Re-Income

Nachhaltige Projekte zur Selbstfinanzierung

In einer Region, wo wirtschaftliche Herausforderungen allgegenwärtig sind, haben wir bei Lichtstrahl Uganda innovative Wege gefunden, unsere humanitären Bemühungen durch selbstfinanzierte Projekte zu unterstützen. Mit unserem eigenen Coffeeshop haben wir eine Vision in die Realität umgesetzt: Ein Café, das nicht nur als Treffpunkt dient, sondern auch wesentlich zur Finanzierung unserer weiteren Projekte beiträgt.

Relax and Enjoy: Der Lightray roestbar Coffeeshop und Guesthouse

Aus einer Vision entstand Wirklichkeit im Herzen Ugandas. Der Gedanke an ein Re-Income-Projekt begleitete uns lange und als leidenschaftliche Kaffeeliebhaber:innen lag die Idee zu einem eigenen Café nahe. Inspiriert von der Qualität und Atmosphäre der roestbar aus Münster, eröffneten wir 2015 mit ihrer großzügigen Unterstützung den Lightray roestbar Coffeeshop.

Ein Coffeeshop in Uganda?

Ja, auch in einem Entwicklungsland wie Uganda gibt es Raum für ein solches Projekt. Unser Coffeeshop dient nicht nur internationalen Besucher:innen, die etwa ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren, oder Mitarbeiter:innen anderer NGOs, sondern ist auch ein Treffpunkt für Einheimische, die es sich leisten können. Wir setzen auf faire Preise, um allen Bevölkerungsschichten Zugang zu ermöglichen. Der Coffeeshop ist mehr als nur ein Ort für Kaffee – er ist eine Oase, die Menschen zusammenbringt und sie über unsere NGO Lightray in NGO Lichtstrahl informiert.

Erweiterung durch Guesthouses

Der Erfolg und das positive Echo auf unseren Coffeeshop motivierten uns dazu, das Projekt 2017 zu erweitern. Wir fügten zwei Gästehäuser mit insgesamt vier Doppelzimmern hinzu. Diese bieten nicht nur den besten Kaffee weit und breit, sondern auch exzellente Übernachtungsmöglichkeiten in einem ansprechenden Ambiente. Wer also den Weg nach Gulu findet, kann sich auf eine besondere Erfahrung freuen – eine Kombination aus lokalem Flair und internationaler Gastfreundschaft.

Farm

Eines unser wachsenden Re-income Projekte ist unsere Farm Pangu. Aufgrund der besseren Bodenbeschaffenheit in der Gegend, liegt sie ungefähr 20 min Fahrtzeit von uns entfernt und besteht aus 3 verschiedenen kleineren Gebieten. Unsere Farm ist eine Mix-Farm. Wir bauen hier verschiedene Gemüsesorten an, wie Aubergine, Zwiebeln, Tomaten, Kohl und einiges mehr, pflanzen Obstbäume an, wie Bananenstauden, Mangobäume, Passionfruits und Avocadobäume und verschiedene Nusssorten. Ein Teilbereich nutzen wir für Holzbäume jeder Art, Eukalyptus, Pinien und Teekholz. Wenn ihr Lust habt einen Baum zu spenden – meldet Euch gerne! Natürlich nutzen wir auch einige Flächen für den Groß Anbau von Mais und Bohnen, die unseren täglichen Nahrungsbegleiter sind. Auf einem unserer Bereiche finden viele Tiere ihr Zuhause wie z.B.: Hühner, Truthähne, Gänse, Schafe, Ziegen und unsere zwei Esel Elba & Luis. Und bald zieht auch unser kleiner Farmhund hier ein ☺
Gerade erst haben wir einen kleinen Sitzecke aus alten Pfandflaschen gebaut, um dort unter anderem auch unsere Schulklassen, oder jeder das Interesse hat etwas über unser Farmleben zu erzählen. Die Idee der Bottrelhauskonstruktion kam uns schon letztes Jahr. Oci und Omara, zwei Jungs die in unserem Kinderkrisendorf groß geworden sind und nach der Schule Landwirtschaft gelernt haben leben im dritten Teil der Farm in einem selbstgebauten Bottelhouse und kümmern sich dort um unsere Kaffeepflanzen und Bienenstöcke. Die Zusammenarbeit mit der Community ist uns super wichtig, bei allen Ernten und Konstruktionen helfen uns die Mütter aus unserer Umgebung und bekommen dafür eine finanzielle Unterstützung für Ihre Kinder.

Helfen Sie mit Ihrer Spende, nachhaltige Projekte in Uganda zu fördern.