Mittlerweile sind die beiden gar keine „richtigen“ Welpen mehr, sondern ins Junghundealter
aufgestiegen – schließlich sind sie mittlerweile 17 Wochen alt!

Kaum zu glauben wie schnell die Zeit verfliegt.

Seit Amalia und Noah 15 Wochen alt sind, haben sie auch den Welpenkurs verlassen
und trainieren nun fleißig im Junghundekurs 0 mit. Der Kurs fokussiert sich auf 
die Leinenführung und auf das „Beifuß laufen“ ohne Leine.  Essentielle Fähigkeiten
die unsere angehenden Therapiehunde perfekt beherrschen müssen.

Ob mit oder ohne Ablenkung, Amalia und Noah bleiben brav am Bein und freuen sich
über viel Lob und den ein oder anderen Leckerbissen als extra Belohnung – haben 
sie sich schließlich mehr als verdient.

Auch das Kommando „Nein“ erhält Einzug auf dem Stundenplan. Die beiden sollen lernen,
Futter erst nach Freigabe aufzunehmen, und auf ein „Nein“ jegliches Futter unberührt
zu lassen – Königsdisziplin für Labradore….

Gerade in sozialen Einrichtungen in denen Medikamente eingesetzt werden, ist das
Kommando mitunter lebensrettend, um die Hunde davon abzuhalten, etwas Heruntergefallenes
aufzunehmen oder von einem Patienten etwas Hingereichtes anzunehmen.

Auch am Kommando „Sit“ fangen wir nun an zu arbeiten. Ein Kommando zu trainieren,
welches als Ziel hat so lange ausgeführt zu werden, bis der Hundeführer es „auflöst“,
macht tatsächlich erst ab dem Junghundealter Sinn. Vorher reicht die Konzentration
und das Verständnis der Welpen für das Kommando und für das von ihnen Verlangte 
noch nicht aus. Mittlerweile bleiben Noah und Amalia im „Sit“ sitzen, auch wenn 
man sich von ihnen entfernt, die Leine fallen lässt, um sie herumläuft oder wegrennt.
Stetig wird die Ablenkung unter der das Kommando „Sit“ ausgeführt wird erweitert
und schwieriger gestaltet.

Umso produktiver ist es, dass unsere „Acht Pfoten Pfleger*innen“ wie wir unsere 
fleißigen Helfer*inne bei der Ausbildung von Amalia und Noah nennen, top erzogene
Hunde haben, bei denen sich die beiden Jungspunde einiges abgucken können.

Selbstverständlich werden Amalia und Noah die Kommandos auf Englisch beigebracht.
So fällt es den Kids später in Uganda leichter die Kommandos mit den Hunden auszuführen.

Neben viel Training und „Hundeschulbank“ drücken, haben die beiden Fellnasen aber
auch außerhalb viel zu entdecken.

Letzte Woche war ich mit ihnen und unserer Trainerin Marie an einer Brennpunktschule
in Lünen.

Die Kinder Vorort waren total aufgeregt, und wussten zunächst nicht was gemeint 
war, als ihre Lehrerin ihnen erzählte, dass heute zwei Welpen zu besuchen kommen
würden: „Welpen? Was ist das für ein Tier?“ 

Als Amalia und Noah dann das Klassenzimmer betraten, war schnell klar, dass „Welpe“
ein ziemlich süßes und lustiges Tier ist 🙂 . So verbrachten wir zwei Stunden mit
viel kuscheln, Leckerchen geben und Fragen beantworten in der Grundschule.

Es ist jedes Mal toll zu sehen, wie sehr die beiden Fellnasen schon kleine Profis
im Umgang mit Kindern sind – kein Anspringen, kein wüstes Leckerchen aus der Hand
reißen oder aufgeregtes bellen und springen. Wie alte Hasen laufen Amalia und Noah
von einem Kind zum anderen, holen sich Streicheleinheiten ab oder legen sich in 
Mitten der Kinderschar, zum Schlafen hin.

Natürlich darf auch die Freizeit nicht zu kurz kommen! Schöne Spaziergänge und erste
Badeversuche bei traumhaftem Wetter standen die letzten Wochen auf dem Plan… was
das Baden angeht ist Amalia auf jeden Fall die mutigere von den beiden… Noah reicht
es bislang noch aus die Pfoten und den Bauch zu erfrischen, Amalia hingegen stürzt
sich den Dummys hinterher in die Fluten!

Eine Woche tobten die drei Welpen am Hof der Hundeschule durch die Gegend, ärgerten
unsere erwachsenen Hunde, hüpften durchs Plantschbecken und schauten nach, ob bei
den Hühnern auch alles in Ordnung ist.

Sie verstehen sich super und rollen und balgen übereinander, so schön wie man es
sich nur vorstellen kann.

Ich hoffe, dass euch der kleine Einblick gefallen hat.

Über Instagram halten wir euch fast tagesaktuell auf dem Laufenden, schaut also 
auch dort gerne vorbei!

**Back to nature – Oh – Muzungu im tiefen Buschland **😊(26.04.2022)

![Lichtstrahl uganda nature 1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda nature 2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-2.jpg)

![Lichtstrahl uganda nature 3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-3.jpg)

![Lichtstrahl uganda nature 4](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-4.jpg)

![Lichtstrahl uganda nature 8](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-8.jpg)

![Lichtstrahl uganda nature 7](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-7.jpg)

![Lichtstrahl uganda nature 6](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-6.jpg)

![Lichtstrahl uganda nature 5](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-5.jpg)

![Lichtstrahl uganda nature 9](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-9.jpg)

Hier nennt man eine „Weiße“ – Muzungu…

Hallo Zusammen….erst einmal möchte ich mich ganz Doll bei Euch Allen für Euer Interesse
an unseren Blog Beiträgen bedanken…..ob aus Deutschland von unseren beiden Fellnasen
Amalia und Noah….Danke an all die wunderbaren Helfer, dass es den Beiden so super
geht und sie so viel erleben dürfen oder meine Beiträge aus unserem Lichtstrahl 
Projekt in Uganda!!

Für mich waren die letzten Tage emotional sehr bewegend!! Während ich in der ersten
Hälfte meiner Reise viele offizielle Termine mit Mama und / oder den zuständigen
Mitarbeitern wahrgenommen habe, hieß es nun für mich tief ins afrikanischen Village
Leben einzutauchen. Die Besuche mit einigen Kids aus unserem Kinderkrisenhaus in
ihren ursprünglichen „Homes“ hatte mir schon einen Vorgeschmack davon gegeben, was
mich nun erwartete….die letzten Jahre sind schon an uns nicht spurlos vorbei gegangen,
aber wieviel weniger kann in einer ugandischen Hütte sein, als nichts???

Zusammen mit unserer Sozialarbeiterin Filda, welche zuständig ist, für alle vulnerablen
Mütter, die auf unserer Entbindungsstation entbinden „satteln“ wir die Bodas!! Wir
packen dringend benötigte Grundnahrungsmittel, Decken, Matratzen, Babykleidung und
Babymilch ein, alles wird fest verschnürt…denn lasst Euch sagen, die Wege sind nicht
mit der Südstraße in Münster zu vergleichen. Wir fahren hier auch nur mit bekannten
Fahrern, denn es sind oft lange, nicht ganz ungefährliche Distanzen und dort, wo
man sich dann befindet……ist man gefühlt im Nirgendwo!

Arm sind eigentlich alle Menschen, die hier im Buschland leben, Lichtstrahl konzentriert
sich auf die vulnerabelsten Mütter und ihre Babys – junge Mädchen, die vergewaltigt
wurden (während der Corona Pandemie sind diese Zahlen drastisch angestiegen), Frauen,
die unter häuslicher Gewalt leiden Frauen, die von ihren Männern verstoßen werden
oder auch Frauen, deren Männer noch 5 weitere Frauen haben und sich um keine richtig
kümmern. Ich kann Euch sagen, auch wenn ich es wunderbar finde wieder hier zu sein,
das Leben ist hier für mich „ohne Worte“ – und wenn ich dann noch das strahlende
Lachen der Frauen sehe, dann taucht immer wieder die Frage für mich auf……was ist
das Leben, was bedeutet es und was macht glücklich?? Wir besuchen einige Mütter,
damit sich der Weg lohnt, denn Sprit ist super teuer geworden, getankt haben wir
eh vorher der Fahrt –  ohne Sprit im Nirvana bedeutet: LAUFEN!! Ich hatte es ja 
schon im letzten Blogbeitrag geschrieben, meldet Euch, wenn ihr Lust und Zeit habt,
einmal mitzukommen……back to the real nature hilft uns westlichen Wesen vielleicht,
doch deutlich dankbarer zu werden, für das Leben, was wir leben dürfen!

Wow- Muzungu on the Field…….

Unsere Kids aus dem Kinderkrisenhaus hatten Osterferien und normalerweise bedeutet
das hier in Uganda – Ferien – mit auf dem Feld arbeiten!!! Seit ca. 4 Jahren hat
Lichtstrahl Uganda ein kleines Landwirtschaftsprojekt in PANGU. Pangu liegt ca. 
30 Minuten Bodafahrt entfernt, dort ist die Erde fruchtbarer und unsere Hühner haben
mehr Auslauf. Ich wünsche mir hier in Uganda schon seit Jahren Esel…..der Stamm 
der Karamoja  ganz oben im Norden Ugandas hält viele Esel, sie können besser als
Ochsen die Trockenheit aushalten und sind sogar für die Feldarbeit und das Umpflügen
super!! Ich werde nun dafür sparen – nicht nur für mich, sondern für unsere Kids
und das Lichtstahl Landwirtschaftsprojekt 2 anschaffen…!

Es ist immer nicht einfach, als Hilfsorganisation ein passendes Mittelmaß zu finden.
Mama möchte ja nicht, dass die Sponsoren sagen, wir nutzen die Kinder für die harte
Feldarbeit aus…..aber wenn ihr erleben würdet, wie sie uns anflehen, mit in Pangu
arbeiten zu dürfen, wird schnell klar….Feldarbeit ist ein wichtiger Teil ihres Lebens,
sie müssen es lernen, denn auch sie werden irgendwann davon oder damit ihr Leben
leben „müssen“!

Bevor es nun für uns los geht, hält Mama eine kleine, aber deutliche Orientierungsrede
für die Kids……1. es dürfen nur 10 Kids pro Tag mit, damit die Sozialarbeiter sich
aufteilen können 2. Gummistiefel müssen getragen werden, zu viele Schlangen halten
sich dort auf 3. Sie müssen in 5 Stunden wieder hier sein, 4. Keiner rennt und es
wird nicht laut geschrien, es sei denn Gefahr lauert!!

Olom – unser leitender Mitarbeiter dort, teilt uns in zweier Gruppen auf, einer 
diggt (pflügt um) und einer säht die Bohnen!! Es macht uns zusammen irre viel Spaß,
tolle Videos und Fotos sind entstanden und superwitzig war, dass plötzlich der örtliche
Bürgermeister auf unserem Feld stand und sich so erschrocken hat, dass sogar eine
Muzungu on the field ist und sich gar nicht so bescheuert bei der Feldarbeit anstellt,
wie ihr vielleicht vermutet. Ich kann Euch aber sagen, wenn ihr das jeden Tag 8 
Stunden machen müsst und ich wohlmöglich davon überleben müsste, was ich in die 
Erde gesäht habe, wäre es sicher nicht so lustig für mich gewesen.

Schön aber zu hören, als Olom so lobende Worte findet: “Kids, ihr seid spitze, ihr
habt das super gemacht und wir waren noch nie so schnell mit der Aussaat!“ Ein tolles
und sehr motivierendes Statement und ich bin mir sicher, den Kids tut es auch gut,
sich körperlich so aus zu powern….hilft ja manchmal gegen „komische“ Gedanken!! 
Ich werde Florian vielleicht nur fragen, was man tun muss, um Amalia und Noah zusätzlich
als „Aufspürhunde“ für Schlangen auszubilden…natürlich ganz selbstlos!!

Wieder zuhause angekommen…..muss ich ganz ganz ganz tief Luft holen…..nicht nur,
dass ich Mama immer besser verstehen kann….ich benötige täglich viel Zeit funktionierendes
Internet zu finden, manchmal streikt mein komplettes Telefon und verweigert die 
Arbeit, Strom und Wasserausfall sind hier fast an der Tagesordnung…aber wenn Beides
zusammenfällt, dann ist das nach einem Tag auf dem Feld nichts, was mir ein Lachen
aufs Gesicht zaubert…..also Mama und ich ab in die Waschschüssel, Wasser aus dem
Brunnen holt Cindy manchmal für uns….also genau für diesen Notfall und nun von unten
nach oben „waschen“ oder eher den Dreck mit Wasser von unten nach oben verteilen!

Die offiziellen Termine hatten Mama und ihr Team extra vor und nach Ostern gelegt,
denn man kann hier nur schwer die afrikanische Zeit planen….deswegen ging es nach
den Ostertagen für uns noch zum Jugendamt und dem örtlichen Gesundheitsinspektor
Opiyo Fred. Zusammen mit Susan, Mike und Mama haben wir auch dort unser Projekt 
noch einmal ausführlich vorgestellt und gemerkt, wie wichtig genau das für die Akzeptanz
ist. Wissen über Therapiehunde und ihren Nutzen sind hier keine Grundvorrausetzung,
aber es ist so schön zu erleben, wie aufgeschlossen, wissbegierig, neugierig und
interessiert sie sind. Sie freuen sich alle sehr auf Amalia und Noah und Sätze wie:„
Wir möchten ja, dass es den beiden Hunden gut hier in Gulu/ Uganda geht, es sind
ja wertvolle Hunde und wir würden sie gerne auch für unsere Arbeit mit schwierigen
Fällen im Jugendamt nutzen dürfen. Was für eine Ehre für Gulu und ein großes Dankeschön
für diese tolle und langfristige Spende durch die „Komm Hundeschule“ aus Eurer Heimat,
tun einfach gut!!

Sooooo, liebe Steffi, die aber auch allerletzte Merci Schokolade….sie sind hammermäßig
angekommen, weil so super für ein ganzes Team und als hätten wir es bedacht unter
Corona Aspekt perfekt, geht nun an meinen „alten Freund“ Mr. Kakaneyro aus Gulu!!

Kennt ihr die Geschichten der Tellerwäscher, die zu Millionären werden??? Hier ist
sie und er leibhaftig und lebendig – mein Mr. Kakaneyro. Er kommt aus einer ganz
armen Familie hier in Gulu, hat den langen Bürgerkrieg überlebt, als Tellerwäscher
in Kampala in Hotels gearbeitet und ist dann mit einer kleinen „Pharmacy“ in Gulu
gestartet. Seitdem zeichnet diese Pharmacy sich durch gute Qualität aus und einem
Mr. Kakaneyro der immer noch jeden Morgen dort von 7.30 – 11.00 Uhr selbst hinter
der Ladentheke steht!! Er müsste es schon lange nicht mehr, er hat Hotels gebaut,
Wohnungen, Häuser…..,aber seit ich ihn das erste Mal getroffen habe, mögen wir uns
irgendwie und er zeigt seine so wahre, echte Freude als er mich sieht, dass mir 
die Tränen laufen…..diese ehrliche Herzlichkeit fehlt mir so oft in Deutschland…
wir wuseln sooft vor uns her, viele mit dem Blick für sich, aber wenig für andere,
dass mir oft mein Leben in Münster mehr Kraft abverlangt, als hier…obwohl ich die
die Vorzüge meines Lebens sehr wohl weiß und schätze. Also nicht das letzte Foto
oder die letzte Rose, sondern hier heute die letzte Merci Schokolade für einem bemerkenswerten
Mann, der sie mehr als verdient hat!!

Nach all den Terminen, mussten wir uns nun aber echt beeilen und sehen, dass das
Gepäck ins Auto kam und unsere Rückreise los ging…schließlich lagen 8 Stunden Rückfahrt
nach Entebbe und ein hoffentlich negativer PCR Test vor uns. Ich kann euch sagen,
Willkommenstänze sind schöner, als Abschied nehmen. Während Mama in 3 Wochen wieder
hierher kommt, sie hatte diese Reise ja mehr für unser Projekt „Acht Pfoten für 
Uganda“ möglich gemacht, weiß ich eben noch nicht genau, wann ich alle Kids und 
Lieben hier wiedersehen darf. Alles im Auto verstaut…schließe ich erst einmal die
Augen und bin dankbar, dass trotz alles anders geplant, es eine so schöne und effektive
Zeit hier in unserem Lichtstrahl Projekt war. Edgar ist ein super Fahrer und bringt
uns sicher und heil zu Estelle ins Carpe Diem Guesthouse. Ich falle „todmüde“ ins
Bett, ich hatte mich ein wenig bei der Feldarbeit verkühlt .. nein Corona durfte
es nun nicht sein, ich wollte ja schließlich am Samstag „meinen Mr. Nelson“ wieder
abholen und nicht hier in Quarantäne sein.

Freitag morgen ging es deswegen nach Kampala, schnell Bonnie für den PCR Test treffen.
Mama hat Bonnie kennengelernt, als sie letztes Jahr hier Corona positiv war. Er 
ist super und hat Labordiagnostik studiert und weiß, was und wie er es tut. SUPER
und mal wieder wird deutlich, wie toll es ist, ein gut funktionierendes Team zu 
kennen. Wir müssen nicht warten, sind in 10 Minuten fertig, er mailt uns die Ergebnisse
in 6 Stunden spätestens zu, damit wir noch Zeit haben sie auszudrucken. Hier hat
die Papierversion noch Bedeutung und ist Pflicht am Flughafen.  Auf dem Rückweg 
nach Entebbe halten plötzlich alle Autos an und ich höre viele Polizeisirenen……Oh
my God…..der ugandische Präsident Museveni höchstpersönlich überholt uns und all
sein Gefolge…….äußerst beeindruckend kann ich euch sagen….er hat sein Büro hier 
in Entebbe und fährt anscheinend dorthin.

Zurück im Carpe Diem angekommen, ruft Mamas Freundin – auch Heike- hier aus Uganda
an….ihre Chefin aus Wien sollte eben ankommen, aber alle Flüge wurden abgesagt! 
WARUM……Rwanda Air ist kurz vorher beim Landeanflug auf Entebbe Airport vom Rollfeld
abgekommen und hat alle Lichter der Landebahn „geschrottet“. Diese müssen nun erst
wieder repariert werden und das kann hier etwas dauern…..dann wollen wir mal hoffen
und einfach noch die letzten Stunden ein wenig bei eher typisch europäisch bewölktem
Himmel als afrikanischem Sonnenschein genießen. Die letzten Wochen waren für uns
nicht die einfachsten und deswegen tut etwas tief Durchatmen durchaus gut und Mama
joggt noch schnell in den Coffee Shop, um sich ihren hier neu kreierten Chocolate
Mocca very spiced with Ginger zu holen!!

Ich genieße die einmalige Aussicht hier und entspanne mich, denn die weiß, das Reisen
über so verschiedene Kontinente ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern auch
emotional immer wieder eine Herausforderung und nie ganz einfach und schnell zu 
verarbeiten. Wer von Euch mehr erfahren möchte, kann mich jeder Zeit gerne kontaktieren….
ich würde mich freuen und bedanke mich aus tiefstem Herzen für all die vielen Lichtstrahlen,
die ihr hierher und besonders in die Gesichter und Leben unserer Kids zaubert!!

**…es ist wirklich schön wieder hier zu sein…..1 Woche voller Erlebnisse!!** (19.04.2022)

![Lichtstrahl uganda nature 1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-1-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda nature 7](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-7-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda nature 5](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-5-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda nature 3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-3-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda nature 2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-2-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda nature 6](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-6-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda nature 8](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-nature-8-1.jpg)

In Gulu angekommen – ging es direkt los für uns….

Erste offizielle Termine waren lange geplant und auch wenn Florian nicht mit dabei
war, wollten wir sie nicht absagen! Alle hatten sich für uns Zeit genommen – nicht
selbstverständlich in der Osterzeit. Mit Flyern und Merci Schokoladen „bewaffnet“
starteten wir in Richtung Gulu Veterinäramt. Über all die Jahre haben wir gelernt,
wie „nützlich“ die Merci Schokolade oder auch gerne die haltbare Salami Wurst sein
können. Es kann sonst dauern….lange dauern bis man überhaupt Zugang zu den offiziellen
Offices bekommt. Ja, ihr könnt es „minimale Korruption“ nennen, aber am Ende zählt,
was Gutes dabei herauskommt. Heute war es definitiv ein unglaublich tolles – eben
eher afrikanisch untypisches -Zeitmanagement!! Es ging bei all diesen offiziellen
Terminen hauptsächlich darum, unser Projekt „Acht Pfoten für Uganda“ vorzustellen,
zu erklären, was Therapiehunde und ihr Nutzen für unser Lichtstrahl Projekt ist 
und zu spüren, wie unsere Projektidee bei Ihnen ankommt. Das ist hier ganz wichtig,
man braucht das Einverständnis der staatlichen Stellen, sonst wird es verdammt schwierig!!
Weiter geht’s….nach dem wirklich erfolgreichen ersten Termin, wurde es fast ein 
wenig „unheimlich“. Afrikanische Polizeistationen sehen so anders aus und er Umgang
ist ebenso gewöhnungsbedürftig. Das allerdings sowohl der wichtige PRO (Polizei 
Offizer des Acholi Volkes ) , als auch der leitende Polizei Officer der Stadt Gulu
uns und unsere Idee so positiv aufnehmen würden, damit hatte wohl keiner von uns
gerechnet. Sie stellten viele Fragen, wir versuchten sie so gut wir konnten zu beantworten.
Trotzdem merkten wir ihnen die Enttäuschung an, dass der „DOGTRAINER“ nicht dabei
war, denn besonders die Polizisten hatten viele tolle Ideen und auch Fragen, ob 
und wie Amalia und Noah auch bei ihnen evtl. einsetzbar sind. Themen wie häusliche
Gewalt, Vergewaltigungen oft junger Mädchen etc. es wäre doch toll, wenn unsere 
beiden Fellnasen auch hier helfen könnten.

Wichtig ist ihnen allen, dass wir sie regelmäßig updaten und sie hoffentlich, den
vorgeschlagenen Ersatztermin von Florian Mai / Juni 2022 nutzen können, all ihre
Fragen persönlich an ihn zu adressieren. Nach und bei all der Vorbereitungsarbeit
war es nun wirklich schön, dieses so positive Feedback zu erleben, besonders weil
sie diese Art der Therapiehundearbeit noch gar nicht kennen.

Neben all diesen offiziellen Terminen war unser Termin am Folgetag ebenso wichtig.
Mama und ich haben herausgefunden, dass es hier in Gulu eine Hundeklinik gibt die
von „Weißen – Muzungus“ geführt wird. Wow, ehrlich gesagt wusste ich bis dahin nicht
einmal, dass es so eine Klinik überhaupt hier in Uganda, geschweige denn hier oben
im eher vernachlässigten Norden gibt. Immer wieder tauchte auch für uns die Frage
in Deutschland auf, was tun wir, wenn Amalia und Noah tierärztliche Behandlung benötigen.
Daniela Schmiechen kümmert sich ja so wunderbar um sie in Germany, aber da sie wohl
kaum hierherziehen möchte, war es uns allen natürlich ein ganz wichtiges Anliegen,„
Ersatz“ für Daniela zu finden. Mama hatte uns in dieser Tierklinik „BIG FIX“ angemeldet
und ich war einfach nur sprachlos. NEIN, damit hatte ich nicht gerechnet….das war
klasse hier und ich merkte, wie mir großer Stein von der Seele fiel. Ich weiß nur
zu gut, wie ich mich immer fühle, wenn es Nelson – meinem spanischen Wasserhund -
nicht gut geht…..wie würde es den Kids aus unserem Kinderkrisenhaus nur gehen und
was wäre, wenn es nachts oder am Wochenende ist?? Diese Tierklinik sah nicht nur
super aus, sie war sauber, klasse organisiert, war bestens ausgestattet,  hatten
sogar einen eigenen OP, einen riesengroßen Auslauf und tolle „Hundezimmer“ , was
aber am wichtigsten war, das Personal und die behandelnden Ärzte waren so lieb und
freuten sich schon jetzt auf Amalia und Noah! Sie fanden unsere Projektidee übrigens
toll und hielten sie für sehr sinnvoll!

Zwischen all diesen Terminen hatten sich die Kids unserer Vorschule und Primary 
Schule soooooooo auf unseren Besuch gefreut!! Nach 2 Jahren ohne Schulbildung aufgrund
Corona, startete das Schuljahr am 10. Januar endlich wieder für sie und nun ganz
kurz vor den Osterferien kam auch noch Besuch aus Deutschland! Sie hatten Willkommenstänze,
kleine Reden und Gesänge einstudiert…..nur für uns….wie schön zu sehen, wie sehr
sie sich freuen. Das Leben war und ist für sie knallhart, in unsere Schulen gehen
viele Kinder, die zu den ärmsten Kindern hier gehören und wenn diese dann lachen,
dann geht einem das Herz auf und man ist fast ein wenig beschämt. Es rückt einem
den Kopf und die eigenen Gedanken gerade und macht deutlich, wie wunderbar kontinuierliche
Unterstützung diesen Kindern helfen kann, auch ein wenig auf eine bessere Zukunft
zu hoffen. Vielleicht habt ihr ja irgendwann Lust Amalia und Noah hier zu besuchen……
sie tanzen sicher auch super gerne für Euch!!

Unsere Kids aus dem Kinderkrisenhaus leben hier in unserem Lichtstrahl Projekt und
gehen zwar auch in die Osterferien, aber bleiben natürlich bei uns. Sie haben super
viele Fragen zum Thema Hund. Wir starteten unsere „Dog Session“ mit einer Frage-
Antwort Runde und ich versuchte, so viel zu beantworten wie möglich. Danach hieß
es 35 Stoffbeutel bemalen. Mama und ich hatten sie mitgebracht aus Münster und nun
haben immer ein kleines und ein großes Kind sie super toll bemalt……sie sind so so
so cool geworden!! Wir haben als Anreiz für die Kids eine kleine Competion daraus
gemacht. Der Beutel, welcher die meisten Spenden einbringt für unser Projekt „Acht
Pfoten für Uganda“ wird extra geehrt und bekommt eine ….juhu…..Überraschung!! Kein
Beutel darf natürlich unter 25 Euro versteigert werden, denn die Kids möchten von
dem Geld tolle Dinge für Amalia und Noah basteln und bauen. Ich habe von den jeweiligen
Kids auch ein Foto gemacht und sie haben ihren Namen, Alter und ihre Schulklasse
auf eine Manila Card geschrieben…wir freuen uns auf Eure „Angebote“ 🙂

Eigentlich wollte ich am Samstag eine große Villagetour machen und Euch zeigen, 
wo die Kids vorher gelebt haben, aber leider startete Freitagnachmittag der Regen
und hielt bis Samstagvormittag an. Wenn es hier geregnet hat, sind die Sandwege 
so rutschig, dass man sie kaum befahren kann, also wurde aus einer großen – eher
eine kleine Tour!! Wir starteten sogar zu Fuß und machten uns auf den Weg durchs
Village. Das ist dann doch schon echtes Abenteuer und man läuft besser mit jemandem,
der sich auskennt. Während wir Schlangen doch fast nur aus dem Zoo kennen,  ….leben
sie hier live und wahrhaftig. Plötzlich wurde mir bewusst, ich laufe in Sandalen
durch das hohe Gras….ahhhhhh…..!! Ich folgte brav Mike, unserem Sozialarbeiter und
hoffte, dass mich keine Schlange besuchen möchte!! Die ersten 3 Kinder wohnten vorher
in unserer direkten Community, danach ging es aber auf die Bodas und die Wege wurden
lang! Auch wenn es geregnet hatte, die Erde war zu trocken und staubig, dass wir
wie mit roter Erde angemalt nach einigen Stunden wieder im Lichtstrahl Projekt ankamen…..
aber wenigstens heil und unversehrt!!

Ostersonntag standen Mama und ich ganz früh auf….bei über 30 Grad Schokoeier verstecken…..
keine einfache Aufgabe. Aber die Kids waren ganz früh in die Ostermesse gegangen
und somit war es eh die beste Zeit.  Es hat uns selbst viel Spaß gemacht…hier kennt
man diesen Brauch nicht…hier geht es eben täglich ums Überleben! DANKE dir liebe
Steffi Goerdt für all diese tollen Süßigkeiten von Stroetmann, die du für diese 
Kids besorgt hast (DANKE auch für die Merci Schokoladen und Salami Würste). Unsere
Kids hatten super viel Spaß, Mama hatte den Mädchen Trakt und ich den Jungen Trakt
übernommen, beide stürmten fast zeitgleich mit ihre „Osterbeute“ nach draußen und
die pure Freude war in ihren strahlenden Gesichtern zu lesen.  Natürlich musste 
nun erst einmal alles Leckere gekostet werden.

Gestärkt ging es weiter…..schließlich hatten sich auch diese Kids, die ja nun auch
mit Amalia und Noah leben werden nicht nur auf uns gefreut, sondern auch ihren Zeitplan
nach uns gerichtet. Jedes Kind hatte einen Wunsch für Amalia und Noah auf einen 
kleinen Zettel geschrieben oder gemalt. Dieser wurde dann an einen Luftballon gehängt
und am Nachmittag wollten wir sie eigentlich steigen lassen…….jetzt hängen sie an
ihren Betten!!

Da ich die diese Zeit nur mit einigen Kindern verbracht hatte, waren die anderen
Kids doch etwas neidisch und wollten mir nun unbedingt zum Abschluss des Tages gemeinsam,
das neue Stück Land für das neue „Lichtstrahl Kinderdorf“ zeigen!! WOW; WOW; WOW…..
was für eine Aussicht….es liegt 10 Minuten Gehweg hinter unserer Schule, aber danach
kommt nur noch Village – Buschland und es ist einfach herrlich….was für eine Ruhe
dieses Fleckchen Erde ausstrahlt…..ich bin mir sicher nicht nur die Kids, sondern
auch Amalia und Noah werden sich hier super super super wohl fühlen!!

Für alle Kids bzw. jungen Erwachsenen über 18 Jahre bauen wir ein kleines Jugendhaus,
es ist fast schon fertig, muss nur noch angestrichen und eingerichtet werden…..Ivan
Rubangakene ( sein afrikanischer Name – von Gott verlassen ) ist der ALLERERSTE,
der dort einziehen wird!!

Time for Safari… gestern – Ostermontag – ging es für mich in den ca. 1,5 Stunden
entfernten Murchison Nationalpark. Eigentlich ein Programmpunkt, den wir für Florian
geplant hatten, wollte er doch auch wilde Tiere sehen und erleben!! Nein keine Safari
mit Jeep und so…..sondern ganz nature style like…..schön mit  – heute doch festem
Schuhwerk – und unserem Freund dem Ranger Dennis zu Fuß durch den Park. Hier leben
Elefanten, Giraffen, Löwen, Büffel, Antilopen….alles was das Herz begehrt! Dennis
lebt seit 25 Jahren hier mit den Tieren…er sagt, sie sind seine Familie! Natürlich
ist er bewaffnet, man weiß ja nie! Über 4 Stunden genieße ich diese unglaubliche
Ruhe und bekomme eine leise Ahnung, was Dennis hier so sehr liebt. Er erklärt mir
so Vieles….., Spuren lesen….Pflanzen und das Verhalten der Tiere. Plötzlich finde
ich mich umzingelt von über 50 Giraffen……der Hammer, kann mal jemand die Zeit anhalten???
Ich bin wirklich fasziniert…Florian du hast definitiv was verpasst!!

Die nächsten Tage haben wir noch einiges an Programm vor uns, bevor es dann in der
Nacht von Freitag auf Samstag zurück nach Hause geht.

Sonnige Grüße aus Uganda!

**Welcome to Uganda…** (13.04.2022)

![Lichtstrahl uganda reise5](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise5-3.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise4](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise4-3.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise3-3.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise2-3.jpg)

![Lichtstrahl uganda reise1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-reise1-3.jpg)

Wow – wir haben es geschafft…  immer wieder eine aufregende und lange Reise.

Ich glaube, wir waren noch nie so unvorbereitet wie dieses Mal. Es war Samstagabend
und nach einer echt harten, letzten Woche standen wir da – mit nur noch 4 Koffern,
da Florian nun auch noch spontan nicht mitfliegen konnte! Umzingelt jedoch von Sachen,
die  unbedingt mit sollten… Absolutes Chaos kann ich Euch sagen : Es war 20.00 Uhr,
wir wussten der Wecker klingelt um 5.00 Uhr, noch nichts fertig…..kurzfristige Schnappatmung,
aber nutzt ja nichts….ohne Gepäck fliegen war ja keine Alternative, oder?! Also 
4 Koffer auf, alles Notwendige zuerst, jeder Koffer durfte max. 20 Kg wiegen….und
schwupp, war kaum noch Platz für irgendetwas Privates. Egal….das passte auch ins
Handgepäck! Sonntagmorgen ging es nur noch für uns Zwei nach Düsseldorf zum Flughafen.
Immer wieder ist die Aufregung am Check In Schalter groß, denn wir packen die Koffer
bis aufs letzte Gramm voll und ich weiß nicht wieso, aber die Waagen am Schalter
wiegen „natürlich“ immer anders als Zuhause !! Wir hatten Glück – die Frau am Schalter
war super nett und in nur wenigen Minuten waren alle Koffer entspannt auf dem dem
Weg in den Cargobereich! Somit war die erste Hürde geschafft… weiter Richtung Security
Schalter wurde uns ganz deutlich OSTERFERIEN!!!! Das Personal schien ein wenig aus
der Übung – man kann es ihnen nicht verdenken nach so einer langen Corona fast ja„
Auszeit“ – sie schickten uns kurzfristig quer durch den Flughafen zu anderen Security
Schaltern, die leerer sein sollten. Endlich geschafft, noch fix den Passport vorzeigen
und im Duty free Süßigkeiten für die Kids im Kinderkrisenhaus holen und dann erst
einmal einen wohlverdienten Coffee Latte trinken….gerne mit Extra Shot Espresso,
denn der Tag und die Nacht des Reisens lagen vor uns!

Um 10.25 Uhr hieß es „time for bording“ und die Maschine nach Istanbul war „rappelvoll“!
Oh man – ich kann Euch sagen nach 4 Jahren Pause und fast 3 Jahren Corona Pandemie
war das Fliegen  für mich wirklich ein seltsames Gefühl. Sooo viele Menschen auf
so engem Raum – ich denke ,Corona hat unsere Wahrnehmung sehr verändert. Der eigentlich
angekündigte ruhige Flug entpuppte sich schnell deutlich turbulenter als alle gedacht
hatten, aber mit einer wunderschönen klaren Aussicht hoch über den Wolken! Nach 
ca. 3,5 Stunden Flugzeit erreichten wir Istanbuls  fast neuen Flughafen. Wow, da
hat Mr. Erdogan ein schickes „Teilchen“ errichtet und mag es am liebsten, wenn fast
ausschließlich türkische Airlines dort landen! Wer schon mal dort war – es liegt
in der Nähe Istanbuls aber irgendwie auch ein wenig „ in the middle of nowhere“ .
Wer sich die Wartezeit mit Shoppen verkürzen und versüßen möchte…..hier seid ihr
richtig! Um 18 Uhr stand „Bording -Time“ Nummer 2 an, jetzt ging es über Ruanda /
Kigali nach Uganda / Entebbe – weitere 9 Stunden lagen vor uns! Dieser Flug war 
super entspannt, eine wirklich nette Crew und ein neues Flugzeug. Umzingelt von 
Familien mit kleinen Kindern, alle zwischen 2 und 6 Jahren, ich sagte noch zu Mama….
so viele Kids hätte ich nicht vermutet und ich kann Euch sagen, all diese Kids waren
der absolute Hammer.…Sie waren so ruhig, hatten Spaß am Fliegen und erzählten viel
auf ganz unterschiedlichen Sprachen! Ich merkte …ich hatte das Reisen doch ein wenig
vermisst……man sieht die Welt, die Vielfalt der Menschen und die Erde von oben. In
Kigali steigen immer Passagiere aus und ein, aber der „Rest“ muss sitzen bleiben
und bis zum Weiterflug nach Entebbe  – final Destination – warten.  

Es ging also nochmal hoch in die Luft, Richtung Entebbe und 45 Minuten später wollten
wir eigentlich ganz entspannt landen und schnell ins Hotel.. doch das Wetter machte
uns einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Unwetter in Entebbe… Wahnsinn sowas
aus der Luft zu beobachten ist wirklich ein echtes Highlight… ich wusste gar nicht
wie krass fast unheimlich Blitze aussehen können. Leider funktionierte das Landen
deswegen auch nicht wie geplant. Der Pilot kündigte das Landen zwar an,  wir waren
auch nur noch ein paar Meter von der Landebahn entfernt,  aber dann startete der
Pilot wieder durch hoch in die Wolken.. man merkte allen plötzlich Anspannung an…
Warum landen wir nicht? Was macht der Pilot jetzt? Mein Riesenrespekt an den Piloten–
er hat alles versucht, sicher zu landen und uns ruhig zu erklären, was das Problem
ist und wir besser Ruhe bewahren sollten. Nach mehr als 3 Stunden Extrakreisen in
der Luft, klappte es zum Glück beim dritten Versuch und wir hatten es endlich geschafft.
Heftiger Regen erwartete uns, wir joggten über das Rollfeld zum Eingang zum Kontrollschalter,
PCR Test, Gelbfieberimpfung und dann weiter zur ugandischen Immigration Office. 
Mama hatte letztes Jahr Patrick kennengelernt, man hilft sich hier, wenn man aus
dem Norden Ugandas kommt und Patrick war ein Acholi ( der Name des Stammes hier 
im Norden ) . Seitdem sich die Beiden getroffen hatten, hilft er immer ein wenig,
wenn Mama und andere Besucher für Lichtstrahl Uganda reisen.  Da wir ja daxchten
Florian nimmt seine Drohne mit und wir zudem immer noch viele Medikamente im Gepäck
haben, schadet so ein Kontakt NIE!!  Wir sammelten nun einfach nur noch schnell 
die Koffer ein, trafen noch Arthur, der uns bei der Einreise von Amalia und Noah
helfen wird, da er für das zuständige Ministerium arbeitet, dann aber ging es ab
ins Guesthouse…Auf dem Weg zu unserer fast nun „Freundin“ Estelle, die dieses Guesthouse
Carpe Diem zu einem wunderschönen Ort „des Ankommens und /oder Zurückfliegens für
uns gemacht hat. Aber Estelle und ihre Familie werden es aufgrund der langen Pandemie
und nun auch der unglaublich steigenden Preise wohl nicht weiter halten können. 
So so so schade!!! Nach 30 Stunden Reise brauchten wir dringend eine Dusche, etwas
zu Essen und ein Bett, um wenigstens für kurze Zeit die Beine hochzulegen. Mittags
machten wir uns auf in die Stadt, Beine vertreten und einen leckeren Kaffee im Javas
Café trinken. Abends genossen wir den  tollen, ugandischen Sonnenuntergang und Estelles
einmalig super leckere Pizza!!  Heute Morgen ging es weiter mit dem Auto… 8 Stunden
bis nach Gulu. Einmal quer durch das so unterschiedliche Land… eine Reise die ich
immer so gerne mache. Es ist einfach jedes Mal spannend zu sehen, wie sich das Land
auf der Autofahrt verändert. Während der Süden rund um Entebbe und Kampala sehr 
europäisch ist, mit vielen eher schönen Häusern und suepr viel Verkehr, verändert
sich das Bild je weiter man in den Norden fährt. Aus „richtigen“ Häuser werden Lehmhütte,
aus Verkehr werden hauptsächlich laufende Menschen evtl. fahren sie noch Rad. Aus
etwas europäischem Flair wird richtiges Afrika! Ich liebe es dabei aus dem Fenster
zu schauen, die Natur zu bestaunen, die Weite zu genießen und die Leute zu beobachten.
Was besonders wichtig ist auf diesen Fahrten ist ein Fahrer, der genau weiß ,wie
man fährt und das Land genau kennt, nur dann kann man entspannt mitfahren. Warum??
Die Straßen hier sind gefährlicher als in Deutschland.  Edgar fährt uns schon seit
Jahren, er ist super zuverläßig, pünktlich und kann viel erklären und Aktuelles 
aus dem Land erzählen – es ist toll solche Menschen zu kennen. Er erzählt viel, 
wie sich in der letzten Zeit das Land verändert hat, die Arbeitslosigkeit durch 
die Corona Pandemie stark ansteigt, das Klima sich verändert, viele Mädchen in dieser
langen Zeit des Schul Lock downs ungewollt schwanger geworden sind, durch den Ukraine
Krieg Preise stark ansteigen und die Armen noch ärmer werden. Als gelernte Touristikkauffrau
finde ich es immer wieder sehr erschreckend zu sehen, wie sehr eben auch der Tourismus
unter dieser Corona Pandemie gelitten hat. Wie viele von uns haben das Reisen in
afrikanische Länder vor Corona geliebt, aber nun liegt der Tourismus fast lahm in
diesen Ländern und  eben auch in Uganda. Es ist wirklich traurig all das zu sehen,
wie Corona das Leben hier verändert hat und es wird einem noch mehr bewusst, wenn
man jetzt wieder in die Welt reist.

Nach 8 Stunden Autofahrt haben wir endlich Gulu  und unser Lichtstrahl Projekt erreicht–
immer ein Stück zu Hause. Wir werden von den Kids und Mitarbeitern empfangen, die
einen kleinen Willkommenstanz für uns einstudiert haben. Es ist hier ein Zeichen
des Respekts und der Freude ,Besucher so zu empfangen. Und ehrlich gesagt immer 
soooo schön anzusehen – ein richtiger Gänsehautmoment. Hinter diesem Empfang steckt
immer unglaublich viel Arbeit, Zeit und vor allem eine Menge Liebe. Das Projekt 
ist über die letzten Jahre wahnsinnig gewachsen und noch schöner geworden, als es
eh schon war. Danach stärke ich mich kurz in unserer ugandischen Roestbar, bevor
es zu den Kids ins Kinderkrisenhaus geht. Ich bin sooo froh ,sie alle wiederzusehen
und nach einigen Jahren in die Arme zu schließen.

Während ich den Kids ab Morgen viel zum Thema Hund erkläre, erkunden Amalia & Noah
in ihren Familien die Umgebung und lernen viele neue Sachen. Sie werden größer und
bald kann die Ausbildung der Zwei richtig los gehen. Aber ich glaube wir sind uns
alle einig, dass wir definitiv die richtigen Welpen für die Kids hier ausgesucht
haben.

Wir werden versuchen, Euch sowohl aus Uganda als auch aus Deutschland die nächsten
Tage viel mitzunehmen, sodass ihr einen tollen Eindruck ins Projekt und in die Arbeit
mit den beiden Fellnasen bekommt.

Ganz liebe & sonnige Grüße aus Uganda!

**…und wie läufts in Deutschland so?** (13.04.2022)

![Lichtstrahl uganda therapiehund1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehund1.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehund3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehund3.jpg)

![Lichtstrahl uganda therapiehund2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-therapiehund2.jpg)

Nachdem für uns am Samstagabend klar war, dass Florian aufgrund weiterer Ausfälle
unserer Mitarbeiter nicht mit nach Uganda fliegen konnte, waren wir natürlich erstmal
sehr geknickt. Wie sehr hatten wir uns darauf gefreut, dass Lichtstrahlprojekt, 
die Menschen und die Umgebung Vorort mit eigenen Augen zu sehen und zu erleben, 
und vor allem die Kinder kennenzulernen mit denen Amalia und Noah in eineinhalb 
Jahren zusammenleben dürfen. Aber wie sagt man so schön, aufgeschoben ist nicht 
aufgehoben, und so wird Florian noch im Sommer dieses Jahres einen neuen Versuch
starten.
Was bleibt und also anderes übrig, als in den zwei Wochen in denen Zoe 
und Heike die Stellung in Uganda halten, uns noch mehr um die Ausbildung der Welpen
zu kümmern? Ob die beiden davon begeistert sind? Schließlich sind ja eigentlich 
Osterferien…aber die gibt es bekanntlich in der Hundeschule ja nichtJalso, ran an
die Arbeit!Wie gut, dass wir so fleißige Unterstützung haben:Amalia durfte die letzten
fünf Tage mit Verena und Frieda in Verenas Kita arbeiten. Verena arbeitet mit Kindern
ab einem Jahr zusammen, also noch wirklich sehr kleinen Mäuschen, was für Therapiehunde
eine extra große Herausforderung ist. Schließlich können die kleinen Knöpfe noch
nicht richtig sprechen oder Kommandos geben. Auch der richtige Umgang mit Hunden
muss den Kleinen erst noch beigebracht werden. Für das Therapiehundeteam Verena &
Frieda bedeutet dies, dass sich Verena zu 100% darauf verlassen muss, dass Frieda
Kommandos und eingeübte Verhaltensweisen so ausführt, wie Verena es von ihr erwartet:
Warten bis das Leckerli vorsichtig aus der kleinen Kinderhand genommen werden darf,
sehr langsames an der Leine laufen, damit die kleinen Kinderfüße mitkommen und sachte
Bewegungen gehören zu Friedas Arbeitsalltag. Und diese Dinge erledigt sie mit einer
unfassbaren Ruhe und Gelassenheit. Umso schöner, dass unsere Amalia bei Profi Frieda
ein kleines Praktikum absolvieren konnte. Ich war total gespannt, was Verena wohl
von Amalias Einsatz erzählen würde. Und was soll ich sagen? Verena will Amalia doch
tatsächlich nicht mehr hergeben… aber keine Sorge, wir passen gut auf sie auf!Amalia
hat sich den kleinen Kindern gegenüber total vorsichtig und liebevoll verhalten:
kein Anspringen, kein wüstes Umrennen, kein Knabbern an kleinen Kinderhänden.Wir
sind super stolz auf die kleine Fellnase, schließlich war dies ihr erster Kontakt
mit so vielen kleinen Mini-Menschen.

Noah hatte in der letzten Woche auf jeden Fall sehr coole und enorm wichtige Maskottchenaufgaben
zu erfüllen: Zu Besuch bei Carina und Leon unterstützte er Leon fleißig beim Fußballtraining
des Vfl Senden und kickte mit den Spielern um die Wette. Hoffentlich spielen die
Kids in Uganda auch so gerne Fußball, wenn ja sollten sie fleißig üben, bevor Mr.
Noah ihnen nächstes Jahr neue Fußballtricks beibringt.
Auch das Training der Leinenführung
und des „Ohne-Leine-Beifuß-Laufens“ stand auf Noahs Tagesordnung. Dafür fuhren Carina
und Leon mit Noah und ihrem eigenen Hund Oscar nach Münster in die Innenstadt und
trainierten unter viel Ablenkung. Nach so viel harter Arbeit war Noah dann froh,
wenn er sich zu Oskar ins Körbchen kuscheln konnte.

Ab nächster Woche werden wir mit den beiden langsam anfangen das Kommando „Sitz“
zu trainieren.

Zusätzlich steht die Verfestigung des Klickertrainings auf dem Stundenplan, um den
Klicker im Laufe der Zeit bei immer mehr zu lernenden Kommandos einsetzen zu können.

Wofür der Klicker genau benutzt wird, wie wir das Kommando „Sitz“ langsam aufbauen
und wie sich die beiden dabei schlagen erfahrt ihr im nächsten Blogbeitrag.

**Unser Countdown läuft…** (05.04.2022)

![Lichtstrahl uganda giraffe](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-giraffe.jpg)

![Lichtstrahl uganda tiere](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-tiere.jpg)

Noch 4 Tage und dann geht’s auf große Reise… Am Sonntagvormittag is time for bording
und dann geht es von Düsseldorf nach Istanbul und abends weiter von Istanbul über
Ruanda nach Uganda. Die Aufregung ist groß, leider sind die Koffer immer noch leer
🙂 Ab Morgen steht „packen“ auf der To-do Liste. Wir sind schon umzingelt von Medikamenten,
Babykleidung, Babymilch, Verbandsstoffen, kleinen leckeren Osterüberraschungen für
die Kids und dazu kommt noch Florians technische Ausrüstung und Infomaterial zum
Thema „Alles über Hunde“. Am Ende wird es wieder so sein wie immer die Koffer sind
viel zu schnell zu voll 🙂

Gestern habe ich noch mit den Kids telefoniert, es ist toll zu fühlen, wie sehr 
sie sich auf unseren Besuch freuen und besonders Florian kennenzulernen. Auf uns
warten 50 neugierige Kids, trotz Regenzeit hoffentlich auch etwas Sonne, bestimmt
begegnen wir wilden Tieren, aber vor allem stehen viele offizielle Termine (Jugendamt,
Tierklinik, Polizei, Gesundheitsamt, Veterinäramt, etc.) an.

All dieses ist nötig, damit Florian einen guten Einblick ist das Leben unserer Kids
in Uganda bekommt und Amalia & Noah Best möglich auf Ihr Leben dort vorbereiten 
kann.

Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns auf unserer Reise über Instagram folgt.

**…Hello again…** (31.03.2022)

![Lichtstrahl uganda hunde2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hunde2.jpg)

![Lichtstrahl uganda hund](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hund.jpg)

![Lichtstrahl uganda hunde](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hunde.jpg)

Hier war es zwei Wochen etwas ruhiger, was auf gar keinen Fall heißt, dass es in
Noah und Amalias Leben auch nur ansatzweise langweilig war…

Wo fangen wir an?

Die letzten beiden Wochen verbrachte Noah, nachdem er es eine Woche bei Flo, mir
und unseren anderen sechs Fellnasen aushalten musste, bei Keith, Nina, Noschy und
Baffy. Was können wir berichten? Noahs Programm in diesen zwei Wochen war besser
als in jedem Kinderferiencamp!

Noah, als alter Pferdeflüsterer durfte zunächst auch den großen Tinker von Nina 
und Keith kennenlernen und schöne Tage auf dem Pferdehof verbringen.

An einem anderen Tag sind die fünf gemeinsam nach Holland in ein großes Gartencenter
gefahren – Holland war Noah ja bereits aus der Woche davor bekannt und so begrüßte
er jeden selbstverständlich in der Landessprache.

Der krönende Abschluss des Tages war der Besuch auf dem Send in Münster. Ein überragender
Trainingsort, nicht nur für die kleinsten Hunde: So viele Gerüche, heruntergefallene
Pommes, Lichter, viele Menschen und laute Musik. Noah zeigte sich zwar interessiert,
war jedoch nicht wirklich von Autoscooter und Co. beeindruckt – tiefenentspannt 
eben…

Auch ein Ticket für den Zoo in Rheine wurde Noah nicht verwehrt… ich sag ja: besser
als jedes Feriencamp.

Neben so viel Action sind auch ausgiebige Spaziergänge und Ruhepausen in Noschys
und Baffys Körbchen nicht zu kurz gekommen.

Amalia verbringt ihre Zeit momentan bei unserer Trainerin Marie. Neben sehr vielen
Hundeschuleindrücken, wird Amalia mit nach Münster in die Stadt genommen, darf einen
Kaffee trinken gehen oder Marie hoch zu Ross begleiten.

Die kleine Maus wird von Tag zu Tag hübscher und sieht immer mehr aus wie eine kleine
Löwin mit ganz großem Herz.

In zwei drei Wochen werden die Welpen in unseren Junghundekurs 0 wechseln. Dies 
ist der erste „richtige“ Hundeschulkurs. Ab hier sind Amalia und Noah alt genug 
um richtige Kommandos zu lernen. Natürlich erstmal sehr sparsam und in ganz kleinen
Schritten.

Einen spannenden Termin hatten die beiden noch am Dienstag. Wir  waren gemeinsam
mit den Welpen an der Mathilde Anneke Gesamtschule in Münster. Die Schule unterstützt
seit Jahren das Lichtstrahl Projekt und möchte nun auch ihren Teil zu „Acht Pfoten
für Uganda beitragen“. So werden Amalia und Noah, Zoe und ich nach den Osterferien
jede Woche eine Hunde AG an der Schule mitgestalten.

Die Kinder werden während der AG-Zeit Materialien für unsere Kids in Uganda anfertigen,
alles rund um das Thema „Hund“. Es werden Plakate zur Anatomie und zur Körpersprache
gebastelt, Regel- und Kommandokarten erstellt, Trainingsvideos mit Amalia und Noah
gedreht und vieles mehr.

Wir werden euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und euch immer mal wieder
Fotos von den gestalteten Gegenständen der Kinder zeige!

**…was für eine schöne, frühlingshafte Woche** (15.03.2022)

![Lichtstrahl uganda hunde](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hunde-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda hunde2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hunde2-1.jpg)

![Lichtstrahl uganda hunde3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
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Unsere beiden Fellnasen durften die ersten Sonnenstrahlen genießen und die Vorboten
des Frühlings entdecken.

Lynn & Frederic hatten sich diese Woche mit ihren beiden Labradoren Leni und Bruno
extra viel Zeit genommen, denn Amalia zog bei ihnen ein. Mit viel Freude und Herz
haben sie Amalia großartig in diesen Tagen begleitet und ihr viel NEUES zum Erkunden
ermöglicht – so wie es für einen angehenden Therapiehund sein soll.

Zusammen mit Leni und Bruno wurde der Aasee und der Klutensee unsicher gemacht, 
das „brave“ Warten in Geschäften geübt, das zwar schon etwas bekannte Bahnhofsgeschehen
weiter trainiert und die Regale vom Fressnapf Laden beschnuppert. Das Fahren im 
Hundeanhänger hatte sogar fast eine einschlafende Wirkung auf Amalia. Vielleicht
hat sie aber auch gedacht….schnell Kraft tanken für das nächste Abenteuer mit meinen
neuen großen Freunden. Selbst das Mantrailing hat Amalia kennengelernt – sie durfte
nämlich mit in die große Hundebox und Leni und Bruno bei der Sucharbeit supporten.

Bruno wurde schnell zu Amalias großem Bruder, der seine Mädels immer bestens im 
Blick hatte und Leni zu einer liebevollen Spielgefährtin.

Uuuund wer hätte das gedacht –  an ihrem letzten Tag hüpfte Amalia todesmutig in
den Kanal und  startete ihre ersten Schwimmversuche – kurz vor Seepferdchen

Amalia hatte definitv eine unglaublich tolle Woche und sie wird sicher noch öfter
bei den Vieren einziehen – denn es war bei Allen Liebe auf den ersten Blick!!

Noah hat die Woche in der Hundeschule verbracht und durfte dort fleißig trainieren.
Neben dem Leben in den verschiedenen Familien, ist das gezielte Training ebenso 
wichtig. Die Hunde müssten für später auf alles super vorbereitet sein. Noah durfte
aber einen Ausflug ins Nachbarland – Holland machen und das Meer und den Strand 
entdecken. Sooo aufregend, die Wellen, der Sand und natürlich die längere Autofahrt!
Er hatte viel Spaß und entwickelt sich super.

Während die Fellnasen die Welt hier entdecken, bereiten wir uns auf die Welt in 
Uganda vor. Am 10. April heißt es hoffentlich mit negativem PCR Test Time for Boarding.
Die letzten Impfungen stehen an, die Visa sind beantragt, Hilfsmaterialien werden
gesammelt, Info Material „Alles über Hunde“ wird fleißig gebastelt und somit füllen
sich unsere Koffer schneller als gedacht. Wir freuen uns alle schon riesig auf die
Reise und ich ganz besonders die Kids wiederzusehen. Wir werden die zwei Wochen 
vor Ort in Uganda nutzen, ganz viel mit den Kids zum Thema: „Alles rund um den Hund“
zu arbeiten. Zusätzlich nehmen wir auch viele offizielle Termine wahr, um uns bei
den ugandischen Behörden (Jugendamt, Veterinärsamt, Tierklinik, Polizei, Kontakt
zum Flughafen etc.) vorzustellen.  Alles, damit wir Amalia und Noah auf ihr besonderes
Zuhause bestens und sinnvoll vorbereiten und wir eng und gut mit den ugandischen
Behörden zusammenarbeiten können.

Am Donnerstag den 17. März wird es aufregend für uns. Ein Live Termin beim WDR steht
an – um 19.30 Uhr könnt ihr den vom WDR gedrehten Film sehen und mich Live im Studio!!
Also bitte einschalten, dabei sein und Daumen drücken. DANKE!!

**New week – New adventure** (01.03.2022)

![Lichtstrahl uganda hunde4](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
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![Lichtstrahl uganda hunde5](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
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![Lichtstrahl uganda hunde6](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
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![Lichtstrahl uganda hunde7](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hunde7.jpg)

Nachdem Amalia & Noah sich gut im Münsterland eingelebt haben, stand diese Woche
ihr erster Umzug an. Mit einer Box & einem gepackten Rucksack ging es für die Beiden
in Ihre neuen Pflegefamilien. Ein aufregender Moment für alle. Die Kleinen „abzugeben“
ist gar nicht so leicht, aber es war auch super schön zu sehen, wie sehr sich die„
neuen Eltern“ Magarete und Sabine auf die kleinen Fellnasen gefreut haben. Sie haben
von uns die Boxen der Welpen und einen Rucksack mit allem Equipment, was man so 
benötigt, bekommen…. Futter, Futterbeutel, Leine, Schleppleine, Napf und natürlich
dem besonders wichtigen Tagebuch. Sowohl Amalia als auch Noah haben jeder ihr eigenes
Tagebuch. Hier wird von allen Beteiligten eingetragen, was wann mit den Beiden unternommen
wurde, was gut oder weniger gut lief, wie sie sich einleben, wohlfühlen, ihre Vorlieben
oder Abneigungen – eben alles was uns als Team hilft, die zwei Süßen auf ihrem Lebensweg
gut zu begleiten NICHT fehlen dürfen natürlich gaaanz viele Bilder 🙂  Diese Tagebücher
werden mit den Beiden nächstes Jahr 2023 nach Uganda reisen und sicher super spannend
für unsere Kids im Kinderkrisenhaus sein.

Für Amalia ging es zu Magarete & ihrem VierbeinerToni. Magarete ist seit vielen 
Jahren  Kundin der Hundeschule und selbst eine ausgebildete Therapiehundeführerin.
Sie und Toni arbeiten als routiniertes Team in der tiergeschützen Therapie. Toni
begleitet Magarete oft in ihrem Beruf als Grundschullehrerin in die Grundschule 
Ottmarsbocholt. Amalia durfte also nicht nur „Margaretes“ Arbeitsplatz kennenlernen,
sondern auch direkt ein Praktikum bei Toni absolvieren 🙂 Und was soll ich sagen,
ich glaube, die kleine Fellnase ist ein Naturtalent – sie hat es wirklich großartig
gemacht. Die Kids in der Klasse schienen fast aufgeregter als Amalia selber, sie
haben kleine Übungen mit ihr gemacht und sie selbstverständlich ganz viel gelobt!!!
Nach der spielerischen Arbeit durfte Amalia natürlich auch mit Toni die Natur erkunden,
den Truppenübungsplatz in Handorf, andere Fellnasen ob groß – ob klein treffen, 
in ihrem Zuhause entspannen und Margarete hat für die liebevollen Streicheleinheiten
gesorgt.  

Für Little Noah ging es zu Sabine und Family. Hier durfte er seinen „großen Pflegebruder
Milow“ kennenlernen. Schaut man sich das tolle Foto an, würde ich sagen, die beiden
verstehen sich super 🙂 Milow nahm Noah mit auf Erkundungstour –  die Umgebung, 
das Haus, seine Hundefreunde und Sabines Pferde. Sabine hat viele Pferde und Noah
ließ es sich nicht nehmen, diese direkt persönlich zu begrüßen. Sabine war auf einen
Geburtstag eingeladen und Noah durfte sogar mit:)  Wie es sich für einen angehenden
Therapiehund gehört, lag er die ganze Zeit tiefenentspannt dabei und lauschte dem
Stimmenwirrwarr:)

Sonntag durften wir unsere Fellnasen „kurz“ wiedersehen. Neben all den Ausbildungsmaßnahmen
für die Hunde hier in Deutschland ist es ebenso wichtig für unsere Kids in Uganda
sie wenigstens via Zoom ein wenig kennenzulernen. Unsere Kids sind immer super interessiert
und wissbegierig, wenn es um „ihre 2 Fellnasen“ geht. Amalia & Noah  sind durch 
die Gegend geflitzt, haben herumgetobt, sich geneckt und Pia und ich haben über 
die Erlebnisse der Woche berichtet und die Fragen der Kids beantwortet. Ehrlich 
gesagt war ich ganz schön positiv erstaunt, wie viele tolle Fragen die Kids sich
überlegt hatten. Dabei ging es nicht nur darum, wie es den Welpen geht und was sie
Tolles erlebt haben, sondern auch um Fragen zu der Arbeit mit Ihnen, welche Sprache
sprechen wir mit den Hunden, sind die Kommandos auf Englisch, wo gehen wir mit den
Hunden hin, wenn sie krank sind, wo schlafen die Beiden?? Wir zeigen und erklären
ihnen wie und warum wir sie aus der Hand füttern, wie ihr Futter aussieht und warum
sie viel ohne Leine laufen.  Wir merken, wie sehr sie sich schon mit Amalia und 
Noah beschäftigen, um ihr Wohlergehen besorgt sind. Wie wird es wohl erst werden,
wenn die zwei Fellnasen dort leben. Ich würde sagen…wir haben förmlich fühlen können,
unsere so süßen Vierbeiner werden ein liebevolles Leben haben und für die Kids tolle
Wegbegleiter und Freunde werden. Dieses Lachen der Kids und das Funkeln in ihren
Augen machten uns fast verlegen… mit Gänsehaut, feuchte Augen und Herzklopfen stieg
ich wieder ins Auto und fühlt, diese Entscheidung „Acht Pfoten für Uganda“ war super,
auch wenn vielleicht nicht immer jeder diese Meinung teilen kann. Allerdings kann
ich mir auch nur schwer vorstellen, dass jemand bei diesen Kinderaugen anders denken
würde. Diese Kids sind schwer traumatisiert, leiden an schrecklichen Alpträumen,„
Dämonen schleichen sich in ihr Leben aber jetzt…alleine der Austausch mit ihnen 
und das Update über das Leben von Amalia und Noah löst laut den Sozialarbeitern 
viel Positives in Ihnen aus!

Diese Woche wird übrigens für uns alle eine ziemlich aufregende Woche, denn unsere
Fellnasen gehen „LIVE on Stage“ ,haben ihren ersten Fernsehtermin und am Freitag
geht es für uns Live ins WDR Studio. Wir freuen uns riesig, wenn ihr alle einschaltet
und uns vom Sofa aus etwas supportet, würden wir uns freuen… ist ja doch etwas aufregend
🙂

**Eine Woche voller Welpenpower** (22.02.2022)

![Lichtstrahl uganda hunde9](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hunde9.jpg)

![Lichtstrahl uganda hunde8](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hunde8.jpg)

An meinen Füßen liegen zwei schnarchende Fellknäule – Amalia und Noah.

Seit dem 12.2 sind die beiden nun bei uns und somit ist es Zeit für ein kleines 
Update.

Jeder der schon mal einen acht Wochen alten Welpen bei sich zuhause hatte, kennt
sicherlich die sowohl wunderschönen Seiten, als auch die des mitten-in-der-nachts–
bei- Wind und Wetter rausgeh-Seiten, die wir eher zu den weniger schönen Seiten 
zählen würden.. aber, was muss das muss, und geht zum Glück auch relativ schnell
vorbei.

In den ersten zwei Tagen haben wir mit den beiden erstmal ihre nähere Umgebung erkundet,
bedeutet das Gelände der Hundeschule mit all seinen Bewohnern. So lernten die Hunde
zum einen unsere eigenen fünf Hunde kennen, die Hunde aus den Junghundekurse, ein
paar Hotelhunde, und was natürlich super spannend war, unsere Schweine und Hühner.
Ich weiß nicht wer verwirrter geguckt hat – Schweinchen oder Welpe.

Amalia ist dann zu unserer Trainerin Marie gezogen. Die Trennung der Welpen ist 
wichtig, damit sie nicht zu sehr aufeinander hängen und sich mehr auf ihren Menschen
konzentrieren können. Amalia und Marie verbrachten ihre Tage mit Maries beiden Hunde
am Pferdestall, im Wald oder beim leckeren Brunchen in der Stadt. Amalia wurde hierfür,
wie es sich für eine Münsteranerin gehört natürlich in der Sporttasche auf dem Fahrrad
transportiert – die wird sich wundern, wenn sie feststellt, dass sie in einem Jahr
NEBEN dem Fahrrad her hechten muss.

Noah ist bei Flo und mir geblieben, ist mit unserem Sohn Laufrad gefahren, hat unsere
Hunde geärgert und ist mit in den ein oder anderen Hundeschulkurs gegangen.

Dann stand der erste große Ausflug an: gemeinsam mit Marie und Amalia ging es an
den Aasee – was da alles los war! Fahrradfahrer, Kinderwagen, Walkingstöcke, Jogger,
Rollstühle, die beiden kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

Vor allem die Walkingstöcke hatten es den beiden sehr angetan… trotzdem funktionierte
der Rückruf mit einer ordentlichen Portion Motivation wirklich richtig gut. Dazu
muss man sagen, dass die Welpen, seit sie bei uns sind, 95% des Tages OHNE Leine
mit uns laufen. Dadurch wird der angeborene Folgetrieb optimal genutzt und die Welpen
lernen so ganz automatisch bei uns zu bleiben und zu uns zurückzukommen – bei dem
eigenen Menschen sollte es schließlich am coolsten sein (noch cooler als festgebissen
an einem Walkingstock).

Außerdem füttern wir die Welpen nur aus der Hand. Bedeutet in der Praxis: Wir rufen,
die Welpen kommen, sie bekommen eine Handvoll Futter als Belohnung. So wird ihre
Tagesration Futter über den Tag im Training verteilt. Dies hat den Mehrwert, dass
die Motivation zu uns zukommen nochmals erhöht wird.

Am Wochenende stand dann das erste anspruchsvolle Außenreiztraining auf dem Programm:
Es ging an den Bahnhof nach Münster.

Auch hier lag der Fokus auf dem Abrufen unter starker Ablenkung, der Schulung des
Folgetriebs und auf dem ersten lockeren Leinentraining. (Das Video hierzu findet
ihr bei Instagram).

Ihre erste Aufzugfahrt und das Ein-und Aussteigen in einen stehenden Zug meisterten
die beiden ganz hervorragend. Als Belohnung gab es von vielen entzückten Bahnhofsbesuchern
ordentliche Streicheleinheiten – wunderbares Training für unsere angehenden Therapiehunde.

Auf dem Programm für die nächste Woche steht Münsters Innenstadt, denn auch hier
ist ordentlich viel zu erleben und die Hunde sollen in der Prägephase so viel wie
möglich erleben, um alles positiv konnotiert in sich aufsaugen zu können.

Die Pausen im gemütlichen Körbchen, Kuschelrunden und die wilden Spieleinheiten 
kommen dabei selbstverständlich nicht zu kurz!

**Aussicht auf Amalia & Noahs nächsten 1,5 Jahre** (09.02.2022)

![Lichtstrahl uganda hund3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hund3.jpg)

![Lichtstrahl uganda hund2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
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![Lichtstrahl uganda hund1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hund1.jpg)

Hallo ihr Lieben,

in ein paar Tagen ist es endlich soweit und die beiden Fellnasen werden bei uns 
einziehen. Somit ist dies hier der letzte Blogbeitrag den wir schreiben, ohne dass
Amalia und Noah um uns rumwuseln – wir aufregend!!

Nachdem wir euch jetzt ganz viel über uns, über die Kids in Uganda, über das Projekt
und über die ersten Wochen aus Amalia und Noahs Leben erzählt haben, möchte ich 
heute mit euch ein wenig in die Zukunft schauen und euch erzählen wie die Ausbildung
der beiden in den nächsten 1,5 Jahren aussehen wird.

Das Therapiehundeausbildungskonzept unserer Hundeschule umfasst viele Seiten, ich
versuche euch das Wichtigste für Amalias und Noahs Ausbildung etwas kürzer zusammenzufassen.

In einem vorherigen Blogbeitrag konntet ihr bereits nachlesen, welche Auswirkungen
Therapiehunde im besten Fall auf den Menschen haben können. Wie werden die Hunde
also von „normalen“ Hunden zu Therapiehunden?

Die Ausbildung beginnt mehr oder weniger ab Tag 1, wenn die beiden bei uns einziehen.
Natürlich ganz langsam….

Bis ca. zur 16. Woche befinden sich unsere Hunde in der Prägephase. In dieser Zeit
saugen sie alle neuen Informationen und Eindrücke wie ein Schwamm auf. In diesen
Wochen ist es besonders wichtig die Hunde schon langsam an das heranzuführen, was
sie in ihrem späteren Leben erwartet. Bedeutet für Amalia und Noah:

 * Viele verschiedene Personen kennenlernen, ob jung, alt, groß oder klein.
 * Verschiedenste Orte kennenlernen
 * Verschiedenste Fortbewegungsmittel ausprobieren
 * Die taktile Wahrnehmung auf verschiedenen Untergründen schulen
 * Eine positive Bindung zu vielen Personen aufbauen
 * Sich auch mal ins Getümmel des Münsteraner Prinzipalmarktes am Samstag und auf
   Schulhöfe und in Kindergärten wagen
 * Viel, viel Kontakt zu anderen Hunden (das sollte bei uns denke ich kein Problem
   sein )
 * Das sichere Abrufen der Hunde aus dem Freilauf in verschiedenen Situationen festigen
 * Grundlagen für eine PERFEKTE Leinenführung legen

Ihr seht, obwohl die Kleinen noch kein klassisches „Hundeschultraining“ erwartet,
haben sie ab Samstag viel zu tun! Natürlich immer mit Blick auf ihr Wohlbefinden
und auf das langsame Heranführen an neue Situationen – ist ja klar.

Amalia und Noah werden von der Welpenschule an bis zum Mensch-Hund-Kurs alle Hundeschulkurse
besuchen. So werdet auch ihr das Training der beiden live mitverfolgen können und
natürlich brauchen auch Amalia und Noah wie alle anderen Hunde ordentlich Training
unter Ablenkung mit Artgenossen – die Pubertät wird auch an den beiden nicht vorbei
gehen.. Ausreden zählen aber natürlich auch bei uns nicht!

Mit ca. 6 Monaten startet dann das „richtige“ Therapiehundeausbildungstraining. 
Die Ausbildung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen praktische Therapiestunden
in verschiedensten sozialen Einrichtungen und zum anderen ein Unterordnungstraining,
welches die Hunde zu 1000% verlässlichen Partnern ausbildet.

Nach ca. der Hälfte der Zeit werden Amalia und Noah eine Zwischenprüfung ablegen,
welche sich auf den Unterordnungsbereich fokussiert. Unter anderem werden folgende
Übungen abgefragt:

 * Platz auf die Hälfte (ca. 50 -100 Meter Distanz)
 * Leinenführung und Kommandogabe von einer völlig fremden Person
 * Das richtige Treppenlaufen mit dem Hundeführer und einer völlig fremden Person(
   der Hund darf sich immer nur auf der Stufe hinter dem Hundeführer befinden und
   ihn niemals überholen – Sturzgefahr)
 * 5 Minuten im Platz liegen bleiben, ohne Sichtkontakt zum Hundeführer
 * eine lange Strecke unter starker Ablenkung Beifuß ohne Leine laufen
 * Kommando „nein“ um den Hund vor der Aufnahme etwas vermeintlich Giftigen zu schützen
 * Perfekte Leinenführung in der gesamten Prüfungszeit
 * Richtiges Aufzugfahren
 * Punktgenaues Heranrufen des Hundes aus einer Situation mit starker Ablenkung
 * Festes durchgeknuddelt werden von einer völlig fremden Persoen

Ihr seht selbst, diese Übungen sind ordentlich anspruchsvoll und bedürfen konsequentes
und intensives Training, über einen sehr langen Zeitraum. Gleichzeitig sind diese
Aufgaben aber auch Voraussetzungen dafür, dass aus Amalia und Noah super gute Therapiehunde
werden können.

Neben dem Unterordnungsteil werden die beiden Fellnasen in den eineinhalb Jahren
noch sehr viel lernen:

 * Mitlaufen am Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen
 * Apportieren von verschiedensten Gegenständen an unterschiedlichen Orten
 * Coole Tricks, die die Kids in Uganda weiterausbauen können
 * Eine Kombination aus „Agility“ und „THS“, ein Heranführen an die verschiedenen
   Geräte und Sprünge, damit wir mit den Kids in Uganda einen Parcours bauen können,
   über den sie dann mit ihren beiden Hunden flitzen können

In den praktischen Therapiestunden werden wir in diversen Einrichtungen arbeiten,
sicherlich mit dem Fokus auf der Arbeit mit Kindern, aber eben nicht nur. So wird
es für die beiden in die LWL Klinik, ins Stift Tilbeck, in Altenheime, Kindergärten,
Schulen, Kinderheime usw. gehen. Immer mit dem Ziel die Hunde an die Arbeit mit 
unterschiedlichsten Menschen und Situationen zu gewöhnen. Sie werden lernen wie 
sie sich bestimmten Personengruppen gegenüber zu verhalten haben (extreme Vorsicht
bei sehr kleinen Kindern oder bei alten gebrechlichen Leuten) und wie sie noch mehr
Einfluss auf das Wohlbefinden der Menschen nehmen können außer durch ihre bloße 
Anwesenheit.

Ich hoffe, dass der Beitrag euch einen guten Überblick über das gegeben hat, was
Amalia und Noah in nächster Zeit erwarten wird.

Wir werden euch aber selbstverständlich sowohl auf Instagram als auch hier auf unserem
Blog über alle kleinen und großen Schritte unserer acht Pfoten für Uganda auf dem
Laufenden halten.

**Amalia & Noah- zwei wunderbare Fellnasen & ihr ganz besonderer Start ins Leben**(
01.02.2022)

![Lichtstrahl uganda hunde](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hunde-2.jpg)

![Lichtstrahl uganda hund amalia](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hund-amalia.jpg)

![Lichtstrahl uganda hund noah](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hund-noah.jpg)

Mit so einem besonderen Start ins Leben, hatten wir allerdings alle nicht gerechnet.
Für unsere verrückte Idee brauchten wir Menschen, die ebenso ein wenig verrückt 
sind, aber das aller wichtigste war es Hunde zu finden, für die Uganda Heimat werden
kann.

Es gibt so viele unterschiedliche Hunderassen, jede ist auf ihre Art besonders, 
sowie jeder einzelne Hund einen ganz individuellen Charakter hat. Wenn es aber um
traumatisierte Kinder und eine weit entfernte neue Heimat geht, dann sollte es eine
Rasse sein, die von einem echten Hundeprofi empfohlen wird.

Verrückt und Hundeprofi? Wer könnte dafür besser geeignet sein als Florian und sein
Team der komm! Hundeschule. Florian fand nicht nur unsere Idee super, sondern hatte
in kürzester Zeit aus einer verrückten Idee ein Konzept entwickelt. Er hat eben 
ein echtes Gespür für Hund und Mensch. Wenn traumatisierte Kinder von Therapiehunden
unterschützt werden sollen, dann gibt es viele Dinge zu bedenken und sie sollten
verantwortungsvoll umgesetzt werden. Florian kannte Maike, ihre Familie und ihre
Hundezucht. Er hat bereits die kleine Dori in der komm! Hundeschule, welche zurzeit
erfolgreich als Assistenz-Hündin ausgebildet wird. Die Welpen von Meike eignen sich
besonders gut für die Therapiehundeausbildung, da sie die nötige Power, aber eben
auch gleichzeitig die nötige Ruhe mitbringen.

Meike züchtet unter anderem Foxred Labradore und der nächste Wurf sollte Mitte Dezember
das Licht der Welt erblicken- wie passend! Florian erzählte Meike von der Idee und
davon, dass wir, wenn möglich eine Hündin & einen Rüden brauchen. Meike war ebenso
begeistert, wie wir, von der Idee „Acht Pfoten für Uganda“. Wie nah aber Freude 
und Trauer beieinander liegen können, zeigt uns das Leben immer wieder und leider
sind wir selten darauf vorbereitet. Sechs Stunden nach der Geburt der kleinen Rasselbande
verstirbt plötzlich die Mütterhündin Elly. Für uns alle eine traurige Nachricht,
aber ein großer emotionaler Schock für Meike & ihre Familie – Meike hing sehr an
ihr. Als wir abends unsere Kids via Zoom von den traurigen Erlebnissen erzählt haben,
konnten wir aber irgendwie merken, dass sie zwar traurig waren, aber sich ganz plötzlich
noch mehr in Welpen verliebt haben. Sie wissen wohl besser als wir, was es heißt
schwere Schicksalsschläge erleben zu müssen und zu Weisenkindern zu werden.

Trotz der Trauer hat sie unermüdlich für die Welpen gesorgt und nur deshalb entwickeln
sie sich so wunderbar. Nach ca. 2 Wochen öffneten sie langsam ihre Augen und starteten
ihre ersten Steh- & Laufversuche. Juhu am 16.01.22 war es endlich soweit und auch
wir durften die Welpen besuchen. Ich glaube nun waren auch wir alle schockverliebt–
die Kleien sind wirklich sooo süß.

Wir durften Sie beobachten, anfassen und das alles mit Liveschaltung via Zoom zusammen
mit unseren Kids im Kinderkrisenhaus aus Uganda erleben.

Zwei Fellnasen waren aktiver als die anderen. Zwei lagen ganz entspannt in der Ecke–
da war fast schon klar, welche der 4 süßen Welpen nach Uganda ziehen würden. Denn
entspannt für die Arbeit in Uganda ist doch super, oder? Wir entschieden uns also
für die Hündin mit dem pinken Halsband – Amalia und der Rüde mit dem grünen Halsband
Noah.

Florian untersuchte die Welpen und machte kleine Tests mit ihnen. Die Hündin mit
dem roten Halsband hatte es Sandra & Mario von der roestbar Münster angetan. Sie
werden sie Tilda taufen, sie wird als zweite Hündin zu ihnen ziehen und somit kleine
Schwester von Hedda werden. Alle 4 bleiben aber noch 4 Wochen bei Meike und ihrer
Familie, werden weiterwachsen, gechipt, erste Impfungen bekommen und für Action 
in the Hood sorgen.

Am 12.02.22 dürfen wir Amalia & Noah dann endlich abholen und unser gemeinsames 
großes Abenteuer starten. Es wird für uns alle sicher eine echte Herausforderung,
aber mit vielen tollen & qualifizierten Unterstützern sicher auch ein tolles Erlebnis.
Wir freuen uns unglaublich auf sie.

**Uganda – eine Reise nach Ostafrika** (25.01.2022)

![Lichtstrahl uganda reise3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
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![Lichtstrahl uganda reise2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
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![Lichtstrahl uganda reise1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
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Ein Land, welches einst Winston Churchill „die Perle Afrikas“ nannte. Eine Gegend,
die sich durch ihre wunderbare Natur und besonders vielfältigen Tierwelt auszeichnet.

Amalia & Noah werden aber in ein ganz besonders Gebiet ziehen, in den Norden Ugandas,
nach Gulu, die zweitgrößte Stadt Ugandas. Über 24 Jahre tobte hier ein grausamer
Bürgerkrieg, der das Volk des „Acholi Stammes“ schwer traumatisierte. Es war ein
Glaubenskrieg den Joseph Coney, immer noch Nummer eins der gesuchtesten Gewaltverbrechern
weltweit, gegen sein eigenes Volk geführt hat. Über 80% seiner Armee bestand aus
Kindersoldaten und die Mädchen hielt er als Sexsklavinnen. Als meine Mama sich vor
16 Jahren ihren Lebenstraum, sich in der Entwicklungshilfe in Afrika zu engagieren,
erfüllte und dann vor 12 Jahren den Verein Lichtstrahl Uganda gründete, waren es
genau diese traumatisierten Menschen, die sie so bewegt haben, Lichtstrahl Uganda
hier entstehen zu lassen. Mittlerweile arbeiten in unserem Projekt über 100 Mitarbeiter
in verschiedensten Bereichen. Medizin- und Entbindungsstation, Nursery und Primary
Schule, Mütterkrisenhaus, unserem re-income Projekt Lichtstrahl roestbar coffee 
Shop & Guesthouse und nicht zuletzt in unserem Kinderkrisenhaus.

Das bedeutet über 12.000 Patienten pro Jahr, über 3.000 Frauen in der Vor- und Nachsorge&
Entbindung, über 600 Kinder in unseren Schulen und 50 Kids, die bei uns leben. Die
Zahlen sind aussagekräftig für Menschen, deren Leben ein täglicher Überlebenskampf
ist. Unsere 29 Mädchen und 21 Jungen, die Ihr neues Zuhause hier bei uns im Lichtstrahl
Projekt gefunden haben, haben alle eine schwere Lebensgeschichte.

Durch die wunderbare Spende der Merck Family Fundation bauen wir dieses Jahr ein
kleines Dorf für diese Kinder, sodass sie in familienähnlichen Strukturen groß werden.
Dort wird es auch viel Platz für die beiden Fellnasen geben. Denn dieses Gelände
liegt etwas ruhiger und abgelegener in Richtung Buschland. Amalia & Noah werden 
nicht nur Wegbegleiter, sondern sicher auch großartige Freunde, Beschützer und Zuhörer
werden. Genau das, was für schwer traumatisierte Kids so wichtig ist! Schon jetzt
haben sich unsere Kids, wenn auch nur via Zoom, in die beiden Fellnasen verliebt.
Auch wenn die Zwei nach 1,5 Jahren auf große Reise gehen und nicht mehr so nah bei
uns im Münsterland sind, glauben wir, dass Sie es bei den Kids richtig guthaben.
Das Strahlen und die Wärme in den Augen der Kinder hat uns schon jetzt alle überzeugt.
Natürlich haben wir schon vorab Kontakt mit Tierätzen ohne Grenzen, dem lokalen 
Tierarzt aus Gulu & dem Tierarzt Maxwell, der rund um die Uhr da ist, aufgenommen,
damit die zwei Fellnasen auch hier bestens versorgt sind. Und tatsächlich gibt es
in Gulu sogar eine Tierklinik, wenn das mal nicht optimale Bedingungen sind!

Es ist für das ganze Team der komm! Hundeschule & Lichtstrahl Uganda ein tolles 
Gefühl, dass Amalia & Noah das Leben dieser Kinder verändern werden – und die beiden
Fellnasen hoffentlich ein positiver Meilenstein für die Zukunft der Kids bedeuten.

**Über die Tiergestützte Therapie** (18.01.2022)

![Lichtstrahl uganda hund3](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
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![Lichtstrahl uganda hund2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
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![Lichtstrahl uganda hund1](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hund1-1.jpg)

In diesem Blogbeitrag möchte ich euch gerne in die Erkenntniswelt der Tiertherapeutischenarbeit
mitnehmen. Wahrscheinlich könnte ich über dieses Thema 6000 Seiten schreiben, ich
versuche jedoch mich etwas kürzer zu fassen.

Fokussieren werde ich mich heute auf den Hund und seine Auswirkungen auf den Menschen.
Das soll jedoch nicht heißen, dass der Hund das einzige Tier ist, welches einen 
positiven Einfluss auf die psychische und physiologische Gesundheit von Menschen
haben kann.

_Tiergestützte Therapie ist eine zielgerichtete, geplante und strukturierte therapeutische
Intervention, die von professionell im Gesundheitswesen, der Pädagogik oder der 
Sozialen Arbeit ausgebildeten Personen angeleitet oder durchgeführt wird. Fortschritte
im Rahmen der Intervention werden gemessen und professionell dokumentiert. TGT wird
von beruflich (durch Lizenz, Hochschulabschluss oder Äquivalent) qualifizierten 
Personen im Rahmen ihrer Praxis innerhalb ihres Fachgebiets durchgeführt und/ oder
angeleitet. TGT strebt die Verbesserung physischer, kognitiver verhaltensbezogener
und / oder sozio-emotionaler Funktionen bei individuellen Klienten an._

Tiergestützte Therapie ist anders als man vielleicht denken mag, keine Neuerscheinung.
Aufzeichnungen aus dem 9. Jhd. belegen den Einsatz von Tieren in der Arbeit mit 
psychisch kranken Menschen zur Verbesserung ihrer Lebensqualität und zur Strukturierung
ihres Tages. In den 60er Jahren kam es zu ersten wissenschaftlichen Untersuchungen
des therapeutischen Einsatzes von Tieren ( z.B Boris Levinson „The Dog as a Co-Therapist“(
1962). Hier liegt der Startpunkt der modernen Tiergestützten Therapie. In den 70er
Jahren etablierte sich das Therapeutische Reiten. Von da an wuchs das Tiertherapeutische
Angebot stetig.

Wieso aber haben Tiere, in unserem Fall der Hund, eine so positive Auswirkung auf
das Wohlbefinden von Menschen?

Dies hat verschiedenste Gründe, die ich euch im Folgenden kurz erläutern möchte.
Mir ist jedoch auch wichtig direkt zu Beginn zu erwähnen, dass man nicht pauschal
sagen kann, dass jeder Hund auf jeden Menschen positive Auswirkungen hinsichtlich
seines Wohlbefindens hat.

Um bei der Tiergestützten Therapie Erfolg verzeichnen zu können ist es notwendig,
wie in jeder anderen Therapieform auch, dass der/ die Klient*in der Tiergestützten
Therapie offen und positiv gegenübersteht. Zurück zu den Gründen, die die tiertherapeutische
Arbeit mit Hunden so vielversprechend machen…

**1.Das Oxytocin-System und seine Effekte**

Oxytocin oder auch Bindungs-und Kuschelhormon genannt, reguliert den Blutdruck und
den Kortisolspiegel. Das Hormon wird in vertrauensvollen Beziehungen und bei sozialen
Bindungen zwischen Menschen ausgeschüttet. Vor allem bei Berührungen, streicheln,
längerem Blickkontakt oder beim Stillen eines Säuglings erhöht sich der Oxytocin-
Spiegel maßgeblich. Wird das Hormon ausgeschüttet wirkt sich dies positiv auf physiologische
und psychologische Faktoren beim Menschen aus. So kann nachweislich der Blutdruck
und die Herzfrequenz gesenkt, Angst und Aggression bei sozialem Stress gemindert,
und die Empathie gefördert werden.

Und jetzt kommt das Schöne an der ganzen Oxytocin-Geschichte: Auch beim Körper- 
und Sichtkontakt von Mensch und Hund wird unser Bindungshormon ausgestoßen, und 
zwar sowohl beim Menschen, als auch beim Hund (falls sich also jemand als Therapiemensch
für Hunde ausbilden lassen möchte, Bewerbungen werden ab jetzt angenommen ). Bedeutet
also, dass Tiere (Hunde) die Fähigkeit besitzen „_die Aktivität des sympathischen
Nervensystems zu reduzieren und damit physiologische Stressreaktionen abzupuffern_“(
Julius et. al. 2014, 76). So können sie für Menschen in stressigen oder unangenehmen
Situationen eine echte Stütze sein. Durch die Anwesenheit und die Berührung des 
Hundes wird Oxytocin ausgestoßen – die jeweilige Situation wird für den Menschen
als angenehmer wahrgenommen.     So konnte beispielsweise in Studien festgestellt
werden, dass der erhöhte Blutdruck von Kindern in Vorlesesituationen durch die Anwesenheit
eines Hundes sinkt. Ebenso konnte beobachtet werden, dass während der Interaktion
mit einem Hund die Muskelspannung im Gesicht nachlässt und sich sowohl Entspannung
als auch ein Lächeln ausbreiten.

**2.Der Hund als Vertrauensperson und echter Bindungspartner**

In einer von Bergler durchgeführten Studie wurden 240 Kinder danach gefragt, welche
Aussagen über die Beziehung zu ihrem Hund zutreffen. 86 % der Kinder stimmen der
Aussage zu, dass ihr Hund immer für sie da ist und dass sie ihm alles erzählen können.
Weitere 81 % geben über ihren Hund an, dass er ihnen immer zuhört, und 76 % fühlen
sich sicher und haben keine Angst, wenn der Hund bei ihnen ist. 72 % stimmen der
Aussage zu, dass der Hund sie tröstet, wenn sie traurig sind oder Sorgen haben (
Bergler 2009, 39f.).

Zudem können Tiere ein echter Gesprächspartner sein, wer von uns hat seinem Hund
noch nie von einem sch*** Tag bei der Arbeit erzählt oder sich still und heimlich
über Mitmenschen ausgelassen – klar, unsere Hunde können es ja auch wirklich nicht
weiter tratschen…Hunde können echte Gesprächspartner sein, mit denen Freud und Leid
geteilt werden. Obwohl der Hund die einzelne Information nicht versteht, fühlt er
intuitiv die Stimmung seines menschlichen Partners. Er weiß, ob sein Herrchen fröhlich
oder verstimmt ist, und wirkt somit wie ein ‚stiller Psychiater‘, weil er geduldig
und scheinbar teilnahmslos zuhört (vgl. Greiffenhagen & Buck- Werner 2012, 45). 
Besonders Kinder, um die es ja primär in unserem Projekt geht, nehmen Hunde als 
Lebewesen wahr, denen sie alle Geheimnisse anvertrauen können, ohne dass sie Angst
vor negativen Konsequenzen haben müssen. Ein Hund vermittelt den Eindruck an allem
interessiert zu sein und Verständnis für die Probleme der Kinder zu haben. Gerade
schüchterne oder ängstliche Kinder öffnen sich Hunden oftmals eher als anderen Menschen.
Insbesondere, wenn die Eltern oder deren Unterstützung im Leben der Kinder fehlt,
kann die Beziehung zu einem Hund vor Gefühlen wie Einsamkeit, Minderwertigkeit und
Ausgrenzung schützen.

**3.Was können unsere Kids in Uganda von Amalia und Noah lernen?**

Neben der Tatsache zwei echt Fellnasen als Freunde, Beschützer, Zuhörer und Wegbegleiter
zu haben, können im Zusammenspiel zwischen Kind und Hund noch andere positive Effekte
auftreten. So wird das Verantwortungsgefühl und das Pflichtbewusstsein geschult,
indem die Kinder für das Wohl der beiden Hunde die Verantwortung tragen. So muss
darauf geachtet werden, dass die aufgestellten _Dog-Rules_ eingehalten werden und
sich jeder rücksichtsvoll den Hunden gegenüber verhält. Auch die Versorgung der 
Hunde in Form von Spaziergängen, Wasser- und Futtergabe fällt unter die Aufgaben
der Kinder und muss täglich eingehalten werden. Die Sensibilität für andere Lebewesen,
das genau hinschauen und „hinfühlen“, schulen die Kinder in der Art wie sie mit 
Amalia und Noah kommunizieren. Was möchte der Hund mit seiner Körpersprache ausdrücken?
Geht es ihm gut? Tut ihm etwas weh? Hat er Spaß an dem was wir mit ihm machen? All
diese Dinge, können Hunde nicht verbal kommunizieren. So müssen wir Menschen uns
auf die nonverbale Ebene einlassen, welche hilft Empathie, Sensibilität und empathisches
Verhalten gegenüber anderen Lebewesen zu fördern. Vor allem für die schwer traumatisierten
Kinder im Kinderkrisenhaus ist es häufig schwierig eigene Gefühle zuzulassen, sich
zu öffnen und über das Erlebte zu sprechen. Amalia und Noah als Zuhörer können den
Kindern mit einer bedingungslosen positiven Wertschätzung begegnen. Sie werden die
Gefühle der Kinder wahrnehmen, sich einfühlen, auf sie reagieren und sie vor ihren
Gedanken beschützen. Dabei bleiben sie immer authentisch und kongruent. Durch den
intensiven Kontakt wird wie oben bereits beschrieben Oxytocin ausgestoßen, welches
bei den Kids dann Stressmindernd wirkt.

Und was zum Schluss natürlich nicht zu kurz kommen darf, ist der RIESEN SPASS den
die Kids mit Amalia und Noah haben werden!

In einem Land, in dem Hunde sonst vor allem auf der Straße leben, als dreckig und
gefährlich wahrgenommen und von unserer Assoziation vom Zusammenleben von Mensch
und Hund meilenweit entfernt sind, wird es umso spannender sein zu beobachten welche
tolle Beziehung zwischen den Kids und ihren Wegbegleitern entstehen wird!

**Das acht Pfoten für Uganda Team stellt sich vor** (11.01.2022)

![Lichtstrahl uganda hund zoe2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hund-zoe2.jpg)

![Lichtstrahl uganda hund zoe](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hund-zoe.jpg)

### Zoe von Lichtstrahl Uganda e.V.

Now or never…..ich bin die, die mit den tanzenden Gedanken – Zoe Rath. Das aus meinem
Traum nun ein echtes Projekt geworden ist, habe ich ganz besonderen Menschen zu 
verdanken. Eine davon ist Pia und wie das Leben oft so spielt….wir sind uns schon
vor vielen Jahren auf dem Schulhof begegnet. Das wir hier zusammen diesen Blog für
Euch schreiben, ein nun gemeinsames Herzensprojekt teilen, damit hat damals wohl
keine von uns gerechnet. Es wird sicher ein ganz besonderer Moment für mich sein,
wenn Florian unsere Lichtstrahl Kids 2022 persönlich kennenlernt!! Jetzt freue ich
mich aber erstmal, Euch auf diese spannende Reise „acht Pfoten für Uganda“ mitzunehmen.

Hakuna Matata Zoe

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![Lichtstrahl uganda pia](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/
10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-pia.jpg)

![Lichtstrahl uganda hunde](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/
sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hunde-3.jpg)

### Pia & Flo von der komm! Hundeschule

Meine Stimme kennt ihr ja schon aus älteren Blogbeiträgen und von Instagram. Natürlich
möchte aber auch ich mich bei euch etwas ausführlicher vorstellen. Das tue ich nicht
allein, sondern in Kombination mit Flo – als Partner in Crime versteht sich.

Gemeinsam betreiben wir die komm! Hundeschule in Senden.

Flo ist seit 15 Jahren Hundetrainer, die eigene Hundeschule gibt es seit mittlerweile
seit 10 Jahren. Ich selbst bin erst durch Flo in die große Hundeschulwelt abgetaucht,
hatte davor auch immer eigene Hunde. Neben der Arbeit im verrückten Hundeschulleben
arbeite ich als Lehrerin an einer Hauptschule mit den Fächern Deutsch und Sozialwissenschaften.

Im Jahr 2016 habe ich für ein halbes Jahr in Kapstadt gelebt und im Phillippi Children
Center gearbeitet, eine „Kindertagesstätte“ mit Vorschule in Phillippi, eines der
größten Townships in Kapstadt. Seitdem hat mich, wie Zoe es so schön sagt, das „
Afrika-Feeling“ gepackt, was vor allem mit den dort lebenden Menschen zusammenhängt.

Flo und ich haben selber fünf eigene Hunde, eine Bande gemischt aus den unterschiedlichsten
Rassen. Da wären unsere beiden Omis Jess (Border Collie) und Zola

(Staffordshire Mix aus einer Tötungsstation in Ungarn), der kleine Quatschkopf Lou(
Harzer Fuchs), der Hahn im Korb Kaami (Aussie x Golden Retriever Mix) und die Jüngste
im Bunde Zazou (Belgischer Schäferhund).

Für uns gibt es nichts Schöneres als unsere freie Zeit mit unserem Sohn Pepe unseren
fünf Fellnasen in Action zu verbringen. Ob eine Wanderung hoch auf die Zugspitze
oder bei einer Vantour den Atlantik runter, unsere Hunde sind immer mit dabei.

Diese Freude, diese unglaubliche Bindung zu unseren Hunden und ein gegenseitiges
Verständnis was keinerlei Worte bedarf, versuchen wir tagtäglich an die Mitglieder
unserer Hundeschule weiterzugeben.

Die komm! Hundeschule zählt zu den größten Hundeschulen NRWs, mit bis zu 1500 trainierenden
Mensch-Hund-Teams pro Woche und einem 11-köpfigem Trainerteam.

Neben klassischen Welpen-, Junghunde-, und Mensch-Hund-Kursen, bieten wir eine große
Bandbreite an zusätzlichen Kursen an. Wer es sportlich mag findet sich meist beim
Agility, THS, Canicross oder Dogscooter wieder. Auch Trick,- Apportier,- und Kinderkurse
sind bei uns sehr beliebt. Außerdem bieten wir Obedience, Anti-Gift-Köder-Kurse 
und Erste-Hilfe-Kurse für den Hund an.

Die Spürnasen finden bei der Flächen-Trümmer-Suche oder beim Mantrailing ihre Auslastung.
Flos Mantrailer Suchhundestaffel ist seit letztem Jahr Teil der Johanniter Rettungshundestaffel,
worauf wir sehr stolz sind.

Ein besonderer Zweig unserer Hundeschule ist die Ausbildung von Therapie- und Assistenzhunden.
Hierauf liegt auch der Fokus meiner Arbeit in der Hundeschule, vor allem im Schwerpunkt
Kinder und Jugendliche. Unsere angehenden Therapiehunde arbeiten in den verschiedensten
Bereichen. Neben den schon etwas bekannteren Einsatzorten für Therapiehunde, wie
Schulen, Kitas und Altenheime, bilden wir unter anderem auch Hunde für Psychologische,
Physiologische uns Osteopathische Praxen aus.

Ein noch speziellerer Fall ist Hündin Fritzi. Fritzi ist der erste Therapiehund 
der von einer Richterin mit im Gerichtssaal und/oder bei Vernehmungen geführt wird.
Sarah und Fritzi absolvierten im letzten Jahr erfolgreich ihre Ausbildung bei uns,
und arbeiten nun gemeinsam auf dem Richterstuhl.

Zusätzlich bildet Flo Assistenzhunde aus. Als Unterstützer und potenzielle Lebensretter
auf vier Pfoten erkennen diese Hunde beispielsweise einen Epileptischenanfall, noch
bevor es eine Maschine tut und können so ihren Besitzer warnen oder Hilfe holen.

Als Zoe mit ihrer Idee und der Nachfrage zu uns kam, ob es nicht möglich wäre einen
Therapiehund für das Kinderkrisenhaus in Uganda auszubilden, waren wir direkt Feuer
und Flamme – so ein Projekt schreit ja förmlich nach uns!

Und so sitzen wir nun hier, freuen uns riesig auf die Welpen, die im Februar bei
uns einziehen und sprudeln nur so über vor lauter Ideen, welche das Projekt noch
weiter nach vorne bringen könnten.

Die beiden Welpen, Amalia und Noah werden mit 8 Wochen bei uns und unserem Trainerteam
einziehen. Es ist wichtig, die beiden direkt von Anfang an, an ein großes Rudel 
Menschen zu gewöhnen, denn in so eines werden sie auch in Uganda reinwachsen, mit
vielen verschiedenen Kindern aller Altersgruppen und tollen Sozialarbeitern, die
für die Hunde in Uganda verantwortlich sein werden.

Hakuna Matata, Pia

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![Lichtstrahl uganda hundebesitzer2](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hundebesitzer2.jpg)

![Lichtstrahl uganda hundebesitzer](https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/
uploads/sites/10657/2024/08/lichtstrahl-uganda-hundebesitzer-1.jpg)

### Sandra & Mario von der roestbar in Münster

Nachdem unsere alte Hundedame 16 Jahre alt geworden ist und wir eine neue Hündin,
Hedda ,bekamen, hatten wir alles vergessen was Hundeerziehung betrifft und Hedda
tanzte uns auf der Nase herum.

Durch einen tollen Tipp versuchten wir es bei Florian und Pia in der komm hundeschule
und sind begeistert über die Vielfalt des Trainingsangebots und den Erfolg des Trainings.
Hedda macht Mantrailing und ist sehr glücklich dabei. Selbstverständlich kommt unsere
kleine Hündin, sie wird Tilda heißen , auch in die beste Ausbildung bei Pia und 
Florian.

Das Lichtstrahl Projekt ist für uns seit vielen Jahren eine Herzensangelegenheit,
wir sind stolz darauf es unterstützen zu dürfen. Wir waren selbst schon mehrfach
dort und sind sehr begeistert was Heike dort geschaffen hat und wieviel Hilfe direkt
ohne Umwege dort ankommt.

Die Idee, den schwer traumatisierten Kindern Therapiehunde als Begleiter an die 
Seite zu geben , faszinierte uns total. So entschieden wir , ein Geschwister aus
dem selben Wurf bei uns einziehen zu lassen und freuen uns riesig auf Tilda und 
ihre Ausbildung in der komm Hundeschule.

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### Unsere betreuende Tierärztin Daniela

Tierärztin zu sein ist für mich nicht nur Beruf, sondern auch Berufung.

Es ist jeden Tag auf’s neue spannend herauszufinden, was meine Patienten haben und
wie ich ihnen helfen kann. Bei einigen ist es sehr einfach und eindeutig, bei anderen
ist es komplizierter. Gleichzeitig ist es meine Aufgabe immer den Besitzer mit ins
Boot zu nehmen, Zusammenhänge zu erklären, mögliche Therapien zu besprechen und 
den Entscheidungsprozess zu begleiten. Auch das ist es bei einigen sehr einfach 
und bei anderen komplizierter.

Ich habe sehr viele unterschiedliche Beziehungen zwischen den Tieren und ihren Haltern
kennenlernen dürfen. Und nicht erst beim Einschläfern fällt auf, was für enge Bindungen
entstehen können und wie oft ein Tier bei seelischer Not gut tut!

Seit über 25 Jahren begleiten mich Golden Retriever, sodass ich keinerlei Komplikationen
befürchtete, als ich mir vor knapp 2 Jahren einen jungen Straßenhund aus Rumänien
als Zweithund holte.

Die Schwierigkeiten ließen aber nicht lange auf sich warten, und nach einigen Fehltritten
landeten wir endlich in der Komm! Hundeschule.

Kalle hatte zu dem Zeitpunkt schon fast 1 Jahr Zeit, sein Fehlverhalten zu festigen.
Meine bisherigen Erziehungsmethoden und mein Verhalten gegenüber Hunden wurde komplett
umgekrempelt, um aus mir die richtige Hundeführerin für Kalle zu formen und auch
die Beziehung zu Leni (meinem Golden Retriever) hat sich dadurch positiv verändert.

Es ist ein Prozess – der stetig fortschreitet, bei dem wir uns immer wieder auf 
neue Gegebenheiten einstellen müssen, ich mich immer wieder selbst reflektieren 
muss und wir gemeinsam immer besser werden!

Manchmal bin ich noch zu ungeduldig oder lass mich von meinem Umfeld zu sehr unter
Druck setzen. Und dann ist es immer wieder schön, von Florian auf den Pott gesetzt
zu werden und sich vor Augen zu führen, wo wir her kommen und was wir schon alles
erreicht haben!

Deshalb war es für mich selbstverständlich zuzusagen, als ich gefragt wurde, ob 
ich das Projekt und die Hunde für Uganda begleiten und betreuen würde.

In der kurzen Zeit bin ich schon mit heftigen (und nicht immer schön formulierten)
Gegenargumenten bombardiert worden.

Und es ist auch gut, gründlich darüber nachzudenken, ob es wirklich für alle Beteiligten
eine gute Lösung ist.

Ich für mich bin zu dem Entschluss gekommen, dass Amalia und Noah sehr vielen Kindern
und Jugendlichen helfen können ihre Traumata besser zu verarbeiten. Und ich bin 
fest davon überzeugt, dass es ihnen in Uganda gut gehen wird, weil es garantiert
nicht an Liebe und Fürsorge mangeln wird (anders als es leider teilweise in Deutschland
der Fall ist).

Jetzt ist es meine Aufgabe, in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Behörden die
bürokratischen Hürden der Ein- und Ausreise zu überwinden.

Von deutscher Seite her, dauert es zwar etwas, bis man an der richtigen Adresse 
landet, aber dann ist ganz klar geregelt, was für Kriterien erfüllt werden müssen.

Auf der ugandischen Seite habe ich mit ganz anderen Hürden zu kämpfen… Ich warte
bis heute auf die Antworten…

Gleichzeitig muss ich natürlich versuchen herauszufinden, was für Krankheiten oder
Parasiten in Uganda auf die beiden Hunde warten und versuchen, sie möglichst gut
davor zu schützen.

---

### Heike von Lichtstrahl Uganda e.V.

Hallo – Hello – Apwoyo – ich bin Heike Rath, 1. Vorsitzende von Lichtstrahl Uganda
e.V. und habe mir vor vielen Jahren nach einer langen, schweren Krankheit meinen
Lebenstraum erfüllt, mich in der Entwicklungshilfe in Afrika zu engagieren.

Was es allerdings heißt, in ein bürgerkriegstraumatisiertes Gebiet zu fahren , was
es allerdings heißt, an einer Malaria zu erkranken oder wohlmöglich daran zu versterben,
an Hunger zu leiden, ein Baby unter einem Mangobaum zu gebären und die Schule nicht
besuchen zu dürfen, das war mir nicht klar.
All diese Erlebnisse haben mich dazu
bewogen mit Freunden Lichtstrahl Uganda e.V. zu gründen. Heute behandeln wir auf
unserer Medizinstation über 12.000 Patienten pro Jahr, über 3.000 Frauen kommen 
zur Entbindung , Vor und Nachsorge und zur Familienplanung, insgesamt besuchen über
650 Kinder unsere Vorschule und Primary Schule und 50 Kinder sind „unsere Lichtstrahl–
Kinder“, denn sie leben bei uns. Eigentlich leide ich an einer Tierhaarallergie 
und deswegen war ich wenig Hunde affin. Durch Mr. Nelson bin ich allerdings Hunde-
Oma geworden und ohne ihn möchte ich nicht mehr!! Das hat man wohl davon, wenn Träume
wahr werden! Zoes Idee hat mich erst sprachlos gemacht….ich konnte es mir nicht 
so recht vorstellen, aber mein Gefühl sagte mir, es passt perfekt!! Sie kennt unsere
Kids zu gut und weiß vielleicht sogar besser als ich, was ihnen fehlt…..das Gefühl,
jemand ist bedingungslos da – wie sie für Nelson und er wohl auch für sie. Auf Florian,
Pia und dem komm! Hundeschul Team zu treffen, war auch für mich ein echt bewegendes
Weihnachtsgeschenk 2021….und das meine Freunde Sandra und Mario nun noch mit uns
eine „Großfamilie“ werden, freut mein Herz sehr!! DANKE an Euch Alle für das etwas
Verrücktsein, es hilft, das oft so bewegende Leben besonders zu sehen !

---

### Die Lichtstrahl – Kids

Hello to all of you…..it is us….the lichtstrahl kids!!!!

Das wohl schönste Weihnachtsgeschenk der Welt….und das auch noch für UNS!!! Wir 
sind 30 Mädchen und 20 Jungs, leben alle im Lichtstrahl Kinderkrisenhaus. WARUM???
Ein langer Bürgerkrieg hat viele unserer Eltern getötet, viele unserer Eltern waren
oder sind HIV positiv, wir übrigens auch, einige von uns leiden an Sichelzellanämie,
die Meisten von uns haben viel Gewalt erlebt und auf uns geachtet hat oft keiner.
Unser Kinderkrisenhaus ist unser Lichtstrahl geworden und unsere 2.Heimat. Auch 
wenn es uns an „Nichts“ hier fehlt, so tanzen auch unsere Gedanken viel zu oft und
wir merken, dass das Erlebte schwer zu verarbeiten und besonders zu vergessen ist.

Was wäre nun schöner für uns, als zwei ehrliche und echte Wegbegleiter…..??? Als
Zoe uns gesagt hat, dass wir auch noch die Namen für die Hunde aussuchen dürfen,
fanden wir das superklasse!! Wollt Ihr wissen, wofür wir 50 Kids uns am Ende entschieden
haben……AMALIA, weil sei die Tapfere ist und NOAH, weil er Trost und Ruhe gibt. Wir
freuen uns riesig auf das gemeinsame Abenteuer mit Euch….Ihr kommt uns hoffentlich
alle mal besuchen!!!!

---

### Mike – Sozialarbeiter bei Lichtstrahl Uganda e.V.

Hello to you ….ich bin Mike Acaye und arbeite seit ca.3 Jahren als Sozialarbeiter
im Lichtstrahl Kinderkrisenhaus. Auch wenn ich selber verheiratet bin und zwei eigene
Kinder habe, verbringe ich doch die meiste Zeit dort. Für mich sind diese Kinder
längst zu einer zweiten Familie geworden. Jedes dieser Kinder hat eine ganz , bewegende
Geschichte, sie sind sehr vulnerable und meist schwer traumatisiert.

Als meine „Chefin“ Heike mir von Zoes Idee erzählte und mich nach meiner ehrlichen
Meinung gefragt hat, konnte ich es kaum glauben. Ich liebe Tiere, besonders Hunde,
aber hier in Uganda haben sie einen äußerst geringen „Stellenwert“. Das sicher einzige
Projekt in ganz Uganda zu sein, welches deutlich machen möchte, welche besonderen
Fähigkeiten Hunde haben können, hat mich dazu noch sehr gefreut. Ich bin sicher 
nicht so der typische afrikanische Mann…die Emotionalität hat mich ebenso bewegt
und ich bin überzeugt, dass es unseren Kids super gut tun wird und sie Erfahrungen
und Wissen über Hunde bekommen, welches sie ihr Leben lang positiv beeinflussen 
wird.

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### Vincent – Sozialarbeiter bei Lichtstrahl Uganda e.V.

Hello to you …my name is Vincent Ojok und ich seit 2020 arbeite ich im Lichtstrahl
Kinderkrisendorf! Ich bin hier im Norden Ugandas aufgewachsen und weiß selber nur
zu gut, wie sehr das Leben hier oft einem täglichen Überlebenskampf gleicht!

Die Kinder in unserem Kinderkrisendorf sind alle sehr vulnerable und ich bin so 
froh und auch ein wenig stolz, dass ich jetzt zusammen mit Mike hauptverantwortlich
für Amalia und Noah sorgen darf ! Eigentlich sollte unsere ehemalige Schule Ketty
dieses tun, aber das Leben geht eben immer wieder auch andere Wege als geplant !
Ich durfte Dank Florian von der Komm! Hundeschule und Zoe, die ûberhaupt diese einzigartige
Idee hatte schon ganz viel lernen – ein echtes Intensiv Training! I am so happy 
to be part of this wonderful project – wie sagen wir hier ..Apwoyo tutwal .. Danke
von Herzen für diese tolle Chance !

**Wie ist es eigentlich zu der Idee gekommen?** (04.01.2022)

Finde Jemanden, der genauso verrückt ist wie Du und ein Traum kann Wirklichkeit 
werden…

So ungefähr bin ich auch zu Lichtstrahl gekommen… Vor 16 Jahren war meine Mama auch
ein bisschen verrückt und hat sich ihren Lebenstraum, Entwicklungshilfe in Afrika
kennenzulernen, erfüllt. Der Norden Ugandas ist es dabei eher zufällig geworden,
durch einen Kontakt meiner Grundschule. Für meine Mama ist es mittlerweile Ihre 
zweite Heimat und ein bisschen auch für mich. Mein Bruder und ich konnten uns lange
nicht richtig vorstellen, wo Mama eigentlich ist, aber vor 10 Jahren habe ich mich
getraut, ein Stück in diese Welt, die so unglaublich anders ist, mit einzutauchen.
Was soll ich sagen, das „Afrikafeeling“ hat mich gepackt, aber nicht so, wie ihr
denkt. Natürlich ist es toll, wilde Tier zu sehen, Sonnenaufgänge und Untergänge
zu genießen und die afrikanische Weite zu entdecken, aber am meisten haben mich 
die Blicke der Kinder getroffen! Neugierig, lachend, lustig, herzlich, aber auch
unglaublich traurig & traumatisiert. Nach einem über 20-jährigen Bürgerkrieg müssen
viele von Ihnen unter schwierigsten Bedingungen groß werden. Hunger, Krankheit, 
Gewalt – sind alltägliche Themen. So unterschiedlich unsere Welten aber auch sind,
so verbunden fühle ich mich mit Ihnen. Vor einigen Jahren merkte ich, auch wenn 
ich es lange nicht wahrhaben wollte, dass meine Gedanken immer wieder tanzten 🙂
Es viel mir schwer sie zuzulassen, zu sortieren, zu fühlen und am Ende mit ihnen
umzugehen. Ich holte mir Hilfe, dieses tat gut. Das Beste, was ich aber für mich
getan habe, war es, mir meinen Herzenswunsch zu erfüllen.
Vor zwei Jahren ist Nelson,
ein spanischer Wasserhund hier eingezogen. Für mich ist Nelson kein „Mitläufer“,
sondern ein wunderbarer Weg- & Lebensbegleiter!Durch unsere Freunde Sandra und Mario–
Roestbar Münster, bin ich auf die “ komm! Hundeschule“ aufmerksam geworden. Mein
Anspruch – ein gut erzogener Hund!Viele Monate im Jahr lebt Mama mittlerweile in
Uganda, da sie vor Ort immer offline ist, bleibt uns ganz altmodisch das Telefon.
Auf Ihrer August/ September 2021 Reise war sie oft emotional aufgewühlt. 50 Kinder
leben in unserem Lichtstrahl Kinderkrisenhaus. Mama kennt alle Schicksale dieser
Kinder und trotzdem war es dieses Mal so anders. Mama & das Team in Uganda haben
gedacht, medizinische Versorgung, gute Unterbringung und ausreichende Nahrungsmittel,
Schulbesuch, etc. wären genug. Sie mussten aber feststellen, dass viele unserer 
Kinder, besonders die älteren Mädchen unter schweren psychischen Traumata leiden.
Hilfe kam von Trauma-Psychologen und dem Jugend- & Gesundheitsamt aus Gulu/ Uganda.
Jetzt tanzten meine Gedanken schon wieder 🙂 Meine verrückte Idee: Tierische Wegbegleiter
für unsere Kids!Als diese verrückte Idee, auf ebenso etwas verrückte Menschen traf,
nahm das Verrückte seinen Lauf. Ich traute mich – auch wenn ich etwas Sorge hatte,
dass Florian meine Idee eher für total crazy halten würde. Seine direkte Antwort:“
Ich bin dabei und ein zeitnahes Treffen wäre super“, brachten meinen Herzrhythmus
allerdings kurzfristig aus dem Takt. BUT…..NOW OR NEVER….und so trafen wir uns wenige
Tage später mit Pia und Florian und viele Gedanken „flogen“ durch unsere Köpfe. 
Schnell wurde uns klar….weitere etwas „verrückte“ Wegbegleiter wären super. Wir 
verteilten Aufgaben, Pia und Florian fragten ihr Team der komm! Hundeschule, Mama
das Team in Uganda, Florian die Züchterin und Daniela als Tierärztin und ich Sandra
und Mario – Roestbar Münster- um ihre Meinungen. Das aber innerhalb weniger Tage
meine tanzenden Gedanken plötzlich zu einem echten Projekt wurden, damit hätte ich
nie gerechnet.Aus einem Traum wurde Wirklichkeit – 2 Therapiehunde für unsere Lichtstrahl
Kids im Krisenhaus.Nächste Woche gibt es übrigens ausführliche Vorstellungen des
gesamten „ein wenig verrückten Teams“!

HAKUNA MATATA
Zoë

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